Author: Joachim F. Cotaru
Am Tage des Staatsakts für Richard von Weizsäcker
Als Richard von Weizsäcker nach Rostock kam, war ich siebzehn. Wenige Wochen zuvor nahm ich am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten in Bonn teil: Die Einladung dazu halte ich heute noch für ein freundlich-vorsätzliches Büroversehen. Es war die Zeit nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen, als die Ordnungsmacht willig versagt hatte und zum Totschlag auf das Asylrecht ausholte. Zum 30.1. 1993 – was für ein Jubiläum! – kam Richie nun nach Rostock zu einer Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit, zu den jungen Leuten, wie er sagte, die ihn eingeladen hatten.
Archiv 2014: Quo vadis, Romania? Rumänien in den Medien
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28.12.2014
Pro-Linux.de: Rumäniens digitale Agenda setzt auf Open Source
27.12.2014
- DerStandard.at: Präsident Johannis wegen umstrittener Ehrung in der Kritik
- SWP.de: Rumänien – Langsam auf Kurs
24.12.2014
- Neues-Deutschland.de: Trubel und Gedenken in Bukarest
- Deutschlandfunke.de: „Es wurde aber geschossen“
23.12.2014
- DerStandard.at: Rumänischer Sozialaktivist – „Die Mentalität ist unverändert geblieben“
- OWC.de: Bosch baut Forschung und Entwicklung in Rumänien aus
22.12.2014
- MDR.de: Der neue Hoffnungsträger
- Finanznachrichten.de: Rumänien Bund der Vertriebenen hofft mit dem neuen rumänischen Präsidenten Iohannis auf verbesserte Beziehungen
- DeutschlandradioKultur.de: Klaus Johannis als PräsidentRumäniens europäische Wende
- DW.de: Rumänien vor einem neuen Wandel
21.12.2014
FAZ.net: Johannis vereidigt – Hohe Erwartungen an eine Wende in Rumänien
19.12.2014
Deutschlandfunk.de: Hoffnung auf den Ruck
Erklärung: Weihnachtsgruß von Neunundachtziger*innen 25 Jahre nach dem Mauerfall
*** In Solidarität hier übernommen ***
PEGIDA – Nie wieda!
Wir sind das Volk ruft ihr
Freiheit Toleranz Welt offen meinte das ’89
Visa frei bis Hawai war die Devise
Und: Die Mauer muss weg
Ihr aber wollt:
Visa frei nur für uns
Die Mauer muss weg nur für uns
Die Mauer muss her am Mittelmeer
25 Jahre nach Mauerfall
#Certej = #RosiaMontana: Fordert von #KlausJohannis die Einhaltung der Gesetze!
Dieser Inhalt verlinkt auf die Seiten MiningWatch.ro und BanCyanide.eu.
Ich möchte mit unterzeichnen: Hier lang!
Deutsche Fassung der Petition von MiningWatch Romania:
Sehr geehrter Herr gewählter Präsident Klaus Johannis,
In den vergangenen Wochen haben Sie Ihre Bereitschaft erklärt, ein vermittelnder und integrierender Präsident, ein Bindeglied zwischen Staat und Gesellschaft sein zu werden. In der knappen noch verfügbaren Zeit bis zur faktischen Übernahme dieser Funktion, erlaubt Ihnen Ihre Position als Präsident der PNL die Möglichkeit, jene Werte und Prinzipien in die Praxis umzusetzen, für die die Rumänen Ihnen ihr Vertrauen ausgesprochen haben.
Zwei dieser Prinzipien – Transparenz und Rechenschaftspflicht auf Ebene der zentralen und lokalen Behörden – können im Falle von Certej gleich heute noch zur Anwendung gebracht werden und das von Mitgliedern der Partei, welcher Sie (noch) vorstehen.
