Tag: Parlament
Bucharest revisited (III)
Im Frühjahr schrieb ich nach meinem ersten Aufenthalt in den Diplomatischen Archiven:
„Das Diplomatische Archiv gehört zum Aussenministerium und befindet sich im Palatul Victoria/ Victoriapalast. Dort hoffe ich Material zu den Friedensverhandlungen mit Deutschland 1918 zu finden. Mein Antrag auf Nutzung wird nach weniger als 24 Stunden beantwortet. Da ich kein rumänischer Staatsbürger bin, muss ich mich direkt an die Öffentlichkeitsabteilung des Ministeriums wenden – Rumänen stellen den Antrag ans Archiv selbst. Die gesetzlich vorgesehene Bearbeitungszeit, so wird mir mitgeteilt, beläuft sich auf bis zu 30 Tage. Daran ist nichts zu ändern. Ich komme in einem Monat wieder.
Die online erfassten Bestände scheinen besser strukturiert zu sein als im Nationalarchiv. Aber dies ist nur ein erster Eindruck.“
Die weiteren Eindrücke bin ich an dieser Stelle noch schuldig geblieben. Das soll jetzt nachgeholt werden.
Email – Subject: Konferenz der BW-Landesvertretung in Brüssel „Advancing with the Restoration Agenda“, Sponsoring durch die Rosia Montana Gold Corporation
Sent: Friday, March 23, 2012 10:49 PM
To: nicola.schelling@bruessel.bwl.de
Sehr geehrte Frau Schelling,
mit Entsetzen habe ich erfahren, dass die von der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU mitorganisierte Tagung „Advancing with the Restoration Agenda“ am 27. März 2012 von der Rosia Montana Gold Corporation (RMGC) gesponsort werden soll.
Archiv 2009: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse
Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 Neues Deutschland, 29.12.2009 Rumänien soll Zähne zusammenbeißen junge Welt, 28.12.2009 IWF diktiert Neustart regionews.at, 27.12.2009 Rumäniens freizügige Ministerin unter Korruptionsverdacht: Jetzt verwaltet sie 3,7 EU-Milliarden Ziarul Financiar, 21.12.2009 Zur Lage auf dem rumänischen
Licht und Schatten – Rumänien in der EU
Europäische Kommission, 22.07.2009
REPORT FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL: On Progress in Romania under the Co-operation and Verification Mechanism
Wiesbadener Kurier, 27.07.2009
EU-Milliardenhilfe für Lettland und Rumänien
Comunicat de presa ifa: Mesajul se numeste deschidere si cooperare – Conferinta despre diversitate culturala si dezvoltare regionala adopta „Rezolutia orasului Sibiu“
Stuttgart, 24.09.2007 – Odata cu adoptarea “Rezolutiei de la Sibiu”, duminica s-a incheiat conferinta despre diversitate culturala si dezvoltare regionala care s-a desfasurat pe durata a 3 zile in orasul Sibiu/Hermannstadt, Romania. La initiativa ifa Stuttgart (Institutul pentru Relatii Externe) 80 de elaboratori de proiecte regionale, primari, manageri culturali si reprezentanti ai minoritatilor din doisprezece tari europene au discutat despre potentialele regiunilor din Europa. In acest context diversitatea culturala si etnica joaca un rol esential in dezvoltarea sociala, economica si culturala.
Diversitatea culturala si structura multietnica a societatii au devenit stari de fapt in aproape toate regiunile Europei. Chiar si zone izolate isi pot valorifica potentialul de dezvoltare numai cooperand cu alte regiuni din Europa. Pentru aceasta, trebuie sa constientizeze valoarea diversitatii, fapt care se realizeaza cel mai bine folosind diversitatea si deosebirile culturale “acasa” ca pe o resursa. Multilingvism, competenta interculturala si particularitati culturale duc impreuna si la o sporire decelabila a creativitatii. In special regiuni cu populatii minoritare dispun de aceste resurse, ele reprezentand o competenta insemnata.
