Tag: Rumaenien
Bewandert: Brukenthal-Kulturweg, Tour 4 – von Markus Gärtner
„Es gibt wenige Namen, welche heute wie gestern noch durch die Gassen und Höfe von Sibiu wehen, wie der von Samuel von Brukenthal.
Obwohl schon 200 Jahre nicht mehr auf Erden lässt sich sein Name an vielen Ecken finden. Nicht zu übersehen ist z.B. das Brukenthal-Museum mitten in Sibiu am Großen Ring/Piata Mare, ebenso das Brukenthal-Lyzeum gegenüber der evangelischen Kirche. Nicht zu vergessen die nach von Brukenthal benannte Straße oder etwa 30km entfernt die Sommerresidenz in Avrig.
Und etwa 35km östlich von Sibiu, im Harbachtal, steht in Nocrich/Leschkirch das Geburtshaus Brukenthals.
Presseerklärugn ifa: Die Botschaft heißt Öffnung und Zusammenarbeit – Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung verabschiedet die „Erklärung von Hermannstadt“
Stuttgart, 24.09.2007 – Mit der Verabschiedung der Erklärung von Hermannstadt ging am Sonntag die dreitägige Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung im rumänischen Hermannstadt/Sibiu zu Ende. Auf Initiative des Instituts für Auslandsbeziehungen diskutierten rund 80 Regionalentwickler, Bürgermeister, Kulturmanager und Vertreter von Minderheiten aus zwölf europäischen Ländern die Potenziale von Regionen in Europa. Dabei spielen die kulturelle und ethnische Vielfalt für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung eine wesentliche Rolle.
Die Verschiedenartigkeit der Kulturen und multiethnische Zusammensetzung der Gesellschaft sind zu Tatsachen in nahezu allen Regionen Europas geworden. Auch entlegene Gebiete können ihr Entwicklungspotenzial nur noch im Austausch mit anderen europäischen Regionen entfalten. Dazu bedürfen sie eines Verständnisses für den Wert von Unterschiedlichkeit, das sie am besten entwickeln können, wenn sie Vielfalt und kulturelle Unterschiede „zu Hause“ als Ressource nutzen. Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und kulturelle Eigenheiten lassen im Zusammenspiel einen auch ökonomisch nachweisbaren Kreativitätsschub entstehen. Über diese Ressourcen verfügen besonders Regionen mit Minderheitsbevölkerungen als wesentliche Kompetenz.
Zalina: Pressekonferenz 14. August 2007 // 12 Uhr, Hermannstädter Rathaus
Ein Stationentheater mit den Schauspielern Johanna Adam, Câtâlin Grigoraş, Laurenţiu Vlad
und den Bewohnern Holzmengens
Sibiu, 9. August 2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz am
14. August 2007 // 12 Uhr
City Hall Sibiu (Primaria Sibiu), Sala Mica, et. 2 , Piata Mare
Fünf Berliner Theaterkünstlerinnen begaben sich auf Spurensuche nach Rumänien. In Holzmengen, nahe Hermannstadt, erzählten die Menschen aus ihrem Leben. Entstanden ist ein Theaterstück.
Soweit die Wolken gehen II: Barocco Locco erneut in Siebenbürgen
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Biertan/ Birthälm: 7.8., 13.00 17:00
Vom 30.Juli bis 6. August 2006 gab das das Ensemble Barocco locco eine Serie von acht Konzerten in siebenbürgischen Dörfern und Städten. Der warme menschliche Empfang und das Verständnis und Interesse des Publikums für die zu Gehör gebrachte Musik, veranlasste die Künstler, in der Zeit vom 29. Juli bis 14. August 2007 eine weitere Reise nach Siebenbürgen zu planen.
Bei der letzten Konzertreihe standen Beispiele frühbarocker Musik aus Deutschland, Italien und Holland auf dem Programm mit einer Betonung auf Musik aus der protestantischen Glaubenswelt.
Mit einem Orgelwerk von Daniel Croner und einer Chanson von Johann Stockem kam auch Musik aus Siebenbürgen zu Gehör.
Für 2007 ist die Programmierung spezifischer siebenbürgisch zugeschnitten: Als äußerstes östliches Bollwerk der westlichen Zivilisation stand Siebenbürgen im 17. Jahrhundert in regem musikalischen Austausch mit den europäischen Kernlanden.
