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Archiv 2014: Quo vadis, Romania? Rumänien in den Medien

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28.12.2014
Pro-Linux.de: Rumäniens digitale Agenda setzt auf Open Source

27.12.2014

24.12.2014

23.12.2014

22.12.2014

21.12.2014
FAZ.net: Johannis vereidigt – Hohe Erwartungen an eine Wende in Rumänien

19.12.2014
Deutschlandfunk.de: Hoffnung auf den Ruck

#Certej = #RosiaMontana: Fordert von #KlausJohannis die Einhaltung der Gesetze!

Dieser Inhalt verlinkt auf die Seiten MiningWatch.ro und BanCyanide.eu.

Ich möchte mit unterzeichnen: Hier lang!

Deutsche Fassung der Petition von MiningWatch Romania:

Sehr geehrter Herr gewählter Präsident Klaus Johannis,

In den vergangenen Wochen haben Sie Ihre Bereitschaft erklärt, ein vermittelnder und integrierender Präsident, ein Bindeglied zwischen Staat und Gesellschaft sein zu werden. In der knappen noch verfügbaren Zeit bis zur faktischen Übernahme dieser Funktion, erlaubt Ihnen Ihre Position als Präsident der PNL die Möglichkeit, jene Werte und Prinzipien in die Praxis umzusetzen, für die die Rumänen Ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

Zwei dieser Prinzipien – Transparenz und Rechenschaftspflicht auf Ebene der zentralen und lokalen Behörden – können im Falle von Certej gleich heute noch zur Anwendung gebracht werden und das von Mitgliedern der Partei, welcher Sie (noch) vorstehen.

Die Ordnungsmacht des Wortes

Der siebenbürgische Schriftsteller Joachim Wittstock wird am 28.8.2014 75 Jahre alt

Der Philologe und Schriftsteller Joachim Wittstock ist in seinem Geburtsort Hermannstadt/Sibiu ungemein präsent, und das auf eine feinfühlig zurückhaltende Weise. „Sprichwörtlicher Takt, unnachgiebiger Anspruch“ hat Martin Ohnweiler seine Adresse zur Verleihung der Ehrendoktorwürde überschrieben.1 Diese Haltung macht Joachim Wittstock unauffällig einflußreich. Ich habe ihn in den Jahren 2012/2013 als einen unermüdlichen Kultur-Netzwerker kennengelernt, der über seine Mühen in der Sache nicht klagte, sondern unverdrossen für das angestrebte Ziel wirkte.2

Bild: Bianca Bogdan

Rumänien anders: Ein „Unruheständler“ in Siebenbürgen

An Zukunftsvisionen denke er selten, meint Ilarion Bârsan. Der fast 70-jährige mit den wachen Augen sagt das am Ende unseres langen Gespräches über das Harbachtal, seine Heimatregion. Seine Biographie beginnt, wo der Harbach entspringt, bei Retiș (Retersdorf) weit im Nordosten des Tals. Hier sitzen wir mit Blick über die für das Harbachtal prägenden, bisweilen endlos wirkenden Schafweiden. Ilarion Bârsan ist ein Beispiel dafür, wie die Bevölkerung nach tragfähigen Lösungen für ihre Region sucht.

3 Artikel über ein Dorf – „Sie sehen, was Sie suchen.“

10Es ist im Rumänischen nicht anders als im Deutschen: Der Mythos zählt. Ich finde es immer wieder frappierend, wie unterschiedlich wir ein und denselben Ort sehen und bewerten können. Dass mir persönlich romantisches Quersprech abgeht, sei einmal dahingestellt und statt dessen einmal drei Beiträge aus dem Netz zu Hosman/ Holzmengen hierher verlinkt – vergleichen Sie selbst:

Wusch/ Mocăniță: Neue Perspektiven, neue Hoffnung?

