Tag: Rumaenien
Kirchenburgen in Siebenbürgen – Fotoausstellung
Gemeinsam mit der rumänischen Nicht-Regierungs-Organisation ‚Mioritics‘ präsentiert die Deutsche Stiftung Welterbe eine Fotoausstellung über die Kulturlandschaft Siebenbürgen in Rumänien. Charakteristisch für diese Landschaft sind die ehemals über 250 befestigten Dorfkirchen, welche den Bewohnern über Jahrhunderte Schutz vor feindlichen Angriffen boten. Sieben von ihnen zählen zum UNESCO-Welterbe; viele sind dennoch heute in ihrem Erhalt gefährdet, da seit den 90er Jahren mehr und mehr Dorfbewohner abwandern.
Ausstellungsdaten:
- Wismar (Rathaus/Gerichtslaube): 22. Mai – 1. Juni 2006
- Stralsund (Rathaus/Alte Wache): 4. Juni – 16. Juni 2006
ROSIA MONTANA: Rumänien stoppt Genehmigungsverfahren für umstrittene Goldgewinnung (Deutsche Welle)
Deutsche Welle: „Wegen Mängeln bei der Umsetzung von europäischen Standards wird Rumänien von der EU kritisiert. Dazu gehört auch die Umweltpolitik. Um den EU-Beitritt nicht zu gefährden, will Bukarest beim Bergbau neue Wege gehen. Der Besuch des EU-Umweltkommissars Stavros Dimas Mitte April in Bukarest zeigte rasche Wirkung. Die rumänische Umweltministerin Sulfina Barbu kündigte nun an,
Pressemitteilung zum Werkstatt-Treffen Burghüter Neuen Typs II „Der Schlüssel liegt in unsrer Hand!“
In den Räumen des zur Jugendherberge umgenutzten Pfarrhauses Arbegen / Agîrbiciu fand am 08. April 2006 das zweite Werkstatt-Treffen zum Thema „Burghüter Neuen Typs“ statt. Nach einem ersten Treffen im Juni 2005 stand es diesmal unter dem Motto „Der Schlüssel liegt in unserer Hand!“. Eingeladen hatten die KulturLand SRL, das „Friedrich-Teutsch“-Haus der Evang. Kirche A.B. und das Evang. Bezirkskonsistorium Mediasch A.B.
Unter den TeilnehmerInnen waren u.a. Bezirksdechant Reinhard Guib, Pf. Gerhard Servatius-Depner, Bezirkskirchenkurator Wilhelm Untch und Stadtkirchenkurator Hugo Schneider, Mediasch, Lauren Bohatka und Brian King der US-amerikanischen Firma „Community Habitat Finance International“ Rumänien (CHF, Sibiu), sowie Dagmar Mazur von CORONA e.V. Berlin und Sebastian Szaktilla, GTZ.
Transsilvanien braucht viel Auferstehung (von Jens Langer)
Nach der vierten europäischen Grenze suchen wir – der schwarzweiße Münsterländer-Mischling Linus, eine dunkelblonde Kandidatin der Politik- und Sportwissenschaft und ein grauer Prediger – im rumänischen Arad eine Tankstelle, bei der die Aufkleber für die Straßenbenutzung gekauft werden können. Ein Mann in einem stabilen Landrover mit württembergischen Kennzeichen fragt nach Woher und Wohin. Er stammt aus einer deutschen Familie in Kasachstan. Und hat anscheinend Glück gehabt in der neuen Heimat. Wir einigen uns schnell über Bürokratie in Deutschland, den ungewöhnlichen Fahrstil in Rumänien, über Freiräume und den Sinn von persönlichem Einsatz.
