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Randständiges – Was geschieht im ländlichen Rumänien?
Im ländlichen Rumänien leben nach den geltenden administrativen Kriterien etwa 50% der Landesbevölkerung; andere Zählweisen – bspw. der OECD – kommen auf weit über 3/4…
Die Liste ist ausdrücklich offen auch für rumänische oder englische Beiträge. Keine der gelisteten News muss allerdings unsere Meinung widerspiegeln, allerdings sind wir – wie immer – dankbar für weitere Hinweise.
15.12. 2022
gabot.de: Vertikale Farmen für die Städte der Zukunft
Geburtstagswunsch :-) #SeitIchFortBin
Ich hab da einen Geburtstagswunsch in die soziale Medienrunde: Henriette Vásárhelyis Buch „Seit ich fort bin“ lesen und dann bei Amazon eine Rezension schreiben: https://www.amazon.de/Seit-ich-fort-V%C3%A1s%C…/…/3038200417 Auch 3Zeiler sind okay Danke! Das Buch am besten beim Dörlemann-Verlag kaufen, dann hat der Verlag mehr davon: http://www.doerlemann.com/?id=585&k=2&sk=2&tb=&bioid=290 #SeitIchFortBin
Buchtipp: „Niederschriften aus dem 20. und 21. Jahrhundert“ von Jens Langer
Quelle: http://www.buechercafe.ro/artikel.html?cat=31&idx=2&nummer=57353, Weiterleitung bei Kauf zu buechercafe.ro Niederschriften aus dem 20. und 21. Jahrhundert von Jens Langer Versammelte Texte zur Theologie in DDR und BRD, Mecklenburg und Siebenbürgen Preis pro Stück: Lei 69 / € 17,90 Inkl. Mwst.: 9% (Lei) / 7% (EUR) zzgl. Versandkosten auf Lager Kategorie: Bücher Seiten / Format: 455 S.; 15,4×21,3
Newsletter Moara Veche: Die Geschichte der Alten Mühle in Hosman/ Holzmengen
Moara Veche in Hosman/ Holzmengen, Winter 2004/2005.
Alles begann 2004 in einer kleinen Gruppe von Freunden unterschiedlichen Alters und mit sehr verschiedenen Biographien. Trotzdem hatten wir etwas gemeinsam: Wir waren neu in Holzmengen/ Hosman. Als sich die Möglichkeit bot, die einstige Mühle des Dorfes zu erwerben, kannten wir uns noch kein Jahr. Wir sahen in der Möglichkeit eine grosse Chance, etwas Neues im Harbachtal/ Valea Hârtibaciului zu beginnen. Etwas, das die von der massenhaften Auswanderung aus der Region hervorgerufene Tristesse überwinden würde. Der Wiederaufbau der Mühle und die Einrichtung einer Bäckerei, so dachten wir, könnte zur Wiederbelebung der örtlichen Ökonomie beitragen und dringend nötigen Optismus schaffen.
Die Ordnungsmacht des Wortes
Der siebenbürgische Schriftsteller Joachim Wittstock wird am 28.8.2014 75 Jahre alt
Der Philologe und Schriftsteller Joachim Wittstock ist in seinem Geburtsort Hermannstadt/Sibiu ungemein präsent, und das auf eine feinfühlig zurückhaltende Weise. „Sprichwörtlicher Takt, unnachgiebiger Anspruch“ hat Martin Ohnweiler seine Adresse zur Verleihung der Ehrendoktorwürde überschrieben.1 Diese Haltung macht Joachim Wittstock unauffällig einflußreich. Ich habe ihn in den Jahren 2012/2013 als einen unermüdlichen Kultur-Netzwerker kennengelernt, der über seine Mühen in der Sache nicht klagte, sondern unverdrossen für das angestrebte Ziel wirkte.2
Rumänien anders: Ein „Unruheständler“ in Siebenbürgen
An Zukunftsvisionen denke er selten, meint Ilarion Bârsan. Der fast 70-jährige mit den wachen Augen sagt das am Ende unseres langen Gespräches über das Harbachtal, seine Heimatregion. Seine Biographie beginnt, wo der Harbach entspringt, bei Retiș (Retersdorf) weit im Nordosten des Tals. Hier sitzen wir mit Blick über die für das Harbachtal prägenden, bisweilen endlos wirkenden Schafweiden. Ilarion Bârsan ist ein Beispiel dafür, wie die Bevölkerung nach tragfähigen Lösungen für ihre Region sucht.
Roșia Montană: Gefährlicher Polit-Zirkus um verfassungsfeindliches Gesetz
Rumänien im Aufruhr. Acht Wochen seit Beginn der friedlichen Massenproteste. Die rumänische Politszene kriminalisiert vermehrt die Strassenproteste.
Im September waren die Proteste in Rumänien noch von der Euphorie getragen, erstmals zehntausende Menschen für eine Forderung auf die Strassen gebracht zu haben und nicht gegen eine_n bestimmte_n Politiker_in. Die Konzentration auf die Forderung „Rettet Roșia Montană!“ wird inzwischen zwar von Rücktrittsforderungen begleitet – es ist aber allen Protestierenden klar, dass es sich bei den Volksvertreter_innen in Bukarest um eine prinzipiell geschlossene Kaste handelt. Das „erwachte Dornröschen“, wie eine Bloggerin die Masse der Demonstrant_innen treffend bezeichnete, wusste von Anbeginn, dass personelle Konsequenzen zwar Teilerfolge sichern, das Goldtagebau-Projekt der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) jedoch nicht aufhalten würde.