„Gold oder Leben in der Region?“ – Vierte EAS-Ökologie-Konferenz über Rosia Montana mußte unter Polizeischutz tagen
Seit rund zehn Jahren gibt es nun schon die Diskussion über das Goldabbauprojekt der Firma „Gold Corporation“ in Rosia Montana. Dort liegen die größten Goldvorkommen Europas unter der Erde. Mit einem gewaltigen Tagebau will die rumänisch-kanadische Firma dort die Vorkommen ausschöpfen. Doch dazu muß das Dorf weichen, es müssen mehrere Kirchen abgerissen und Gräber verlegt werden. Eine der schönsten Karpatenlandschaften würde dauerhaft zerstört werden. Mehrere Berge müßten komplett abgetragen werden. Und es drohen als Konsequenz zwei riesige Schlackenbecken mit hochgiftigen Zyanidresten aus dem Abbauprozeß.
Brukenthal-Kulturweg auf WDR 5
Ein Beitrag von Jaqueline Hene über den Brukenthal-Kulturwanderweg war am 24. Juli auf WDR 5 zu hören und zwar als 11-minütiger Schwerpunkt in der Stunde zwischen 12 und 13 Uhr MESZ (siehe Programm). die Sendung kann nun als WDR-Podcast aus Internet hier heruntergeladen werden.
Informationen zum Brukenthal-Kulturweg finden Sie hier.
Holzmengen – Hosman – Holcmány: Ein Dorf erzählt… ZALINA
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Ein Stationentheater mit den Bewohnern von Holzmengen und Schauspielern aus Hermannstadt
In rumänischer Sprache mit deutscher und englischer Übersetzung
Fünf Berliner Theaterkünstlerinnen begeben sich auf Spurensuche nach Rumänien. In Holzmengen, nahe Hermannstadt, erzählen die Menschen aus ihrem Leben. Entstanden ist ein Theaterstück.
ZALINA – ein märchenhaftes Stück über das wahre Leben in einem transsilvanischen Dorf. Im Kampf um Illusionen, gegen das Vergessen und Verstummen, hilft nur das Erzählen von Geschichten, bis es selbst jene rührt, die still saßen.
Die junge Zalina sucht ihren Weg zwischen alten Traditionen und neuen Träumen … Mit ihrer Verzweiflung ruft sie zwei archaische Mächte herbei: Fat Frumos und Zmeu.
Jeder der beiden versucht Zalina auf seine Seite zu ziehen, doch sie bleibt bei sich und sucht statt dessen den Zugang zu den Menschen. Sie geht in ihre Häuser, stellt Fragen. Dabei hört sie Geschichten, von denen sie nichts ahnte. Das Erzählen der Geschichten, das Erinnern, verändert nicht nur das junge Mädchen und ihren Wunsch, dieses Dorf hinter sich zu lassen, diese Geschichten entwickeln eine ganze eigene Kraft und stellen sich bald schon den beiden Urmächten entgegen…
Die Zuschauer sind eingeladen, die junge Zalina auf dem Gang durch ihren Heimatort zu begleiten, hinter die Fassaden zu schauen und ein rumänisches Dorf in seinem Alltag kennen zu lernen. Das Stationentheater, gespielt von den Bewohnern Holzmengens und professionellen Schauspielern, endet mit einem geselligen Ausklang auf dem Gelände der alten Mühle.
Buchempfehlung: Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu. Rumäniendeutsche in der Waffen-SS (von Paul Milata)
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Die jüngere Vergangenheit der Deutschen im östlichen und südöstlichen Teil Europas ist in den letzten Jahren wiederholt Gegenstand von Auseinandersetzungen gewesen. Osteuropäische Staaten haben aus unterschiedlichen Anlässen auf die NS-Sympathien der »Volksdeutschen« zwischen 1933 und 1945 hingewiesen, während von bundesdeutscher Seite die Geschichte der Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg in die Debatte gebracht wurde. Was aber ist wirklich über das Verhalten der Deutschen in diesen Regionen Europas bekannt? Für das Gebiet von Rumänien bietet nun der vorliegende Band Antworten auf diese Frage. So zeigt sich, dass sowohl die erste als auch die größte SS-Auslandsrekrutierung bei den deutschen Gruppen in Rumänien stattfand. Der freiwillige Eintritt der Rumäniendeutschen in die Waffen-SS kann dabei nicht nur als eine Unterstützung NS-Deutschlands – trotz oder wegen Hitlers – gewertet werden, sondern auch als Reaktion auf den Nationalismus des Heimatstaates und als ein deutliches Zeichen gegen das sowjetische System stalinistischer Prägung.