Das Gelächter der Deklassierten
Siebenbürgen-Drama, 2. Akt – E. Schlattners „Das Klavier im Nebel“
Um 6.00 Uhr früh am Montag, dem 04. April 2005, schließt Eginald Schlattner in sei-nem Schreibzimmer in Roşia/Rothberg die achte und endgültige Überarbeitung seines Romans „Das Klavier im Nebel“ ab. Im Februar hatte es von dem Buch noch gehei-ßen: „Es liegt in den letzten Zügen, löst sich von mir, wird fremd.“ Er hatte das Manu-skript durch einen Freund an den Verlag von Rumänien nach Wien bringen lassen. Das war vor 4 Jahren, und die letzte Hälfte davon hatte er dem Text immer wieder zugesetzt und dieser ihm. Nun sind es über 500 Seiten geworden. Nach allen damit verbundenen Strapazen schrieb er an jenem Morgen unter sein drittes Buch über Eu-ropa in Siebenbürgen nur noch ein einziges Wort: „Kaputt!“ Bei wiederholtem An-schauen schien es ihm am falschen Platz. „Ich habe es durchgestrichen und wie in alten Zeiten geschrieben SOLI DEO GLORIA“, erzählte er drei Wochen später in sei-nem Haus. Diesen Zusatz strich der Verlag. Schlattner aber nimmt in aller Herrgotts-frühe sich selbst beim Wort, geht zum Hoftor hinaus, das er im Schreibzimmer mittels einer einfachen Spiegelkonstruktion immer im Blick haben kann, und schließt die Kir-che auf, deren Informationstafel er mit dem Hinweis „Vor 1220 – älter als Berlin!“ ver-sehen hat. Eingetreten, legt er die Hände vors Gesicht und spricht: „Mein Herr und Gott, lass mir bitte nichts mehr einfallen zu dem neuen Buch!“
Neue Autobahn gefährdet Land und Leute
Im Winter 2003/ 2004 bekam der US-Konzern BECHTEL per nachgeschobenem Dringlichkeitserlaß die Lizenz zum Bau einer Autobahn. Sie soll von Bros an der ungarischen Grenze über Cluj (Klausenburg), Tîrgu Mures (Neumarkt) und Brasov (Kronstadt) nach Bukarest führen.
Per Staatsschulden finanziert, soll die Trasse 2,6 Milliarden Euro kosten. Angesichts der rumänischen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtkosten für den rumänischen Staat bis zu 4 Milliarden Euro erreichen könnten.
Wen interessiert, was unter den großen Brücken geschieht? Hier eine Liste mit Web-Beiträgen zum Thema.
Spenden Sie für ein „Nachhaltiges Holzmengen“ an „Hosman Durabil“!
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Es hat lange gedauert, aber endlich haben wir es hinter uns: Die Betreiber der KulturLand SRL konnten mit FreundInnen aus Holzmengen (rum.: Hosman, ung.: Holcmány) den Verein HOSMAN DURABIL (dt.: „Nachhaltiges Holzmengen“) gründen. Unterstützt hat uns dabei wiederum der Mihai Eminescu Trust (MET), dem wir an dieser Stelle dafür und für die aufgebrachte Geduld herzlich danken!
HOSMAN DURABIL hat sich vorgenommen, das Whole Village project üfr Holzmengen umzusetzen. Das heisst nicht nur, bauliches und kulturelles Erbe zu bewahren. Das heisst vielmehr, einen Beitrag zu leisten, um das Dorf lebenswert zu machen – die Geschichte mit dem Heute zu verbinden und ihm eine Chance für die Zukunft zu geben. Keine leichte Sache also – aber eine, die sich lohnt. Dabei will sich HOSMAN DURABIL nicht einfach auf den Horizont des „eigenen“ Dorfes beschränken, sondern immer im Blick haben, dass andere Dörfer dicht bei liegen und dennoch von „aller Welt vergessen“ zu sein scheinen.
pressetext.at: Rumänien: Gentech-Soja-Anbau außer Kontrolle – Umweltschützer fürchten Verunreinigung von fast 100 Prozent
Bukarest (pte/10.10.2005/14:38) – Der Anbau von genetisch verändertem Soja in Rumänien scheint völlig außer Kontrolle geraten zu sein. Die Umweltorganisation Greenpeace hat in zehn verschiedenen Regionen Sojapflanzen beim österreichischen Umweltbundesamt testen lassen. Sämtliche Proben waren positiv. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass 90 Prozent der Sojapflanzen im südosteuropäischen Staat ohne Wissen der Behörden gentechnisch verändert sind. Es handelt sich dabei um die Roundup-Ready-Sojasorte vom Agro-Konzern Monsanto.
