Tag: Ministerium

Ukraine: Den Wald von Svydovets retten! ***Aufruf auch auf Französisch und Englisch**

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En français: „Défendons le massif Svydovets!“

In English: „Defend Svydovets!“

Im Jahr 2016 hat man zum ersten Mal vom Plan eines Skizentrum auf dem Svydovets gehört. Es soll größer und schicker werden als ‘Bukovel’, die bekannteste Skistation in der Ukraine, eine Art Doppelgänger nur noch grandioser. Der Gouverneur von Transkarpatien, Guenady Moskal, nannte zu dem neuen Tourismus-komplex unglaubliche Zahlen: geplant sind mehr als 60 Hotels, 120 Restaurants, 33 Lifte, die zu Pisten mit einer Gesamtlänge von 230 km führen. All das wird von Investoren finanziert, deren Namen er nicht nennen will.

Bukarest 2012: Proteste für Rosia Montana (Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10153927162580816&set=a.449719750815.255101.600085815&type=3&theater)

Kommentar: Nicht mit #Gold aufzuwiegen – #RosiaMontana kommt auf die rumänische #UNESCO -Liste

Bukarest 2013: Proteste für Rosia Montana (Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10153927162580816&set=a.449719750815.255101.600085815&type=3&theater)

Bukarest 2013: Proteste für Rosia Montana (Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10153927162580816&set=a.449719750815.255101.600085815&type=3&theater)

Es geht also doch: Ein paar Dutzend Bergbauern und Aktivist*innen können es mit einem milliardenschweren Industrieprojekt und einer kleptokratischen Politelite aufnehmen. Roșia Montană ist vor seiner Zerstörung gerettet. Ein paar Tonnen Gold weniger in der globalen Umlaufbahn, zweitausend Jahre reichhaltige Kulturgeschichte für die Zukunft bewahrt.

Roșia Montană kommt 2016 auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO... und 2018 zieht die Regierung Dancila den Antrag wieder zurück...

#RosiaMontana: Roșia Montană für #UNESCO #Weltkulturerbe vorgeschlagen

Roșia Montană kommt auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO

Gerettet: Roșia Montană kommt auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO

Roșia Montană, 5. Februar 2016 – Das Erbe von Roșia Montană erfreut sich ab heute der offiziellen Anerkennung seiners außergewöhnlichen Wertes durch den rumänischen Staat. Die Siedlung wurde in die vorläufige Weltkulturerbe-Liste Rumäniens aufgenommen. Die gemeinsame öffentliche Bekanntmachung durch die Ministerien für Kultur sowie Umwelt kommt sechs Jahre nach der entsprechenden Antragstellung durch die Zivilgesellschaft beim Kultusministerium.

Griechenland? Rumänien! – Linkliste zur „Krise“ à la Roumanie

Es scheint sinnvoll, Beiträge zur aktuellen „Krise“ in Rumänien in einem gesonderten Beitrag zu sammeln. Einige Beiträge wurden daher aus dem Eintrag „Quo vadis, Romania? – Krise, Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse“ hierher übertragen.

13.2.3013
Badische-Zeitung.de: Die unbeachtete Krise

17.1.2013
Ostpol.de: Im Schatten der Eurokrise

Bucharest revisited (III)

Im Frühjahr schrieb ich nach meinem ersten Aufenthalt in den Diplomatischen Archiven:

„Das Diplomatische Archiv gehört zum Aussenministerium und befindet sich im Palatul Victoria/ Victoriapalast. Dort hoffe ich Material zu den Friedensverhandlungen mit Deutschland 1918 zu finden. Mein Antrag auf Nutzung wird nach weniger als 24 Stunden beantwortet. Da ich kein rumänischer Staatsbürger bin, muss ich mich direkt an die Öffentlichkeitsabteilung des Ministeriums wenden – Rumänen stellen den Antrag ans Archiv selbst. Die gesetzlich vorgesehene Bearbeitungszeit, so wird mir mitgeteilt, beläuft sich auf bis zu 30 Tage. Daran ist nichts zu ändern. Ich komme in einem Monat wieder.

Die online erfassten Bestände scheinen besser strukturiert zu sein als im Nationalarchiv. Aber dies ist nur ein erster Eindruck.“

Die weiteren Eindrücke bin ich an dieser Stelle noch schuldig geblieben. Das soll jetzt nachgeholt werden.