„Wir haben Sie gewählt, wir stürzen Sie…“ – Zur Wahl des neuen rumänischen Präsidenten
Zur Wahl des neuen rumänischen Präsidenten1 November 2014 in Rumänien – das waren heisse Wochen. Nur wenige konnten sich der aufgeladenen Stimmung entziehen, noch weniger sich der Zuspitzung der Fragen nach Rumäniens Zukunft auf die Pole Ponta oder Iohannis2 entziehen. Am Ende dann der von niemandem erwartete, deutliche Sieg des Siebenbürgers über den Bukarester. Er
Arm und entschieden: #KlausIohannis wurde auf den Dörfern gewählt
Ich bin sicherlich kein Fachmensch, was die Aus- und Bewertung von statistischen Daten angeht. Folgende Karte, die auf der Seite der rumänischen Nachrichtenagentur HotNews.ro veröffentlicht wurde, hat mich sehr beeindruckt. Hinweis: Durch klicken auf die die Gemeinden und Städte darstellenden Flächen, kann das Ergebnis im Wahlkreis gesehen werden.
#KlausIohannis gewinnt Präsidentschaftswahlen in #Rumänien – Ein Erfolg für die kritische Masse
Dieser Tag war sehr lang. Es wird noch lange gezählt werden. Da aber auch der Kandidat des „sozialdemokratischen“ Lagers, der u. a. von der faschistischen Grossrumänien-Partei unterstützte Victor Ponta bereits seinem Kontrahenten Klaus Werner Iohannis zum Sieg gratuliert hat, scheint das Ergebnis wohl festzustehen.
Veranstaltung in Berlin: Proteste gegen Goldabbau in Rosia Montana/Rumänien
Am 13.11.2014 (Donnerstag) 14.11.2014, ab 19. 30 im Freien Museum Berlin, Bülowstrasse. 90,
im Rahmen der Ausstellung „40 Jahre Longo mai“
Rumänien ist bekannt als Schmuddelkind in der EU. In vielen Bereichen trifft diese Stigmatisierung auf den ersten Blick zu – allerdings tun die europäischen Institutionen trotz eines Monitorings in den Problembereichen Justiz und Korruption schrecklich wenig, um die politische Kaste in ihre Schranken zu weisen. Andererseits gibt es in Rumänien eine junge und erstarkende Zivilgesellschaft, die sich auch vor Kämpfen mit internationalen Akteuren wie im Falle des Goldminenprojekts von Rosia Montana nicht scheut. Zudem ist Rumänien auf vielen Ebenen eine spannende Schnittstelle zwischen dem Westen, Osteuropa und dem Nahen Osten.
Joachim Cotaru kommt aus Mecklenburg, lebte auf der LM-Kooperative in Kärnten und seit zwölf Jahren in Rumänien als Mitglied einer dörflichen Gruppe.
Stephanie Roth wuchs in der Schweiz auf und prägte u. a. die Save-Rosia-Montana-Kampagn
Nouă zugrăveală pentru Transilvania
Anda Reuben s-a întors din Israel ca să restaureze sinagoga din Mediaş În faţa gării din Mediaş, autobuze şi maşini pleacă spre centrul oraşului. Foarte aproape se află sinagoga micului oraş industrial. În interiorul frumoasei clădiri de la sfârşitul secolului XIX e răcoare şi destul de întuneric. De mai bine de un deceniu şi jumătate
Gold, Minister, Volk und Wahlen
Vor einem Jahr gingen die Menschen in Rumänien gegen Goldabbau, Korruption und eine arrogante Politiker_innenkaste auf die Strassen. Eine Betrachtung wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen.
Reisewarnung/ Travel Warning: #MosMaiorum – #Frontex gegen #sanspapiers
Aus gegebenem Anlass poste ich hier die eingegangene Information zu einer europaweiten Aktion der Frontex:
!! Achtung – Reisewarnung !!
