Category: Cultura

Der erste Tag

Viorel aus einem Dorf in Siebenbürgen stirbt. Es ist das Sterben eines Mannes, eines Zigeuners. Kein Rom, denn das wollte er nicht sein. Rom ist genauso unscharf wie Zigeuner, letzteres aber eine Schublade, in die auch Viorel gesteckt wurde – zeit seines Lebens. Das Stigma der untersten sozialen Kaste tragend: in Würde sterben. Danke, Viorel!

Archiv: Medienrundschau zu Rumänien – 2018

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31.12.2018

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Discrimination2.jpg, User: אופק3152

Weil es sein muss…

…zitiere ich hier Rainer Trampert. Leider gibt es derzeit selten solch treffsichere Einschätzungen zum identitären Gesellschaftsautismus, zum Rückwärtskrawall in den Köpfen unter Beibehaltung des Konsumrauschs.

Das Eigene und das Fremde

Beobachtungen zu Andreea Dumitru, Inter- und Multikulturalität in Eginald Schlattners Romantrilogie Versunkene Gesichter, Honterus: Hermannstadt 2017, 179 S. 29,- Lei   9,90  Euro

 

Noch schwärmen Siebenbürger Sachsen von ihrem großartigen Treffen in Hermannstadt Anfang August 2017 (Vgl. B.Ungar, Von Heimat und Apfelbäumchen: HZ 11.8.2017; Siebenbürgen aktuelles Thema  für siebenbürgisch-sächsische Jugend im  Ausland: ADZ-Gespräch mit E.Drottleff (…): ADZ 6.9.2017 ) Werden die Enkel  der Ausgewanderten nach dieser Inspiration mit neuem Schwung mehr und mehr Aufgaben  auch in der süßen Heimat übernehmen und diese auf sächsische Art stärken? Mir ist diese Sicht auf die Zukunft genauso kürzlich freundschaftlich  mitgeteilt worden. Hierbei handelt es sich selbstredend um eine  spontane Äußerung nach einem  aktuellen Ereignis. Andererseits gibt es immer  noch festgefahrene Positionen. Eine solche Haltung wird  beispielsweise von einer kritischen Sächsin zitiert, die den  Kontakt zu  ihrer Herkunftskultur bewußt abgebrochen hat:“Die Sachsen sind alles, die anderen sind minderwertig.“ (S.Pichotta, Schicksale –  Deutsche Zeitzeugen in Rumänien, Schiller:Hermannstadt 2013, S. 111). Seinerzeit ist kein Aufschrei des Für und Wider gegenüber dieser  Einstellung zu hören gewesen, aber ganz  unabhängig von Ethnozentrismus und Event hat Andreea Dumitru 2017 ein Buch vorgelegt, das den Beziehungen, Wechselwirkungen und Ergebnissen im Zusammenleben  der verschiedenen Völker in Rumänien  nachgeht, und zwar anhand von Eginald Schlattners Romantrilogie. Die Autorin enfaltet eingängig und schlüssig, wie  Schlattner die Welt des  Mit-, Neben- und bisweilen auch  Gegeneinander in nuce veranschaulicht. Schlattner weiß, wovon er schreibt; denn er  hat diesen farbenprächtigen grandiosen Mikrokosmos, in dem das siebenbürgische Leben spielt, ausgelebt und durchlitten. So hat er insgesamt ohne Besserwisserei, aber im Mitleiden, Ausharren und Durchstehen  ein spannendes Lehrstück entworfen, aus dem Zukunftswissen geschöpft werden kann.

Geburtstagswunsch :-) #SeitIchFortBin

Ich hab da einen Geburtstagswunsch in die soziale Medienrunde: Henriette Vásárhelyis Buch „Seit ich fort bin“ lesen und dann bei Amazon eine Rezension schreiben: https://www.amazon.de/Seit-ich-fort-V%C3%A1s%C…/…/3038200417 Auch 3Zeiler sind okay Danke! Das Buch am besten beim Dörlemann-Verlag kaufen, dann hat der Verlag mehr davon: http://www.doerlemann.com/?id=585&k=2&sk=2&tb=&bioid=290 #SeitIchFortBin

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2016

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31.12.2016

30.12.2016

28.12.2016

27.12.2016
Zeit.de: Präsident weist erste Frau als Regierungschefin ab

23.12.2016
EurActiv.de: Erstmals Frau und Muslima als Premierministerin?

21.12.2016

16.12.2016

Macht mit: Crowd-Funding für Neuauflage des Festivals „Transilvania Gastronomica“!