Vereint, enttäuscht – bald wütend?
Rumänien erlebt die grössten Proteste seit 1989 gegen die drohende Genehmigung einer Goldmine in Roșia Montană.
Ich schreibe diesen Text am 18. September im siebenbürgischen Cluj. Ende August übergab die Regierung den Entwurf eines Sondergesetzes für den Start des Goldminen-Projekts der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) an das Parlament. Seither vergeht kein Tag ohne Proteste im Land. Jeden Sonntag gingen mehr Menschen auf die Strasse. Auch wenn es Zehntausende sind, ignorieren die öffentlichen und privaten Medien die Proteste weitgehend. Jeden Tag passieren unvorhersehbare Dinge. Die Politik ist irritiert. Derzeit ist absolut nicht absehbar, wo dieser Kampf Anfang Oktober stehen wird. Nur eins: Diese Revolution kommt nicht ins Fernsehen, aber sie hat einen Facebook-Account…
Endzeit ohne Schlußstrich – Siebenbürgischer Schriftsteller Eginald Schlattner 80
Den Beitrag können Sie hier als PDF-Datei herunterladen Vor Jahren hat er in seinem Rechenschaftsbericht als Gefängnispfarrer der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien einen Schlußstrich gezogen: „Mit der Großschriftstellerei ist es vorbei.“ Der am 13.9. 1933 in Arad geborene und in Fogarasch aufgewachsene Eginald Norbert Felix Schlattner ist inkonsequent geblieben. 2009 beteiligt er sich
Griechenland? Rumänien! – Linkliste zur „Krise“ à la Roumanie
Es scheint sinnvoll, Beiträge zur aktuellen „Krise“ in Rumänien in einem gesonderten Beitrag zu sammeln. Einige Beiträge wurden daher aus dem Eintrag „Quo vadis, Romania? – Krise, Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse“ hierher übertragen.
13.2.3013
Badische-Zeitung.de: Die unbeachtete Krise
17.1.2013
Ostpol.de: Im Schatten der Eurokrise
Zwei Augenblicke in SüdostEuropa (II): Zum Wochenend in Czernowitz
Endlich in Stadt voller Bücher und Menschen
Der Germanist Joachim Müller in Jena bot im Herbst 1960 eine Vorlesung für Hörer aller Fakultäten an mit dem Thema „Ausgewählte Lyrik des 20. Jahrhunderts“. Ich kannte ihn nicht. Erst 1963 wurde seine verständnisvolle Interpretation expressionistischer Dichtung öffentlich in der Presse angegriffen. 2006 wurde bekannt, daß er sich auf Anfrage brieflich zu seinen Verstrickungen in der NS-Zeit bekannte. So schlau waren die Studierenden damals nicht, als sie sich am späten Nachmittag des 14.10. 1960 zur ersten Vorlesung in einem kleinen Hörsaal des Hauptgebäudes der Universität Jena trafen. Aus dem überschaubaren Kreis erinnere ich mich u.a. an die Theologen Waldemar Schewe aus dem Eichsfeld und Karl-Heinrich Bieritz aus dem damals kirchlich noch immer hessischen Schmalkalden. Von den Mathematikern war zumindest Gerhard Maess präsent,nach 1989 erster frei gewählter Rektor der Rostocker Universität, ein Mann der Orientierung in Zeiten schöner Ideale und peinsamer Irrtümer. Joachim Müller begann mit einer Einfühlung in die lyrische Sprache. Dann lasen wir auf hektographierten Blättern die TODESFUGE von Paul Celan, und wir hörten von Czernowitz, wo nach den Worten seines berühmtesten Dichters Menschen und Bücher lebten, wir hörten von Deportationen und KZs in der Bukowina. Die Frage wurde gestellt, ob Celan mit seinem Gedicht die These widerlege, nach Auschwitz sei keine Dichtung mehr möglich. Kurzum: Seitdem hat mich das Gedicht, seine Geschichte, die seines Verfassers und vön dessen Stadt nicht losgelassen. Ich wußte, niemals würde ich nach Czernowitz kommen, soviel ich auch darüber läse.
Daias bleicher Sohn
Georg Hoprich 29.12.1938 – 9.4.1969
(PDF-Fassung hier zum Download)
Wer von der Straße Sibiu/Hermannstadt – Agnita/Agnetheln zum Dorf Daia /Thalheim/Dolmany abbiegt, kann auf einer Gedenktafel an der Vorderfront des ersten Hauses im Ort lesen: Mit Gottes Hilfe hat David Petru dieses Haus im Jahre 1959 gebaut. Ein anderer Sohn des Dorfes hatte um diese Zeit begonnen, Fundamente seines Gebäudes aus deutscher Sprache zu errichten[1], daran erinnert hier nichts, und das Haus seiner Eltern Georg sen. und Sofia Hoprich ziert keine Tafel, ist unter der angegebenen Nummer 103[2] vielmehr überhaupt nicht zu finden. Vor Jahrzehnten wurde die Zählung verändert.
Comunicat de presa: Ce stim despre Natura 2000?
Un prim sondaj de opinie despre reteaua Natura 2000 din Romania va fi realizat in zona Hartibaciul – Tarnava Mare – Olt, in cadrul unui proiect POS MEDIU, co-finantat din Fondul European de Dezvoltare Regionala, derulat de catre WWF, in parteneriat cu Fundatia ADEPT, Fundatia Mihai Eminescu Trust, Agentia Regionala pentru Protectia Mediului Sibiu Regiunea 7 Centru si Asociatia Ecotur Sibiu.