„Save Roșia Montană!“ und Re-Generation blockieren Bukarester Umweltministerium

Heute gab es eine gute Aktion am Umweltministerium in Bukarest: AktivistInnen der Kampagne „Save Roșia Montană!“ und und von Re-Generation blockierten kurzzeitig den Eingang Gebäudes. Als „Gesundheitsinspektoren“ wollten sie dieses wegen eines Infektionsherdes von Korruption und Inkompetenz unter Quarantäne stellen. Die überforderten Sicherheitskräfte beförderten die Aktion letzlich mit in verschiedene News-Kanäle. Die AktivistInnen kündigeten ihre Rückkehr an – der Widerstand geht weiter!

Salvați Roșia Montană! Save Roșia Montană! Rettet Roșia Montană!

Archiv 2011: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

 

 

27.12.2011
ADZ.ro: Krötenschlucken

Dringend – Rosia Montana

Der bereits 14 Jahre anhaltende Kampf gegen den geplanten größten Gold-Tagebau in Europa hat an Dramatik zugenommen. Jüngst erteilte das Kulturministerium unter Hunor Kelemen (zugleich Vorsitzender des Koalitionspartners UDMR/ RMDSz) der Rosia Montana Gold Corporation eine Genehmigung zur „Sicherung historischer Stätten“. Dies ist allerdings nicht weniger als ein großer Schritt hin zur Zyanidflutung des Ortes…

Archiv 2009: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 Neues Deutschland, 29.12.2009 Rumänien soll Zähne zusammenbeißen junge Welt, 28.12.2009 IWF diktiert Neustart regionews.at, 27.12.2009 Rumäniens freizügige Ministerin unter Korruptionsverdacht: Jetzt verwaltet sie 3,7 EU-Milliarden Ziarul Financiar, 21.12.2009 Zur Lage auf dem rumänischen

AKW neben dem Harbachtal (oder sonstwo)?

27.10.2009
Romania Newswatch berichtet: „Environmental group Greenpeace won a court case in Romania on Monday that could force the authorities there to make public a list of potential locations for the construction of a nuclear power plant. (…)“
Der ganze Beitrag findet sich unter diesem Link.

Bukarest fördert erneuerbare Energien… doch nicht

Wie die Hermannstädter Tageszeitung „Tribuna“ am 16. Februar 2009 meldet, wurde das im November angekündigte „Grüne Häuser“-Programm jetzt ersatzlos gestrichen.

Natura2000 in Rumaenien: Harbach-Hochland-Initiative PH+ gegruendet

Agnita/Agnetheln, 31 Oktober 2008 – Vertreter von Landwirtschafts- und Umweltministerium, Lokalverwaltungen und NGO’s aus Natura2000-Gebieten des Schäßburger Gebiets und des Harbachtals haben am Freitag, 31. Oktober, in Agnetheln die Schwierigkeiten bei der Implementierung des europäischen Natura2000-netzwerkes in Rumänien sowie Lösungsansätze zum Nutzen der ansässigen Bevölkerung diskutiert.

Senat erklärt Rosia Montanã zu Archäologie- und Naturreservat

Die Allgemeine Deutsche Zeitung schreibt heute: „Rumäniens Senat hat am Montag die Gemeinde Rosia Montanã in den Westkarpaten zu einem archäologischen und Naturreservat erklärt und die Gründung einer Verwaltung für das neue Reservat beschlossen. Es gab 44 Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und elf Enthaltungen. Der Gesetzentwurf stammte von der PSD und der PRM. Das Archäologie- und

Ausstellungseröffnung in Hermannstadt/Sibiu/Nagyszeben: Jewish Witness to a Romanian Country

Centropa Wien, das Goldstein-Goren-Zentrum für Jüdische Studien in Bukarest und IDEE laden all Interessierten herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung „Jewish Witness to a Romanian Country“

am 8. Oktober, 17 Uhr
im Rathaus Hermannstadt

Es sprechen:
– Klaus-Werner Johannis, Bürgermeister der Stadt
– Sergiu Nistor, Staatssektretär am Kultusministerium
– Martin Eichinger, Botschafter der Republik Österreich
– Edward Serotta, Direktor von Centropa Wien

Auftaktveranstaltung „Microregiunea Hârtibaciului – regiune LEADER“ erfolgreich verlaufen

Die informelle GAL (Grupul de Acţiune Locale – Lokale Aktionsgruppe) der Mikroregion Hârtibaciului/Harbach hat sich auf ihrer ersten Sitzung im breiten Rahmen am 18.10. im Rathaus Agnita/ Agnetheln auf eine Grundsatzstrategie geeinigt, das Gebiet zu einer Modellregion für nachhaltige ländliche Entwicklung in Rumänien machen zu wollen. So wurde ein wichtiger Schritt in getan, die Mikroregion auf die Förderungen entsprechend der Europäischen Fördermaßnahmen (LEADER, ELER) vorzubereiten.

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