Tag: Umwelt
Sondermüllverbrennungsanlage in Alzen/ Alţîna – boykottiert von den EinwohnerInnen des Harbachtals/ Valea Hârtibaciului
6. März 2008, Alzen/ Alţîna, Kreis Hermannstadt/ Sibiu – Heute protestierten in Alzen zahlreiche EinwohnerInnen aus Gemeinden der Mikroregion Harbach gegen die Pläne, eine Verbrennungsanlage für medizinische und andere gefährliche Abfälle zu errichten. Die Protestaktion vor dem Alzener Rathaus war die erste Kundgebung, zu der sich die EinwohnerInnen trafen, um gemeinsam und öffentlich ihre Meinung zu einer Verbrennungsanlage in ihrer Gemeinde zu äußern.
„Gold oder Leben in der Region?“ – Vierte EAS-Ökologie-Konferenz über Rosia Montana mußte unter Polizeischutz tagen
Seit rund zehn Jahren gibt es nun schon die Diskussion über das Goldabbauprojekt der Firma „Gold Corporation“ in Rosia Montana. Dort liegen die größten Goldvorkommen Europas unter der Erde. Mit einem gewaltigen Tagebau will die rumänisch-kanadische Firma dort die Vorkommen ausschöpfen. Doch dazu muß das Dorf weichen, es müssen mehrere Kirchen abgerissen und Gräber verlegt werden. Eine der schönsten Karpatenlandschaften würde dauerhaft zerstört werden. Mehrere Berge müßten komplett abgetragen werden. Und es drohen als Konsequenz zwei riesige Schlackenbecken mit hochgiftigen Zyanidresten aus dem Abbauprozeß.
Rettet die „Wusch“/Mocăniţa: Unterschreiben Sie jetzt!
In scopul dezvoltarii rurale durabile, comunitatile de pe Valea Hartibaciului doresc reintrarea in folosinta a mocanitei. Acest mijloc de transport este o alternativa ecologica si durabila fata de cele care folosesc alte resurse epuizabile si mult mai poluante. De asemena ar contribui considerabil la dezvoltarea turismului in Valea Hartibaciului. Doresc sa semnez aceasta petitie in
ROSIA MONTANA: Rumänien stoppt Genehmigungsverfahren für umstrittene Goldgewinnung (Deutsche Welle)
Deutsche Welle: „Wegen Mängeln bei der Umsetzung von europäischen Standards wird Rumänien von der EU kritisiert. Dazu gehört auch die Umweltpolitik. Um den EU-Beitritt nicht zu gefährden, will Bukarest beim Bergbau neue Wege gehen. Der Besuch des EU-Umweltkommissars Stavros Dimas Mitte April in Bukarest zeigte rasche Wirkung. Die rumänische Umweltministerin Sulfina Barbu kündigte nun an,
KulturLand schaf(f)t.
Fertiggestellt und dem Projektträger Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vorgelegt haben Schumacher + Herrmann, Berliner Büro für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur, jetzt die Vorstudie „Regionale Entwicklungsstrategie für die Kirchenburgen-Landschaft zwischen Kokel und Alt“. Die KulturLand SRL war als regionaler Partner vor Ort u. a. bei der Kontaktvermittlung, Datenbeschaffung und der Organisation eines Workshops in Agnetheln in dem
Neue Autobahn gefährdet Land und Leute
Im Winter 2003/ 2004 bekam der US-Konzern BECHTEL per nachgeschobenem Dringlichkeitserlaß die Lizenz zum Bau einer Autobahn. Sie soll von Bros an der ungarischen Grenze über Cluj (Klausenburg), Tîrgu Mures (Neumarkt) und Brasov (Kronstadt) nach Bukarest führen.
Per Staatsschulden finanziert, soll die Trasse 2,6 Milliarden Euro kosten. Angesichts der rumänischen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtkosten für den rumänischen Staat bis zu 4 Milliarden Euro erreichen könnten.
Wen interessiert, was unter den großen Brücken geschieht? Hier eine Liste mit Web-Beiträgen zum Thema.
pressetext.at: Rumänien: Gentech-Soja-Anbau außer Kontrolle – Umweltschützer fürchten Verunreinigung von fast 100 Prozent
Bukarest (pte/10.10.2005/14:38) – Der Anbau von genetisch verändertem Soja in Rumänien scheint völlig außer Kontrolle geraten zu sein. Die Umweltorganisation Greenpeace hat in zehn verschiedenen Regionen Sojapflanzen beim österreichischen Umweltbundesamt testen lassen. Sämtliche Proben waren positiv. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass 90 Prozent der Sojapflanzen im südosteuropäischen Staat ohne Wissen der Behörden gentechnisch verändert sind. Es handelt sich dabei um die Roundup-Ready-Sojasorte vom Agro-Konzern Monsanto.