Cristian Cismaru, langjähriger Aktivist für die Entwicklung von nachhaltigem Tourismus in Siebenbürgen, und der Verein My Transylvania werden im Zeitraum August-September 2016 während dreier Wochen eine Neuauflage des Festivals „Transilvania Gastronomica“ wagen. Im Spätsommer 2015 begeisterten sie bereits alle Beteiligten – Produzenten, Gastronomen und Gäste – gleichermassen. Neben kulinarischen Höhepunkten sind Begegnungen und Austausch zwischen

Idomeni

Henriette F. A. Vásárhelyi (www.dimace.de), 2016 Und ich ducke mich unter den Schnee, Idomeni. Und dicht unter der Schneedecke ist ein kleines Loch im Eis, durch das ich schlüpfe. Im eiskalten Wasser gleiten die Seefische vor sich hin, und um sie wehen sachte die Wasserpflanzen dort zwischen sie flüchten eine Handvoll Menschen. Am Abend im

Roșia Montană kommt 2016 auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO... und 2018 zieht die Regierung Dancila den Antrag wieder zurück...

#RosiaMontana: Roșia Montană für #UNESCO #Weltkulturerbe vorgeschlagen

Roșia Montană kommt auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO

Gerettet: Roșia Montană kommt auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO

Roșia Montană, 5. Februar 2016 – Das Erbe von Roșia Montană erfreut sich ab heute der offiziellen Anerkennung seiners außergewöhnlichen Wertes durch den rumänischen Staat. Die Siedlung wurde in die vorläufige Weltkulturerbe-Liste Rumäniens aufgenommen. Die gemeinsame öffentliche Bekanntmachung durch die Ministerien für Kultur sowie Umwelt kommt sechs Jahre nach der entsprechenden Antragstellung durch die Zivilgesellschaft beim Kultusministerium.

Beim Anblick von „Die Toten kommen“

Beim Anblick von „Die Toten kommen“, 21./22.6.2015 1909 geboren, Tochter Annas (*1893). Die wurde 1943 aus der NS-Frauenschaft verstoßen wegen Brot für Kriegsgefangene. Frühgebären sollte sich nicht wiederholen: Die geliebten Großeltern prügelten sie in die sichere Ehe. 1935 befreite sie sich von diesem Stabsintendanten. Heiratete meinen Vater den vielfach reisenden Siemens-Service-Techniker und blieb immer ängstlich.

Kennt ein rumänischer Bauer seine Nachbarn noch?

von Attila Szocs, Aktivist für Landrechte, Eco Ruralis, Rumänien

Vor  kurzem ging das  „Jahr für familiär betriebene Landwirtschaft“ (2014) zu Ende und 2015, das „Jahr der Erde“, begann. Für die Zukunft unseres Ernährungssystems und für ein nachhaltiges Management unserer natürlichen Ressourcen sind sie gleich wichtig. Doch wie sieht die Realität aus?

Archiv 2014: Quo vadis, Romania? Rumänien in den Medien

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28.12.2014
Pro-Linux.de: Rumäniens digitale Agenda setzt auf Open Source

27.12.2014

24.12.2014

23.12.2014

22.12.2014

21.12.2014
FAZ.net: Johannis vereidigt – Hohe Erwartungen an eine Wende in Rumänien

19.12.2014
Deutschlandfunk.de: Hoffnung auf den Ruck

Nouă zugrăveală pentru Transilvania

Anda Reuben s-a întors din Israel ca să restaureze sinagoga din Mediaş În faţa gării din Mediaş, autobuze şi maşini pleacă spre centrul oraşului. Foarte aproape se află sinagoga micului oraş industrial. În interiorul frumoasei clădiri de la sfârşitul secolului XIX e răcoare şi destul de întuneric. De mai bine de un deceniu şi jumătate

Das Rosia Montana Fan Fest 2014 (11.-17. August). Ein Bericht von Hugo-Alexander Frohn

Rosia Montana (dt. Goldbach) ist ein kleiner Ort im Apuseni-Gebirge (Kreis Karlsburg) wo schon zu römischen Zeiten Gold gefördert wurde. Der internationale Konzern „Rosia Montana Gold Corparation“ (Hauptshareholder: Gabriel Resources, Gründer: Frank Timis) plant dort die Eröffnung einer neuen „offenen“ Goldmine, in der auch Zyanid verwendet werden soll. Aus Protest dagegen findet seit 2004 jährlich das „Rosia Montana FanFest“, ein ökologisch-kulturelles Festival organisiert von „Alburnus Maior“ (Leiter: Eugen David), „Green Transylvania“ (Leiter: Csongor Kovacs) und anderen NGOs, statt.

Die Ordnungsmacht des Wortes

Der siebenbürgische Schriftsteller Joachim Wittstock wird am 28.8.2014 75 Jahre alt

Der Philologe und Schriftsteller Joachim Wittstock ist in seinem Geburtsort Hermannstadt/Sibiu ungemein präsent, und das auf eine feinfühlig zurückhaltende Weise. „Sprichwörtlicher Takt, unnachgiebiger Anspruch“ hat Martin Ohnweiler seine Adresse zur Verleihung der Ehrendoktorwürde überschrieben.1 Diese Haltung macht Joachim Wittstock unauffällig einflußreich. Ich habe ihn in den Jahren 2012/2013 als einen unermüdlichen Kultur-Netzwerker kennengelernt, der über seine Mühen in der Sache nicht klagte, sondern unverdrossen für das angestrebte Ziel wirkte.2

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