Tag: Regierung

Archiv 2009: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

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Licht und Schatten – Rumänien in der EU

Europäische Kommission, 22.07.2009
REPORT FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL: On Progress in Romania under the Co-operation and Verification Mechanism

Wiesbadener Kurier, 27.07.2009
EU-Milliardenhilfe für Lettland und Rumänien

Online-Aktion: Ministerin Aigner muss NEIN bei Abstimmung im Ministerrat am 2.3. erreichen

Meldung der IG Gentechnikfreie Saat vom 25.2. 2009

Hallo zusammen – diesen Protestaufruf könnt ihr gerne weiterleiten, damit er noch mehr Nachdruck bekommt.

Unsere ungarischen KollegInnen bitten darum, dass wir uns ins Zeug legen: Die deutsche Regierung soll bei der Abstimmung am 2.3. über die nationalen Anbauverbote von Gentech-Mais zu einem NEIN bewegt werden.

Die deutsche Regierung soll bei der Abstimmung am 2.3. über die nationalen Anbauverbote von Gentech-Mais zu einem NEIN bewegt werden.

Wendet Euch unter: www.greenpeace.at/protest_gentechmais.html bitte an die Vertretungen dieser fünf Länder [Deutschland, Italien, Rumänien, Slowakei, Spanien] in Österreich. Fordert sie auf, ihre Verantwortung als Botschafter wahrzunehmen und euren Wunsch nach einer gentechnikfreien Landwirtschaft an ihre Regierungen zu übermitteln.

Bukarest fördert erneuerbare Energien… doch nicht

Wie die Hermannstädter Tageszeitung „Tribuna“ am 16. Februar 2009 meldet, wurde das im November angekündigte „Grüne Häuser“-Programm jetzt ersatzlos gestrichen.

Natura2000 in Rumaenien: Harbach-Hochland-Initiative PH+ gegruendet

Agnita/Agnetheln, 31 Oktober 2008 – Vertreter von Landwirtschafts- und Umweltministerium, Lokalverwaltungen und NGO’s aus Natura2000-Gebieten des Schäßburger Gebiets und des Harbachtals haben am Freitag, 31. Oktober, in Agnetheln die Schwierigkeiten bei der Implementierung des europäischen Natura2000-netzwerkes in Rumänien sowie Lösungsansätze zum Nutzen der ansässigen Bevölkerung diskutiert.

Update: Kostenexplosion bei umstrittenem Bau der Siebenbürgen-Autobahn

Die Tageszeitung „Bihoreanul“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2008, dass die Kosten für denBau der Siebenbürgen-Autobahn von 2,2 Mrd. Euro auf mittlerweile 7,17 Mrd. Euro gestiegen seien. Die Länge der zumeist nach Kriterien des „geringen Raumwiderstands“ geplanten Trasse durch große Gebiete hoher Biodiversität (u. a. Natura2000-Gebiete) beträgt 415km und zählte bereits 2002 zu

EU-Bürger in Rumänien: Sie haben ein Wahlrecht!

Am 1. Juni sind Kommunal- und Kreisratswahlen. EU-BürgerInnen dürfen an diesen Wahlen aktiv und passiv (als Gemeinde- bzw. Kreisratsmitglieder) teilnehmen. Sollten Sie sich unsicher fühlen, nehmen Sie sich den Auszug aus folgender „Ordonanta de urgenta“/ Dringlichen Regierungserlaß Nr. 20 vom 27. Februar 2008 (veröffentlicht im Monitorul Oficial/Amtsblatt Nr. 177 vom 7. März 2008) zu Herzen bzw. mit ins Wahllokal:

Senat erklärt Rosia Montanã zu Archäologie- und Naturreservat

Die Allgemeine Deutsche Zeitung schreibt heute: „Rumäniens Senat hat am Montag die Gemeinde Rosia Montanã in den Westkarpaten zu einem archäologischen und Naturreservat erklärt und die Gründung einer Verwaltung für das neue Reservat beschlossen. Es gab 44 Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und elf Enthaltungen. Der Gesetzentwurf stammte von der PSD und der PRM. Das Archäologie- und

Presseerklärugn ifa: Die Botschaft heißt Öffnung und Zusammenarbeit – Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung verabschiedet die „Erklärung von Hermannstadt“

Stuttgart, 24.09.2007 – Mit der Verabschiedung der Erklärung von Hermannstadt ging am Sonntag die dreitägige Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung im rumänischen Hermannstadt/Sibiu zu Ende. Auf Initiative des Instituts für Auslandsbeziehungen diskutierten rund 80 Regionalentwickler, Bürgermeister, Kulturmanager und Vertreter von Minderheiten aus zwölf europäischen Ländern die Potenziale von Regionen in Europa. Dabei spielen die kulturelle und ethnische Vielfalt für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung eine wesentliche Rolle.

Die Verschiedenartigkeit der Kulturen und multiethnische Zusammensetzung der Gesellschaft sind zu Tatsachen in nahezu allen Regionen Europas geworden. Auch entlegene Gebiete können ihr Entwicklungspotenzial nur noch im Austausch mit anderen europäischen Regionen entfalten. Dazu bedürfen sie eines Verständnisses für den Wert von Unterschiedlichkeit, das sie am besten entwickeln können, wenn sie Vielfalt und kulturelle Unterschiede „zu Hause“ als Ressource nutzen. Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und kulturelle Eigenheiten lassen im Zusammenspiel einen auch ökonomisch nachweisbaren Kreativitätsschub entstehen. Über diese Ressourcen verfügen besonders Regionen mit Minderheitsbevölkerungen als wesentliche Kompetenz.