Hat die „Wusch“ eine Zukunft? Rundtischgespräch identifizierte mögliche Strategie zur Wiederbelebung der Schmalspurbahn   Hier der Link zum ADZ-Artikel anlässlich des Rundtisch-Gespräches am Tag des Denkmals, 19.9. 2013 Neues Ende März 2014: Schmalspurbahn vom Tunnelende – Kampagne zur Wiedereinführung der Schmalspurbahn wurde prämiert Nachtrag am 22.10.2013: Der Herr Kreisratsvorsitzende Ioan Cindrea, ein wahrer Mann des

Rumänische Zivilgesellschaft heute

Gern stimme ich der berührenden Retrospektive auf andere Zeiten in Rumänien von Ana Blandiana zu. Die Anwendung dieses Rückblicks auf die Gegenwart hingegen muß befremden. Hat die Autorin noch nichts gehört vom Kampf um rumänische Natur, Kultur und Geschichte,der vor 13 Jahren im Dorf Rosia Montana/Westkarpaten begann und sich gegen den kanadisch-rumänischen Bergwerkskonzern Gabriel Resources wendet, der in zwei Jahrzehnten 300 t Gold zu je 1,3 g pro einer t Gestein aus dem sogenannten Erzgebirge heraussprengen und -spülen will mit hochgiftigem Zyanid? Die Kultur dieser Gegend reicht zurück bis in die Römerzeit. Rumänische Bauern, Kirchen und traditioneller Bergbau existieren hier seit Jahrhunderten. Mit diesen Menschen, ihrer Natur und Kultur haben sich große Teile der rumänischen Gesellschaft solidarisiert.Die landesweiten Proteste erreichten im Herbst 2013 mit täglichen Demonstrationen ihren Höhepunkt und zwangen die Regierung zu peinlichen Schachzügen bei entsprechenden Gesetzesvorhaben.

Roșia, Moșna und Pungești

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Ende des Rechtsstaats? Polizeisperre an der Chevron-Baustelle. Pungești, 2.12.2013

Seit Anfang September wird in Rumänien protestiert. Erst gegen ein  Sondergesetz,  mit  dem  die  sozialliberale Regierung den Startschuss für das Goldtagebau-Vorhaben in Roșia Montană geben  wollte.  Doch  das  Thema  Schiefergas  wurde  auch  immer  dringender. Inzwischen zählen siebenbürgische Dorf Moșna/ Meschen und das moldauische Pungești mit zu den Wegmarken der neuen rumänischen Protestkultur. Oft heisst es in Demoaufrufen: „Roșia, Moșna și Pungești – trei motive ai să ieși!” Drei Dörfer und drei Gründe für alle Bürger_innen, auf die Strasse zu gehen.

Zwar ist das Sondergesetz nicht durch die Parlamentskammern  gekommen.  Nicht, dass man in Bukarest die Verfassungswidrigkeit eingesehen hätte, sondern weil die Proteste zu massiv waren. Alle Verantwortlichen  ruderten  zurück.  Herr  Ponta  wollte  als Abgeordneter gegen den von ihm als Premier  unterzeichneten  Entwurf  stimmen. Und siehe da – ganz nebenbei wurden alle strittigen Punkte in eine Neufassung des Bergrechts gepackt:  Privatfirmen  mit  Schürfrechten sollen u. a. auch enteignen dürfen. Dass die  erfolgreiche  Abstimmung  im  ersten Anlauf  misslang,  lag  nur  an  der  Unaufmerksamkeit  der  Senatoren    (die  falsch abstimmten…) und daran, dass im Parlament zu wenige Abgeordnete zum Votum erschienen.  Der  Kampf  um  die Aufnahme Roșia Montanăs in die Weltkulturerbeliste der UNESCO geht weiter.

Chevron, frack off: News 8.12.2013

Einige Posts und News von heute, alle Zeiten in rumänischer Ortszeit: Video: Sicherheitskräfte des Wachdienstes SSG werfen mit Steinen auf Demonstranten Meldung der Nachrichtenagentur Hotnews.ro, eigene Übersetzung: „Die Gemeinde Pungesti (Vaslui) wurde zu einem Sonderbereich öffentlicher Sicherheit erklärt. Gemäß einem Auftrag der Gendarmerie werden besondere Maßnahmen in Bereichen ergriffen, in denen es zu gewalttätigen Ereignissen

Geburt des neuen Rumänien?

