Author: Joachim F. Cotaru
Impulse für die lokale Ökonomie in Hosman/ Holzmengen
Im Oktober 2004 konnte die Kulturland SRL – dank eines Darlehens des Mihai Eminescu Trust, London (MET) – in Hosman/ Holzmengen eine Motormühle „Langen & Wolf“ mit dazugehörigen Gebäuden (mit Schmiede) und Grund erwerben. Grundlage des Darlehens ist die Verpflichtung der Kulturland SRL, die Mühle instand zu setzen und künftige Gewinne in die Dorferhaltung fliessen zu lassen.
Filmtip: Pur si simplu [sprich: pur schi simplu]
Pur si simplu – im Rumänischen: „Einfach so“, „Nichts weiter als“ oder „So ist es eben“.
Ihre Kindheit haben Ionica, Rupi, George und Dan gemeinsam mit anderen Jungs in einem rumänischen Heim verbracht. Inzwischen sind sie Anfang Zwanzig und gehen getrennte Wege. Ihr Alltag in Rumaenien zwischen Plattenbauten, staubiger Groszstadt und mies bezahlten Jobs ist nicht einfach. Sich durchbeissen, weil einem eh nichts anderes übrigbleibt, oder nach Möglichkeiten suchen, dem Alltagstrott zu entrinnen – so unterschiedlich die vier sind, versucht jeder auf seine Weise mit Witz und einer guten Portion Optimismus im Leben klar zu kommen.
Internationale Konferenz in Sighisoara/ Schäßburg zur Entwicklung der Region
Am 15./ 16. November findet in Schäßburg/ Sighisoara die „International Conference for the Integrated Development of Sighisoara and the Saxon Villages of Transylvania“ statt, organisiert von MET und UNDP. Mehr gibt es hier in englischer Sprache. Die Projekte, an denen die Kulturland SRL beteiligt ist, lauten auf PNB 4 (Hosman Whole Village Project) und PNB
ROSIA MONTANA: Studie zu Ivestmentrisiken veröffentlicht
Alburnus Maior hat heute, gemeinsam mit elf weiteren rumänischen und internationalen NGOs, eine Studie zu den Goldtagebauplänen der Rosia Montana Gold Corporation vorgelegt. Anbei der englische Text der Pressemitteilung sowie die Studie Anticipating Surprise: Assessing Risk – Making sense of Gabriel’s intentions (230 kB) zum Download.
Iluminsm – Aufklären: Beleuchten – Enlightment (eingereicht für „Hermannstadt, Europäische Kulturhauptstadt 2007“)
Die sakralen Gebäude des Mittelalters sollen von Impressionen des 21sten Jahrhunderts in ein diffuses Licht getaucht werden.
Vergessene Orte 4: Schlatt/ Zlagna
Schlatt, wann schaffen wir’s einmal zu Dir? Seit über einem Jahr fehlt schon das Schild am Abzweig zwischen Magarei/ Pelisor und Meschen/ Mosna.
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ROSIA MONTANA: „Sie werden das Gold nehmen und Zyanid zurücklassen“ – Premier Nastase äußert sich ablehnend zum RMGC-Projekt
Alburnus Maior hat eine Pressemitteilung zu jüngsten Äußerungen des rumänischen Premierministers, Adrian Nastase, herausgegeben. Nastase erklärte in einem Interview mit Alpha TV, daß der Goldabbau nichts zum Abbau der Armut im Lande beitragen würde. Hingegen würde das Gold abgebaut und dafür Zynaid zurückbleiben. Es folgt die Pressemitteilung im englischen Wortlaut.
Mobile Schule
Situation: Im ländlichen Raum existieren schwerpunktmäßig Schulen bzw. Schulzweige mit Unterricht in anerkannten Minderheitensprachen. Es gibt jedoch Orte, wo der Anteil minderheitensprachlicher Schüler dafür zu gering ist oder die Anfahrtswege ein Problem darstellen. In Elternhäusern mit nur einem Elternteil der jeweiligen Minderheitensprache wird tendenziell rumänisch gesprochen, die Mehrsprachigkeit ist inaktiv bzw. geht verloren.
