Crowdfunding: Doku über Kleinbauern/ -innen in Rumänien und Frankreich
Please – support #crowdfunding for a film about small-scale #agriculture in #Romania and #France http://www.kisskissbankbank.com/echanges-paysans-le-documentaire
Vereint, enttäuscht – bald wütend?
Rumänien erlebt die grössten Proteste seit 1989 gegen die drohende Genehmigung einer Goldmine in Roșia Montană.
Ich schreibe diesen Text am 18. September im siebenbürgischen Cluj. Ende August übergab die Regierung den Entwurf eines Sondergesetzes für den Start des Goldminen-Projekts der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) an das Parlament. Seither vergeht kein Tag ohne Proteste im Land. Jeden Sonntag gingen mehr Menschen auf die Strasse. Auch wenn es Zehntausende sind, ignorieren die öffentlichen und privaten Medien die Proteste weitgehend. Jeden Tag passieren unvorhersehbare Dinge. Die Politik ist irritiert. Derzeit ist absolut nicht absehbar, wo dieser Kampf Anfang Oktober stehen wird. Nur eins: Diese Revolution kommt nicht ins Fernsehen, aber sie hat einen Facebook-Account…
Uniți Salvăm Roșia Montană. Lupta continua. Der Kampf geht weiter.
Uniți Salvăm Roșia Montană. Dar sunt absolut convins că ne vom trezi cu mari surprize, dacă nu continuăm cu proteste și cu acțiunile gen contactarea deputaților → legea.rosiamontana.org, până nu atîngem scopurile campaniei „Salvați Roșia Montană!”: Înterzicerea definitivă a mineritului cu cianuri Declararea Roșiei Montane sit UNESCO Lupta continua. „Uniți Salvăm Roșia Montană!“ –
Endzeit ohne Schlußstrich – Siebenbürgischer Schriftsteller Eginald Schlattner 80
Den Beitrag können Sie hier als PDF-Datei herunterladen Vor Jahren hat er in seinem Rechenschaftsbericht als Gefängnispfarrer der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien einen Schlußstrich gezogen: „Mit der Großschriftstellerei ist es vorbei.“ Der am 13.9. 1933 in Arad geborene und in Fogarasch aufgewachsene Eginald Norbert Felix Schlattner ist inkonsequent geblieben. 2009 beteiligt er sich
Demokratie in Gefahr, Land am Abgrund?
9.7.2013
KAS.de: Die Verfassungsreform in Rumänien wirft Fragen auf – Parlament als oberstes Entscheidungsgremium der Nation
„In kürzester Zeit hat die Parlamentskommission zur Reform der Verfassung Vorschläge erarbeitet und vorgelegt, einige davon sind durchaus positiv zu bewerten, andere wirken unausgegoren, wieder andere geben Anlass zu erheblicher Besorgnis.“
29.6.2013
Expertforum.ro: The new Romanian constitution: incompetent legislator, dangerous provisions
SAVE ROSIA MONTANA: Jetzt handeln!
Die letzten Tage haben ganz dramatische Entwicklungen in Sachen Goldtagebau Rosia Montana angekündigt. Es sieht so aus, als hätte die Regierung in Bukarest still und heimlich alles vorbereitet, um nächste Woche die Genehmigungen zu erteilen. Die Enteignungen nach dem jetzt zur Beschliessung vorliegenden neuen Bergbaugesetz könnten schön im Juni beginnen. Jede Idee, jede aktivierbare Stimme
Jüdische Spuren im Harbachtal
Seit wenigen Tagen haben zwei Archivare des New Yorker Leo-Baeck-Instituts, Julie Dawson und Ryan Mendenhall, ihre Recherchen (siehe: jewish-transylvania-bukovina.tumblr.com) von Suceava nach Sibiu/ Hermannstadt verlegt. Unter den ersten Überraschungen fand sich ein Geburtenbuch aus Alzen/ Alțâna. Sie schreiben dazu in ihrem heutigen Blogeintrag: „The book above, apparently kept in Alzen / Alțen, has an elaborate
Aktualisiert – Online: „Die Forderung nach Verleihung der Staatsbürgerschaft für die jüdische Bevölkerung Rumäniens im Friedensvertrag von Bukarest 1918”
Interessierten LeserInnen möchte ich hiermit meine Magisterarbeit „Die Forderung nach Verleihung der Staatsbürgerschaft für die jüdische Bevölkerung Rumäniens im Friedensvertrag von Bukarest 1918” zur Verfügung stellen. Sie kann – mit der selbstverständlichen Bitte um korrekte Zitierweise 🙂 – unter diesem Link als PDF-Datei (Juli 2012, mit leicht korr. Fassung vom April 2013, veröffentlicht unter der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0) heruntergeladen werden.