Rumänische Zivilgesellschaft formiert sich – auch Kirchen zeigen Flagge

Es gibt ein sinnvolles Ziel für die Gesellschaften,auf das hin sie sich entwickeln. Jede Revolution ist Ausdruck einer nicht assistierten oder resistierten Evolution auf dieses Ziel hin. Das sind Worte des Philosophen, Arztes, Bergbauingenieurs und Philosophen Franz von Baader (1765-1841), den ich notgedrungen aus dem Gedächtnis zitiere. (Seine uns Heutigen fremde Wortwahl unterstützt mein Gedächtnis, um nicht in dieser Tradition zu sagen: hilft ihm auf). Gut, er lebte im Zeitalter der Romantik!Könnte er dennoch mit seiner These den Puls der Zeit fühlen? Ich mußte in jüngerer Zeit oft an ihn denken. Wieso? Durch Begegnung mit gesellschaftlichen Wirklichkeiten:

Was sucht die NATO in Roșia Montană? Aus einem Artikel von Marius Oprea

Unter dem Titel „Țara lui David“ (Das Land Davids) hat der Historiker Marius Oprea einen durchaus interessanten Artikel zu den Hintergründen des Goldminen-Projekts von Roșia Montană auf dem Blog des Aktivisten Orlando Balaş veröffentlicht. Im Folgenden ein Absatz in deutscher Übersetzung zu den Verquickungen der Projektbetreiber mit den Geheimdiensten auch auf NATO-Ebene. Anfang Oktober war der frühere Militärstaatsanwalt Gheorghe Oancea mit Äusserungen an die Öffentlichkeit getreten, dass eine Genehmigung des Roșia-Montană-Geschäfts auf Regierungsebene als ausschlaggebend für den NATO-Beitritt Rumäniens betrachtet worden sei.

Opreas Text kann im rumänischen Original vollständig unter folgendem Link nachgelesen werden: orlandobalas.wordpress.com/2013/10/26/tara-lui-david.

Lampedusa und Frontex: 19.000 Menschen mussten seit 1988 sterben

Die Fraktion der GUE/ NGL sowie Die Linke im Europa-Parlament haben im Gedenken an die tausenden Toten an den EU-Aussengrenzen am Wochenende eine Anzeige in deutschen Tageszeitungen geschaltet: „Frontex muss abgeschafft werden. Abschiebungen müssen gestoppt werden. Wir fordern offene Grenzen für Menschen in Not.“

Vereint, enttäuscht – bald wütend?

Rumänien erlebt die grössten Proteste seit 1989 gegen die drohende Genehmigung einer Goldmine in Roșia Montană.

Bukarest, 15. September 2013. Foto: Daniel Vrăbioiu

Bukarest, 15. September 2013. Foto: Daniel Vrăbioiu

Ich schreibe diesen Text am 18. September im siebenbürgischen Cluj. Ende August übergab die Regierung den Entwurf eines Sondergesetzes für den Start des Goldminen-Projekts der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) an das Parlament. Seither vergeht kein Tag ohne Proteste im Land. Jeden Sonntag gingen mehr Menschen auf die Strasse. Auch wenn es Zehntausende sind, ignorieren die öffentlichen und privaten Medien die Proteste weitgehend. Jeden Tag passieren unvorhersehbare Dinge. Die Politik ist irritiert. Derzeit ist absolut nicht absehbar, wo dieser Kampf Anfang Oktober stehen wird. Nur eins: Diese Revolution kommt nicht ins Fernsehen, aber sie hat einen Facebook-Account…

Endzeit ohne Schlußstrich – Siebenbürgischer Schriftsteller Eginald Schlattner 80

Den Beitrag können Sie hier als PDF-Datei herunterladen Vor Jahren hat er in seinem Rechenschaftsbericht als Gefängnispfarrer der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien einen Schlußstrich gezogen: „Mit der Großschriftstellerei ist es vorbei.“ Der am 13.9. 1933 in Arad geborene  und in Fogarasch aufgewachsene Eginald Norbert Felix Schlattner ist inkonsequent geblieben. 2009 beteiligt er sich 

Demokratie in Gefahr, Land am Abgrund?

9.7.2013
KAS.de: Die Verfassungsreform in Rumänien wirft Fragen auf – Parlament als oberstes Entscheidungsgremium der Nation

„In kürzester Zeit hat die Parlamentskommission zur Reform der Verfassung Vorschläge erarbeitet und vorgelegt, einige davon sind durchaus positiv zu bewerten, andere wirken unausgegoren, wieder andere geben Anlass zu erheblicher Besorgnis.“

29.6.2013
Expertforum.ro: The new Romanian constitution: incompetent legislator, dangerous provisions

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