„Sicherung der Kirchenburgen in Siebenbürgen“. Kulturkapital retten & nutzen.
Mitteilung des Friedrich-Teutsch-Hauses, Sibiu/ Hermannstadt vom 07. September 2005:
Hiermit möchten wir Sie bitten, folgende Veranstaltung im „Friedrich Teutsch“ – Haus, Kultur- und Begegnungszentrum der Evang. Kirche A.B. in Rumänien, Str. Mitropoliei Nr. 30, in Ihrer Umgebung freundlicherweise rechtzeitig publik zu machen und, wenn irgend möglich, selbst teilnehmen zu wollen. Am kommenden
Rollende Bibliothek/ Mobile Schule: Bücher in Schässburg eingetroffen!
Anläßlich der Eröffnung des in Sighişoara/ Schäßburg stattfindenden ProEtnica-Festivals besuchte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, Wilfried Gruber, das Büro des Vereins „Sighişoara durabila“. Hier überreichte er im Beisein von Vereinsmitgliedern, Gästen und Journalisten dem Schässburger Diaspora-Pfarrer Johannes Halmen die ersten Bücher für die „Rollende Bibliothek“. Mit der „Rollenden Bibliothek“ soll Leseinteresse und Sprachkompetenz
Accession without Reform: Romania since 2000
Humboldt-Universität zu Berlin und Transparency International, Diplomatie und Gesellschaft e.V. und Fantom e.V., im Rahmen des Kolloquiums am Institut für Geschichtswissenschaften/ Lehrstuhl Geschichte Ostmitteleuropas (Prof. Dr. Günter Schödl) laden zum Vortrag ein: „Accession without Reform: Romania since 2000“ von Prof. Tom Gallagher (University of Bradford) Dem Vortrag folgt eine Diskussionsrunde unter der Teilnahme von: Dr.
Fünf Jahre nach der Katastrophe von Baia Mare
Der Goldabbau in Rumänien fünf Jahre nach dem Zyanid-Unglück von Baia Mare
Von Thomas Wagner
Anfang 2000 sorgte die rumänische Bergwerk-Stadt Baia Mare europaweit für Negativ-Schlagzeilen: Nach heftigen Regenfällen und Tauwetter brach der Damm eines Zyanid-Auffangbeckens, das mit einer Goldmine verbunden war. Folge: Über 100.000 Kubikmeter zyanidverseuchten Wassers gelangten in die Flüsse Somes, Theiss und schließlich in die Donau. Fünf Jahre nach dem Unfall, ist es ruhig geworden um Baia Mare – und das, obwohl die Unglücks-Goldmine immer noch in Betrieb ist.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter dieser URL.
Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen
Das Projekt „Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen“ wurde von zwei Initativen in Trappold/ Apold Ms. und Holzmengen/ Hosman entwickelt und beim British Council Rumänien im Namen von CORONA Berlin – Verein zur Förderung lokaler Initativen e.V. eingereicht. Die KulturLand SRL ist als Partner in dieses Projekt involviert.
ROSIA MONTANA: Gemeinsame Pressekonferenz der Umweltminister Rumäniens und Ungarns am 17.01.2005
Am 17. Januar 2005 traf Sulfina Barbu, neue rumänische Umweltministerin, ihren ungarischen Amtskollegen Miklos Persanyi. In den Gesprächen ging es unter anderem um die geplante Goldmine in Rosia Montana. Alburnus Maior stellt einen Mitschnitt der PK (in Rumänisch und Ungarisch) auf www.rosiamontana.org/documents/mp3/rec05.wav zum Download bereit.
1,5 Millionen Rumänen von der Grenze zurückgeschickt (ADZ, 19.11. 2004)
In diesem Jahr wurden bisher 1,5 Millionen rumänische Staatsbürger von der Grenze zurückgeschickt, weil sie verschiedene Ausreisebedingungen nicht erfüllten, berichtet „Ziua“ mit Bezug auf Angaben der Grenzpolizei. In 190.729 Fällen hatten die Betreffenden Einreiseverbot in den Schengenraum. Gefälschte Pässe oder Visa wurden in 451 Fällen entdeckt. In 171.688 Fällen lag die Krankenversicherung nicht vor und