Go West… und entscheide Dich
Entscheide Dich, ob Du wie ein Mensch bereit bist, andere Leute mit Deinem Auto mitzunehmen. Oder jeden Menschen zu nach seinem Pass zu fragen und ob alle Einreisebestimmungen nach Germania erfüllt werden. Wenn Du Dich für die erste Option entscheidest, kann es sein, dass Deine Mitreisenden an der Grenze zur deutschen Wohlstandsfestung aus Deinem Wagen
Bukarest: Protest gegen Zwangsräumungen im Rahova/Uranus-Quartier
Am 12. März protestierten knapp 100 Personen in Bukarest gegen die vollzogene Zwangsräumung einer dreizehnköpfigen Familie aus dem Rahova/Uranus-Quartier am Rathaus des Sektor 5. Die betroffene Familie hat seit 2006 Anträge auf sozialen Wohnraum laufen, der ihr – unter anderem haben zwei Kinder Behinderungen – rechtlich zusteht. Die Protestierenden durften ihre Meinung nur am Hintereingang des Gebäudes äußern. Der Haupteingang am viel befahrenen Bulevard Regina Elisabeta blieb ihn verweigert. Zudem wurden die Menschen zwischen Gebäude und einem Metallzaun regelrecht eingepfercht.
Rassistische Splitter III
Es gibt ein Jugendstilbad in Sibiu/ Hermannstadt, das ich gerne mit den Kindern besuche. Immer freundlich der Empfang und stets unkomplizierte MitarbeiterInnen… Vor zwei, drei Jahren sind wir einmal zusammen mit D. hingefahren. Um auf den Parkplatz zu kommen, braucht es Jetons und die will D. schnell von der Kasse holen. Missmutig kommt er zurück: „Wir sollen ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen.“ – „Sorry, ich denk, das liegt an Deiner Hautfarbe. Von uns hat man sowas noch nie verlangt.“
Rassistische Splitter II
Nach einem Interview fuhr ich per Anhalter nach Holzmengen. Ein gelber Dacia hielt an, der Fahrer ein Herr mittleren Alters. Er war sehr gesprächig und begann mich über meinen Aufenthalt in Rumänien auszufragen. Als ich ihm berichtete, dass ich gemeinsam mit Romafrauen arbeitete, wurde er ungehalten und erklärte mir, dass Roma keine Rumänen seien: „Sie sind Ausländer, denn sie kommen ja aus Indien.“ Sie würden stinken, seien faul und zum Arbeiten nicht fähig.
Rassistische Splitter I
Vom morgendlichen Bus nehme ich den Sportlehrer mit ins Dorf. Frag ihn, wie es an der Schule so läuft. „Ach, weisst Du, bei 90% Romakindern“, so plaudert er dahin, „kommt man sich schon vor wie an einer Behinderterschule.“ Schluckend frage ich zurück, ob hier nicht die Lehrer gefragt seien. Oder warum denn die Schüler aus
Griechenland? Rumänien! – Linkliste zur „Krise“ à la Roumanie
Es scheint sinnvoll, Beiträge zur aktuellen „Krise“ in Rumänien in einem gesonderten Beitrag zu sammeln. Einige Beiträge wurden daher aus dem Eintrag „Quo vadis, Romania? – Krise, Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse“ hierher übertragen.
13.2.3013
Badische-Zeitung.de: Die unbeachtete Krise
17.1.2013
Ostpol.de: Im Schatten der Eurokrise
Bolyai-Schlossruine in Buia/ Bell/ Bolya
Ebenfalls seit langem auf meiner Liste der must-do’s. Wenn man von Mediaș/ Mediasch kommend durchs Valea Buii/ Kaltbachtal fährt, führt der Weg durch Bell. Auch wissend entging mir oft die Schlossruine linkerhand. Vor Jahren ist sie wohl mal von Studierenden der Uni Cluj/ Klausenburg vermessen worden. Das Gebäude, die Reste von ihm, sind ein Schatz. Sicherlich. Doch das Dorf unterhalb hat sicherlich grössere Probleme; so bleibt vorerst der Verfall.

