Tag: Umwelt
Vereint, enttäuscht – bald wütend?
Rumänien erlebt die grössten Proteste seit 1989 gegen die drohende Genehmigung einer Goldmine in Roșia Montană.
Ich schreibe diesen Text am 18. September im siebenbürgischen Cluj. Ende August übergab die Regierung den Entwurf eines Sondergesetzes für den Start des Goldminen-Projekts der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) an das Parlament. Seither vergeht kein Tag ohne Proteste im Land. Jeden Sonntag gingen mehr Menschen auf die Strasse. Auch wenn es Zehntausende sind, ignorieren die öffentlichen und privaten Medien die Proteste weitgehend. Jeden Tag passieren unvorhersehbare Dinge. Die Politik ist irritiert. Derzeit ist absolut nicht absehbar, wo dieser Kampf Anfang Oktober stehen wird. Nur eins: Diese Revolution kommt nicht ins Fernsehen, aber sie hat einen Facebook-Account…
Chronologie der Kampagne „Rettet Roșia Montană!” 2002 – 2012
– Positionierung, Analysen und Studien, rechtliche Schritte, Aktionen –
Alburnus Maior ist der im September 2002 gegründete Verein der Bewohner und Eigentümer in Roșia Montană zur organisierten Umsetzung von Schritten gegen das von der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) geplante Bergbauprojekt. Alburnus Maior koordiniert über seine laufenden Aktivitäten die derzeit größte soziale und Umweltkampagne Rumäniens. In diesem Sinne haben sich zahlreiche Organisationen, Institutionen, Künstler, Journalisten sowie Mitglieder der Zivilgesellschaft aller Altersgruppen und Schichten des Landes und darüber hinaus solidarisiert.
Zu erwähnen ist, daß das vorliegende Material ständig aktualisiert wird. Die Website www.rosiamontana.org steht für Informationen zu Verfügung. Die Veranstaltungen der Kampagne und die parallelen Berichte dazu werden auf der Facebook-Gruppe Save Rosia Montana kommuniziert.
Email – Subject: Konferenz der BW-Landesvertretung in Brüssel „Advancing with the Restoration Agenda“, Sponsoring durch die Rosia Montana Gold Corporation
Sent: Friday, March 23, 2012 10:49 PM
To: nicola.schelling@bruessel.bwl.de
Sehr geehrte Frau Schelling,
mit Entsetzen habe ich erfahren, dass die von der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU mitorganisierte Tagung „Advancing with the Restoration Agenda“ am 27. März 2012 von der Rosia Montana Gold Corporation (RMGC) gesponsort werden soll.
„Save Roșia Montană!“ und Re-Generation blockieren Bukarester Umweltministerium
Heute gab es eine gute Aktion am Umweltministerium in Bukarest: AktivistInnen der Kampagne „Save Roșia Montană!“ und und von Re-Generation blockierten kurzzeitig den Eingang Gebäudes. Als „Gesundheitsinspektoren“ wollten sie dieses wegen eines Infektionsherdes von Korruption und Inkompetenz unter Quarantäne stellen. Die überforderten Sicherheitskräfte beförderten die Aktion letzlich mit in verschiedene News-Kanäle. Die AktivistInnen kündigeten ihre Rückkehr an – der Widerstand geht weiter!
Salvați Roșia Montană! Save Roșia Montană! Rettet Roșia Montană!
Rosia Montana: Leserbrief an das Neue Deutschland
Am 30.7.2010 erschien im „Neuen Deutschland“ unter der Überschrift „Ein Bergdorf zwischen Sekt und Selters“ (www.neues-deutschland.de/artikel/176342.ein-bergdorf-zwischen-sekt-und-selters.html) ein Artikel zum geplanten Goldtagebau in Rosia Montana. Joachim Cotaru hat dazu folgenden Leserbrief verfasst:
Herr Glück, lt. Website „Pressedienstleister“, stösst ins Horn der Zyanid-Kompanie und das ND übernimmt unbesehen dies Material. Bedauerlich für eine sozialistische Tageszeitung, gefährlich für den Widerstand vor Ort.
Licht und Schatten – Rumänien in der EU
Europäische Kommission, 22.07.2009
REPORT FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL: On Progress in Romania under the Co-operation and Verification Mechanism
Wiesbadener Kurier, 27.07.2009
EU-Milliardenhilfe für Lettland und Rumänien
Trappold / Apold (MS): „Gartenatelier“ vom 09.-13. April 2009 (Pressemitteilung transage)
Im Rahmen eines interkulturellen Gartenworkshops über das Osterwochenende vom 09.-13. April 2009 wird im Kirchenburggarten Apolds gegärtnert, im Garten gekünstlert und Ostern gefeiert. Die Teilnehmer sind 13 Fachleute und Studenten aus den Disziplinen Landschaftsarchitektur, Biologische Landwirtschaft und Kunst kommen aus Rumänien, Deutschland und Österreich. Sie werden 5 Tage in verschiedenen Aktivitäten auf kreative Art und Weise das Dorf und besonders den Garten der Apolder Kirchenburg entdecken und auch selber aktiv werden. Verschiedene Gartenbereiche, momentan verwahrlost und ungenutzt, werden Schauplatz einer Garteninstallation und temporären Nutzbarmachung. Zudem finden verschiedene Aktivitäten mit Kindern aus dem Dorf statt. Das Feiern verschiedener Oster-Bräuche stellt einen weiteren Schwerpunkt des Programms dar.