„Gold oder Leben in der Region?“ – Vierte EAS-Ökologie-Konferenz über Rosia Montana mußte unter Polizeischutz tagen

Das geplante Goldabbauprojekt in Rosia Montana erhitzte die Gemüter in- und ausländischer Konferenzteilnehmer

Seit rund zehn Jahren gibt es nun schon die Diskussion über das Goldabbauprojekt der Firma „Gold Corporation“ in Rosia Montana. Dort liegen die größten Goldvorkommen Europas unter der Erde. Mit einem gewaltigen Tagebau will die rumänisch-kanadische Firma dort die Vorkommen ausschöpfen. Doch dazu muß das Dorf weichen, es müssen mehrere Kirchen abgerissen und Gräber verlegt werden. Eine der schönsten Karpatenlandschaften würde dauerhaft zerstört werden. Mehrere Berge müßten komplett abgetragen werden. Und es drohen als Konsequenz zwei riesige Schlackenbecken mit hochgiftigen Zyanidresten aus dem Abbauprozeß.

Rumänien und der mögliche EU-Beitritt

Dies ist eine dynamische Zusammenstellung kritischer Beiträge zum EU-Beitritt Rumäniens zwischen Februar 2004 und Dezember 2006. Sämtliche Meldungen enthalten einen Link zum Ort ihrer Publikation im Web. Für weitere Hinweise zu Berichten sind wir dankbar.

DiePresse.com, 21.12.2006
Regierung strauchelt vor EU-Ziellinie

DW-World.de, 20.12.2006
Rumänien vor dem EU-Beitritt: Korruption auf allen Ebenen

Kirchenburgen in Siebenbürgen – Fotoausstellung

Gemeinsam mit der rumänischen Nicht-Regierungs-Organisation ‚Mioritics‘ präsentiert die Deutsche Stiftung Welterbe eine Fotoausstellung über die Kulturlandschaft Siebenbürgen in Rumänien. Charakteristisch für diese Landschaft sind die ehemals über 250 befestigten Dorfkirchen, welche den Bewohnern über Jahrhunderte Schutz vor feindlichen Angriffen boten. Sieben von ihnen zählen zum UNESCO-Welterbe; viele sind dennoch heute in ihrem Erhalt gefährdet, da seit den 90er Jahren mehr und mehr Dorfbewohner abwandern.

Ausstellungsdaten:

  • Wismar (Rathaus/Gerichtslaube): 22. Mai – 1. Juni 2006
  • Stralsund (Rathaus/Alte Wache): 4. Juni – 16. Juni 2006

Transsilvanien braucht viel Auferstehung (von Jens Langer)

Nach der vierten europäischen Grenze suchen wir – der schwarzweiße Münsterländer-Mischling Linus, eine dunkelblonde Kandidatin der Politik- und Sportwissenschaft und ein grauer Prediger – im rumänischen Arad eine Tankstelle, bei der die Aufkleber für die Straßenbenutzung gekauft werden können. Ein Mann in einem stabilen Landrover mit württembergischen Kennzeichen fragt nach Woher und Wohin. Er stammt aus einer deutschen Familie in Kasachstan. Und hat anscheinend Glück gehabt in der neuen Heimat. Wir einigen uns schnell über Bürokratie in Deutschland, den ungewöhnlichen Fahrstil in Rumänien, über Freiräume und den Sinn von persönlichem Einsatz.

Neue Autobahn gefährdet Land und Leute

Im Winter 2003/ 2004 bekam der US-Konzern BECHTEL per nachgeschobenem Dringlichkeitserlaß die Lizenz zum Bau einer Autobahn. Sie soll von Bros an der ungarischen Grenze über Cluj (Klausenburg), Tîrgu Mures (Neumarkt) und Brasov (Kronstadt) nach Bukarest führen.
Per Staatsschulden finanziert, soll die Trasse 2,6 Milliarden Euro kosten. Angesichts der rumänischen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtkosten für den rumänischen Staat bis zu 4 Milliarden Euro erreichen könnten.
Wen interessiert, was unter den großen Brücken geschieht? Hier eine Liste mit Web-Beiträgen zum Thema.

Jeder Tag ein Bild – Tägliche Kultur mitten am Rande Europas

Warum niemand mehr im Dorf Marmelade mache, frage ich. Die Holländer mit ihren Lkws voll Hilfsgütern würden ja wieder kommen, antwortet die Nachbarin. Manche waschen gar nicht mehr ihre Wäsche, sondern verbrennen sie, wenn der Haufen groß genug ist. Aer curat şi apă bună – saubere Luft und gutes Wasser – hätten sie, sagen Alte wie Junge und schütteln den Kopf, wenn ihnen jemand eine chemische Analyse zeigt, die das Gegenteil behauptet. Wir haben das immer getrunken, uns geht’s gut. Während ein netter Herr mittleren Alters eine Handvoll Düngergranulat neben seine Kartoffel in die Erde legt, versichert er ernsthaft: „100 Prozent biologisch.“

Rumänien, Land voll widersprüchlicher Bilder. Ich bin nun das dritte Jahr hier in einem Dorf Siebenbürgens. Die Gegend ist geschlagen von Abwanderung, vergessen von der Politik, besucht von wenigen – doch grundverschiedenen – Reisenden – und schlägt sich, wie der weite Rest des Landes, mit etlichen Problemen herum.

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