Gemeinsam: „Hosman Durabil“ mit deutschen Partnern
Der 2005 gegründete Dorfentwicklungsverein „Hosman Durabil“ (dt. „Nachhaltiges Holzmengen“) wird seit längerem von den Freunden der Rumänienhilfe im VIP Chemnitz e.V. mit Rat und tat unterstützt. Die Freundinnen und Freunde des Vereins bieten nun über den ebenfalls aus Chemnitz stammenden Verein Freundeskreis Rumänienhilfe e.V. ein deutsches Spendenkonto für „Hosman Durabil“ an. Darüber können natürlich auch
Rumänien und der mögliche EU-Beitritt
Dies ist eine dynamische Zusammenstellung kritischer Beiträge zum EU-Beitritt Rumäniens zwischen Februar 2004 und Dezember 2006. Sämtliche Meldungen enthalten einen Link zum Ort ihrer Publikation im Web. Für weitere Hinweise zu Berichten sind wir dankbar.
DiePresse.com, 21.12.2006
Regierung strauchelt vor EU-Ziellinie
DW-World.de, 20.12.2006
Rumänien vor dem EU-Beitritt: Korruption auf allen Ebenen
Auftaktveranstaltung „Microregiunea Hârtibaciului – regiune LEADER“ erfolgreich verlaufen
Die informelle GAL (Grupul de Acţiune Locale – Lokale Aktionsgruppe) der Mikroregion Hârtibaciului/Harbach hat sich auf ihrer ersten Sitzung im breiten Rahmen am 18.10. im Rathaus Agnita/ Agnetheln auf eine Grundsatzstrategie geeinigt, das Gebiet zu einer Modellregion für nachhaltige ländliche Entwicklung in Rumänien machen zu wollen. So wurde ein wichtiger Schritt in getan, die Mikroregion auf die Förderungen entsprechend der Europäischen Fördermaßnahmen (LEADER, ELER) vorzubereiten.
Pressemitteilung: Radio Romania Live
Seit dem 1.Januar 2006 gibt es nun das Deutsch/Rumänische Internetradio Radio Romania Live (RRL). Angesprochen sind all Rumänienfreunde, alle Rumänen in Deutschland und alle Deutschen in Rumänien.
Fowl Play: Vogelgrippe, Industrie und Diversität
Da in Rumänien die Vogelgrippe gerade nach den grossen Ausbrüchen auf Farmen in der Umgebung von Codlea/ Zeiden und Braşov/ Kronstadt plötzlich wieder aus der Berichterstattung verschwand, sind Fragen nach der Rolle der Geflügelproduktionsindustrie aufgetaucht. Die NGO GRAIN stellt entsprechendes Infomaterial zur Verfügung, auf dessen deutschsprachige Übersetzungen von dieser Stelle verwiesen werden soll. Sobald rumänische
Einfach, aber kompliziert und konfliktuell: Chancen in Transsilvanien
„Was wollt ihr hier“, verwundert sich der Mann vom Film, „hier gibt es ja nicht mal eine Bar.“ Seit über 20 Jahren tourt er sommers durch Rumänien und Siebenbürgen, ent-lang dem Transeuropäischen Korridor der atemberaubenden Verkehrsströme zwischen Skandinavien und Türkei. Zum ersten Mal landet er nun abseits von den Magistralen in einem siebenbürgischen Dorf bei Sibiu/Hermannstadt, trifft auf die Bekannten von Bekannten und wundert sich. Die Antwort der anderen: „Wir wollen hier leben.“
Anschieben: Internationale Delegation in Sachen Harbachtalbahn „Wusch“
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Frank Cooper und Stephen Wiggs (UK) vom New Europe Railway Heritage Trust sowie Andries Biedrins (LV) seitens der FEDECRAIL weilten Anfang Juni d.J. Rumänien. Anlass ihrer vom MET ermöglichten Reise war es, sich vor Ort ein Bild über den Zustand der „Wusch“-Strecke und des Umlandes zu machen sowie die internationale Unterstützung für die regionale Intiative zur Wiederbelebung der Strecke deutlich zu machen. Radu Curcean, Bürgermeister der Stadt Agnita/ Agnetheln im Harbachtal und Kopf der Initiative, fuhr mit der Delegation nach Bukarest, wo eine Reihe von Gesprächen mit Entscheidungsträgern geführt wurden.