Fünf Jahre nach der Katastrophe von Baia Mare
Der Goldabbau in Rumänien fünf Jahre nach dem Zyanid-Unglück von Baia Mare
Von Thomas Wagner
Anfang 2000 sorgte die rumänische Bergwerk-Stadt Baia Mare europaweit für Negativ-Schlagzeilen: Nach heftigen Regenfällen und Tauwetter brach der Damm eines Zyanid-Auffangbeckens, das mit einer Goldmine verbunden war. Folge: Über 100.000 Kubikmeter zyanidverseuchten Wassers gelangten in die Flüsse Somes, Theiss und schließlich in die Donau. Fünf Jahre nach dem Unfall, ist es ruhig geworden um Baia Mare – und das, obwohl die Unglücks-Goldmine immer noch in Betrieb ist.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter dieser URL.
Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen
Das Projekt „Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen“ wurde von zwei Initativen in Trappold/ Apold Ms. und Holzmengen/ Hosman entwickelt und beim British Council Rumänien im Namen von CORONA Berlin – Verein zur Förderung lokaler Initativen e.V. eingereicht. Die KulturLand SRL ist als Partner in dieses Projekt involviert.
ROSIA MONTANA: Gemeinsame Pressekonferenz der Umweltminister Rumäniens und Ungarns am 17.01.2005
Am 17. Januar 2005 traf Sulfina Barbu, neue rumänische Umweltministerin, ihren ungarischen Amtskollegen Miklos Persanyi. In den Gesprächen ging es unter anderem um die geplante Goldmine in Rosia Montana. Alburnus Maior stellt einen Mitschnitt der PK (in Rumänisch und Ungarisch) auf www.rosiamontana.org/documents/mp3/rec05.wav zum Download bereit.
15. Mai – Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung
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Aktionstage in Münster/W. am 14. und 15. Mai 2004. Der Aufruf und weitere Infos zu den Aktionstagen ist hier zu finden.
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ROSIA MONTANA: Ungarischer Umweltminister verlangt Erklärung zur Entwicklung in Rosia
Der ungarische Umweltminister, Miklos Persányi, hat am 12.3. von der rumänischen Seite über das Bukarester Außenministerium dringend um Erklärung zu den Entwicklungen um die geplante Goldmine in Rosia gebeten. Die folgende Presseerklärung des ungarischen Ministeriums wurde von Alburnus Maior in englischer Sprache zur Verfügung gestellt.
Info-Package: Rosia Montana – Der Wert des Goldes
Zur Kampagne “Rettet Rosia Montana”
Das Peace, Action, Training und Research Institut Rumaeniens (PATRIR) hat die “Save Rosia Montana!” – Kampagne ins Leben gerufen, um zwei Ziele miteinander vereinbar zu machen: den Erhalt der natuerlichen Umwelt in Rosia Montana und die Idee nachhaltigen Wachstums fuer die Region zu bewerben. Die Kampagne basiert auf der Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen „Aktoren“ (Individuen, Organisationen und Institutionen) auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, deren Interesse eine breite Mobilisierung der Oeffentlichkeit ist, so das sie konsruktiv, gewaltfrei und demokratisch wirken kann mit Aktionen im Hinblick auf das gemeinsame Ziel.
Ueberblick zur Situation in Rosia Montana
Das Projekt hat nationale und internationale Kontroversen ausgeloest und die lokale Bevoelkerung veranlasst eine Widerstandsbewegung zu gruenden um sich gegen das Vorhaben zu wehren, zu dem unter anderem auch folgende Aspekte zaehlen:
1. Oekologische Probleme
2. Soziale Probleme
3. Archaeologische Probleme
4. Oekonomische Probleme
5. Juristische Probleme
ROSIA MONTANA: Kanada hat Position bezogen
Bukarest/Rumänien, 11. November 2003. Grob geschaetzt 60 Menschen nahmen gestern morgen an einer bunten Aktion vor der kanadischen Botschaft in Bukarest teil. Anliegen war es , den neuen Botschafter Kanada’s in Rumaenien willkommen zu heissen und auf einige der furchtbaren Risiken hinzuweisen…
Rumänien: Gold oder Leben (Radioversion)
Der Vollständigkeit halber der Verweis zum entsprechenden Beitrag in der Radiosendung „Europa von unten“ zu den Aktivitäten gegen die geplante größte Goldmine Europas im rumänischen Rosia Montana.