Online-Aktion: Ministerin Aigner muss NEIN bei Abstimmung im Ministerrat am 2.3. erreichen
Meldung der IG Gentechnikfreie Saat vom 25.2. 2009
Hallo zusammen – diesen Protestaufruf könnt ihr gerne weiterleiten, damit er noch mehr Nachdruck bekommt.
Unsere ungarischen KollegInnen bitten darum, dass wir uns ins Zeug legen: Die deutsche Regierung soll bei der Abstimmung am 2.3. über die nationalen Anbauverbote von Gentech-Mais zu einem NEIN bewegt werden.
Die deutsche Regierung soll bei der Abstimmung am 2.3. über die nationalen Anbauverbote von Gentech-Mais zu einem NEIN bewegt werden.
Wendet Euch unter: www.greenpeace.at/protest_gentechmais.html bitte an die Vertretungen dieser fünf Länder [Deutschland, Italien, Rumänien, Slowakei, Spanien] in Österreich. Fordert sie auf, ihre Verantwortung als Botschafter wahrzunehmen und euren Wunsch nach einer gentechnikfreien Landwirtschaft an ihre Regierungen zu übermitteln.
Natura2000 in Rumaenien: Harbach-Hochland-Initiative PH+ gegruendet
Agnita/Agnetheln, 31 Oktober 2008 – Vertreter von Landwirtschafts- und Umweltministerium, Lokalverwaltungen und NGO’s aus Natura2000-Gebieten des Schäßburger Gebiets und des Harbachtals haben am Freitag, 31. Oktober, in Agnetheln die Schwierigkeiten bei der Implementierung des europäischen Natura2000-netzwerkes in Rumänien sowie Lösungsansätze zum Nutzen der ansässigen Bevölkerung diskutiert.
Update: Kostenexplosion bei umstrittenem Bau der Siebenbürgen-Autobahn
Die Tageszeitung „Bihoreanul“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2008, dass die Kosten für denBau der Siebenbürgen-Autobahn von 2,2 Mrd. Euro auf mittlerweile 7,17 Mrd. Euro gestiegen seien. Die Länge der zumeist nach Kriterien des „geringen Raumwiderstands“ geplanten Trasse durch große Gebiete hoher Biodiversität (u. a. Natura2000-Gebiete) beträgt 415km und zählte bereits 2002 zu
Zeitgemäße Interpretation dörflichen Lebens
Der Verein „Hosman Durabil“ bemüht sich um Steigerung der Lebensqualität für die Dorfbevölkerung / Von Karoline Langer
Imposant erheben sich die Gipfel der Fogarascher Berge / Munţii Făgăraş im Rücken des 800-Seelen Ortes. Die prächtige Kirchenburg vor ihren Füßen versucht es ihnen gleich zu tun und ragt aus der Dorfmitte empor. Von außen betrachtet scheint es, als sei in Holzmengen / Hosman wie in unzähligen anderen Dörfern auch, die Zeit stehengeblieben. Wo traditionelles Leben und Handwerk noch den Alltag der Menschen bestimmen, erfährt der Betrachter ein herrlich idyllisches Bild. Auch daraus schöpft sich der Reichtum der einmaligen Kultur- und Naturlandschaft. Jenseits verklärter Blicke aber gestaltet sich die Lebenswirklichkeit der Dorfgemeinschaft in der Gegenwart. Im Zuge von Modernisierungsprozessen, Arbeitsmigration und Verstädterung ist es darum ein wünschenswerter Beitrag, Dorfentwicklungen zu fördern, welche auch durch den Erhalt des baulichen wie kulturellen Erbes die Lebensqualität der Einheimischen absichern.
Im grünen Tal entschleunigen – In der Mikroregion Harbach baut man auf sanften Tourismus
Abseits der Hauptverkehrswege, weit weg von Hotelanlagen und touristischen Vergnügungen erstrecken sich nordöstlich von Hermannstadt/Sibiu inmitten grüner Weidelandschaft 48 kleine Dörfer. Gemeinsam mit der Stadt Agnetheln/Agnita haben sich die dort liegenden 13 Gemeinden in und um das grüne Harbachtal/Valea Hârtibaciului zur Mikroregion Harbach/Microregiunea Hârtibaciu zusammengeschlossen. Eine einzigartig Natur- und Kulturlandschaft erstreckt sich hinter den Hügeln der Thalheimer Höhe. Sie lädt neugierige Besucher ein, in eine kaum erschlossene Region einzutauchen, die sich durch traditionelles Leben und Handwerk auszeichnet.
Sichtbar: Mikroregion Harbach mit Logo und Site
Die Lokale Aktionsgruppe „Micoregiunea Hârtibaciu“ (Mikroregion Harbach) mit Sitz in Agnita/ Agnetheln hat seit kurzem ein eigenes corporate design, sichtbar vor allem durch Logo und die Website www.gal-mh.eu. Die in Marpod ansässige MIMAtelier SRL zeichnet für beide Arbeiten verantwortlich. Der Auftrag wurde mit Mitteln des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) seit 2006 geförderten Projekts