Presseerklärugn ifa: Die Botschaft heißt Öffnung und Zusammenarbeit – Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung verabschiedet die „Erklärung von Hermannstadt“
Stuttgart, 24.09.2007 – Mit der Verabschiedung der Erklärung von Hermannstadt ging am Sonntag die dreitägige Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung im rumänischen Hermannstadt/Sibiu zu Ende. Auf Initiative des Instituts für Auslandsbeziehungen diskutierten rund 80 Regionalentwickler, Bürgermeister, Kulturmanager und Vertreter von Minderheiten aus zwölf europäischen Ländern die Potenziale von Regionen in Europa. Dabei spielen die kulturelle und ethnische Vielfalt für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung eine wesentliche Rolle.
Die Verschiedenartigkeit der Kulturen und multiethnische Zusammensetzung der Gesellschaft sind zu Tatsachen in nahezu allen Regionen Europas geworden. Auch entlegene Gebiete können ihr Entwicklungspotenzial nur noch im Austausch mit anderen europäischen Regionen entfalten. Dazu bedürfen sie eines Verständnisses für den Wert von Unterschiedlichkeit, das sie am besten entwickeln können, wenn sie Vielfalt und kulturelle Unterschiede „zu Hause“ als Ressource nutzen. Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und kulturelle Eigenheiten lassen im Zusammenspiel einen auch ökonomisch nachweisbaren Kreativitätsschub entstehen. Über diese Ressourcen verfügen besonders Regionen mit Minderheitsbevölkerungen als wesentliche Kompetenz.
Newsletter Roşia Montana
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Rumänien und der mögliche EU-Beitritt
Dies ist eine dynamische Zusammenstellung kritischer Beiträge zum EU-Beitritt Rumäniens zwischen Februar 2004 und Dezember 2006. Sämtliche Meldungen enthalten einen Link zum Ort ihrer Publikation im Web. Für weitere Hinweise zu Berichten sind wir dankbar.
DiePresse.com, 21.12.2006
Regierung strauchelt vor EU-Ziellinie
DW-World.de, 20.12.2006
Rumänien vor dem EU-Beitritt: Korruption auf allen Ebenen
Neue Autobahn gefährdet Land und Leute
Im Winter 2003/ 2004 bekam der US-Konzern BECHTEL per nachgeschobenem Dringlichkeitserlaß die Lizenz zum Bau einer Autobahn. Sie soll von Bros an der ungarischen Grenze über Cluj (Klausenburg), Tîrgu Mures (Neumarkt) und Brasov (Kronstadt) nach Bukarest führen.
Per Staatsschulden finanziert, soll die Trasse 2,6 Milliarden Euro kosten. Angesichts der rumänischen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtkosten für den rumänischen Staat bis zu 4 Milliarden Euro erreichen könnten.
Wen interessiert, was unter den großen Brücken geschieht? Hier eine Liste mit Web-Beiträgen zum Thema.
Rosia Montana: Offener Brief an den rumänischen Premier Nastase
Dies ist die englische Version eines Offenen Briefes an Premier Adrian Nastase, den der Verein Alburnus Maior am 22. Januar d.J. nach Bukarest schickte.
Pressematerial zur EU-Delegenation nach Rosia Montana
Anfang Dezember war eine offizielle Delegation des Europäischen Parlaments in Rosia Montana. Hierzu liegen eine Pressemitteilung von Alburnus Maior sowie eine Meldung des staatlichen rumänischen Fernsehens in englischer Sprache vor.
Goldfieber in Rumänien: Das verfluchte Gold
In Siebenbürgen will eine kanadische Firma die grösste Goldmine Europas erstellen. Vier Berge sollen abgetragen und tausend Familien umgesiedelt werden. Das lassen sich nicht alle bieten. 350 Familien wollen Rosia Montana im Westen Rumäniens auf keinen Fall verlassen.
Montenegro: Auch nach den Wahlen bleibt die montenegrinische Gesellschaft gespalten
Eine Einschätzung von Drasko Duranovic Chefredakteur des unabhängigen Wochenmagazins „Monitor“ und der AIM-Redaktion in Podgorica/Montenegro.