Jeder Tag ein Bild – Tägliche Kultur mitten am Rande Europas
Warum niemand mehr im Dorf Marmelade mache, frage ich. Die Holländer mit ihren Lkws voll Hilfsgütern würden ja wieder kommen, antwortet die Nachbarin. Manche waschen gar nicht mehr ihre Wäsche, sondern verbrennen sie, wenn der Haufen groß genug ist. Aer curat şi apă bună – saubere Luft und gutes Wasser – hätten sie, sagen Alte wie Junge und schütteln den Kopf, wenn ihnen jemand eine chemische Analyse zeigt, die das Gegenteil behauptet. Wir haben das immer getrunken, uns geht’s gut. Während ein netter Herr mittleren Alters eine Handvoll Düngergranulat neben seine Kartoffel in die Erde legt, versichert er ernsthaft: „100 Prozent biologisch.“
Rumänien, Land voll widersprüchlicher Bilder. Ich bin nun das dritte Jahr hier in einem Dorf Siebenbürgens. Die Gegend ist geschlagen von Abwanderung, vergessen von der Politik, besucht von wenigen – doch grundverschiedenen – Reisenden – und schlägt sich, wie der weite Rest des Landes, mit etlichen Problemen herum.
ROSIA MONTANA: 2ter Solidaritätsmarsch
Die Kampagne „Salvati Rosia Montana“ (Rettet Rosia Montana) ruft auf zum 2ten Solidaritätsmarsch. Los geht es am 23. August in Klausenburg/Cluj und dann in sechs Tagen und 135 km bis nach Rosia Montana, wo der Marsch am 28. August zu Ende gehen soll. Mehr Informationen gibt es auf www.rosiamontana.ro/mars oder per Email mars@rosiamontana.org.
Vergessene Orte 3: Zied/Veseud
…was gibt es zu diesem Ort zu sagen? Der Wind streicht hindurch, die heutigen Bewohner verfolgen den Untergang gelassen. Heute von morbider Schönheit, liegt Zied/Veseud 4 km neben der Straße zwischen Agnetheln/Agnita und Kirchberg/Chîrpar.
Vergessene Orte 2: Magarei/Pelisor
Diesmal ein Ausflug nach Magarei, gelegen zwischen Agnetheln/Agnita und Mediasch/Medias, direkt an der Straße. Herr Mild ist Kurator dort und in Haus Nr. 17 gegenüber des Pfarrhauses anzutreffen.
ROSIA MONTANA: Die RMGC soll Strafe zahlen (AM Presserklärung)
Weil die Rosia Montana Gold Corporation offensichtlich ohne Genehmigung Bohrungen und Wege anlegte, soll sie nun Strafe zahlen. In einer Presseerklärung in formiert Alburnus Maior über den Vorgang. (Anmerkung aus dem kultur:land – 2.300 $ wegen illegalem Wegebau, da könnte ja manch Straßenbauunternehmen schwach werden…)
Shooting at the Gates – Phototour zu den Kirchenburgen
Eine Gruppe junger Leute -StädterInnen allesamt – hat sich auf den Weg gemacht, die Kirchenburgen zu erkunden, sie und das Drumherum in Bildern festzuhalten. Neben vielen guten Eindrücken wohl auch der, daß die meisten Burgen leider tot sind, weil sie eben ihren sakral-spirituellen Charakter nur noch im Schweigen äußern. Dennoch eine wunderbare der Idee der Echipe von dordeduca.ro.
Der Beauftragte für Roma-Fragen des Kreises Alba Iulia schildert seine Lage
Ein Beitrag von Stephan Drube (via rumaenienrundbrief@web.de) – „Wenn es so wie bisher weitergeht, daß ich alle Fahrten ohne irgendeine Kostenerstattung und meine Projekte ohne Zuschüsse am Leben erhalten muß, dann lege ich mein Amt nieder. Fünf Enkel und zwei meiner Töchter leben noch bei mir in der Wohnung. Meine Frau verkauft Kräuter auf dem Markt, damit ich meine Arbeit finanzieren kann. Ist so ein Leben mit einer einzigen Rente von 2 Mio Lei ( 50 ¤) überhaupt möglich?“