*Vom 13.-26.10. findet in der gesamten EU eine Polizeioperation unter dem Namen ”mos maiorum” statt. In diesen zwei Wochen werden etwa 18.000 Polizisten in enger Zusammenarbeit mit FRONTEX auf Jagd nach Menschen ohne Aufenthaltsstatus gehen. Sie wollen unsere Migrationswege herausfinden und möglichst viele von uns festnehmen. Warnt bitte alle Menschen ohne Papiere! Vor allem in Zügen, auf Bahnhöfen, an Flughäfen, auf Autobahnen und an innereuropäischen Grenzen sind vermehrt Kontrollen zu erwarten.
Gegen die Festung Europa! Kein Mensch ist illegal!
Dokument bei StateWatch.org: http://www.statewatch.org/news/2014/sep/eu-council-2014-07-10-11671-mos-maioum-jpo.pdf
„Die Utopie der Widerspenstigen“ – Ausstellung zu 40 Jahren Longo maï
25. Oktober bis 15. November 2014 Berlin – Freies Museum Bülowstrasse 90 ab 26.10.14 täglich von 12 bis 20 Uhr www.prolongomai.ch Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Ausstellungsprogramms entnehmen Sie bitte der PDF-Datei. Die gegenwartszentrierte Ausstellung zeigt das heutige Bestehen der Kooperative Longo maï als gelebte Kritik an der kapitalistischen Gesellschaft, die eine eigenständige Lebensweise hervorgebracht
Roșia Montană: Rückblick auf das FânFest #9
Rosia Montana, Fân Fest #9 – Die Theatergruppe Circus Mundi in Aktion. Bild: Manfred Mehrer/ MIMAtelier
Am 17. August endete im rumänischen Roșia Montană nach einer Woche die neunte Ausgabe des jährlich stattfindenden FânFests (englisch-rumänisches Wortspiel zwischen „Heu“ und „Fan“) der Kampagne zur Rettung des Bergdorfes.
Etwa 7.000 Menschen aus dem In- und Ausland fanden vom 11. bis 17. August den Weg nach Roșia Montană. Neben einem reichhaltigen Angebot an Konzerten gab es Filvorführungen, Workshops und ein breit gefächertes Sozialforum. All dies fand unter freiem Himmel genauso statt wie in den zahlreichen örtlichen Kirchen der verschiedensten Konfessionen. Unter den Gästen waren AktivistInnen aus dem spanischen Corcoesto, dem französischen Nantes und dem türkischen Çanakkale, wo ein dem rumänischen Vorhaben vergleichbares Projekt geplant ist.
Die Ordnungsmacht des Wortes
Der siebenbürgische Schriftsteller Joachim Wittstock wird am 28.8.2014 75 Jahre alt
Der Philologe und Schriftsteller Joachim Wittstock ist in seinem Geburtsort Hermannstadt/Sibiu ungemein präsent, und das auf eine feinfühlig zurückhaltende Weise. „Sprichwörtlicher Takt, unnachgiebiger Anspruch“ hat Martin Ohnweiler seine Adresse zur Verleihung der Ehrendoktorwürde überschrieben.1 Diese Haltung macht Joachim Wittstock unauffällig einflußreich. Ich habe ihn in den Jahren 2012/2013 als einen unermüdlichen Kultur-Netzwerker kennengelernt, der über seine Mühen in der Sache nicht klagte, sondern unverdrossen für das angestrebte Ziel wirkte.2
Rumänien anders: Ein „Unruheständler“ in Siebenbürgen
An Zukunftsvisionen denke er selten, meint Ilarion Bârsan. Der fast 70-jährige mit den wachen Augen sagt das am Ende unseres langen Gespräches über das Harbachtal, seine Heimatregion. Seine Biographie beginnt, wo der Harbach entspringt, bei Retiș (Retersdorf) weit im Nordosten des Tals. Hier sitzen wir mit Blick über die für das Harbachtal prägenden, bisweilen endlos wirkenden Schafweiden. Ilarion Bârsan ist ein Beispiel dafür, wie die Bevölkerung nach tragfähigen Lösungen für ihre Region sucht.










