Studienreise? Seminar? Teambuilding? Wir erwarten Sie in Siebenbürgen!

Die Kulturscheune in Hosman/ Holzmengen eignet sich bestens für Seminare, Schulungen und Besprechungen. Sie befindet sich auf der Alten Mühle und wird vom Verein Hosman Durabil betrieben. Es gibt einen Saal und kleinere Räumlichkeiten, die Platz für bis zu 50 Teilnehmer*innen bieten. Unser Service-Angebot beinhaltet eine individuell gestalbare Bewirtung, die Hilfe bei Auswahl der Unterbringung

Archiv: Medienrundschau zu Rumänien – 2018

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

31.12.2018

Roșia Montană kommt 2016 auf die vorläufige Liste Rumäniens für die UNESCO... und 2018 zieht die Regierung Dancila den Antrag wieder zurück...

Fünf Jahre Rumänischer Herbst

Am 1. September 2013, also vor gut fünf Jahren, begannen in Rumänien die grossen Proteste für die Rettung von Roşia Montană. Dieses Dorf in den Apuseni-Bergen ist für mich ganz persönlich ein wichtiger Ort geworden, seit ich nach Rumänien gegangen bin. Hier wollte eine Seilschaft aus Geschäftemachern, Mafioten, Politikern und Geheimdienstlern für einige Tonnen Gold und einen satten Gewinn für die Roşia Montană Gold Corporation zweitausend Jahre Kulturgeschichte in die Luft jagen. Berge, Wälder, Tiere und Menschen samt den Erinnerungen an sie sollten verschwinden. Obwohl die Geschichte auch heute noch nicht zu Ende ist, haben einige Einwohner∙innen mit vielen Freund∙inn∙en diese Pläne durchkreuzt und dabei noch ein ganzes Land auf die Strasse gebracht. Das war eine Zäsur für Rumänien. Wo steht das Land heute? Ich versuche mich an einer Einschätzung, sie wird vorläufig bleiben müssen.

Free Svydovets, Ukraine: Helfen Sie mit, Wald und Wasser zu retten!

Vor einiger Zeit haben wir hier über die drohende Zerstörung des Svydovets-Massivs in den ukrainischen Karpaten berichtet. Mittlerweile hat der Kampf der Aktivist*innen vor Ort an Fahrt aufgenommen. Fast 4.000 Protesbriefe erreichten Präsidenten Poroschenko. Namhafte Umweltschutz-Organisationen unterstützen die Anstrengungen, das ökologisch bedeutsame Gebiet vor dem Zugriff politisch gut vernetzter Geschäftleute zu schützen.

Sie können heute ebenfalls einen Beitrag leisten und die unten stehende Petition zur Rettung des Svydovets-Massivs unterzeichnen und sie an Freund*innen und Bekannte weiter leiten (wahlweise auch als Link https://freesvydovets.org/de/#reasons ). Der Text und weitere Informationen ist auf Ukrainisch, Deutsch, Englisch und Französisch abrufbar. Machen Sie mit!

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2017

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

27.12.2017
WSWS.org: Wilder Streik bei Ford in Rumänien – Arbeiter werfen Gewerkschaftsführer hinaus und stoppen Produktion

26.12.2017
Freitag.de: Zerschlagenes Recht

21.12.2017

Ukraine: Den Wald von Svydovets retten! ***Aufruf auch auf Französisch und Englisch**

Download des Texts als PDF, mit zusätzlichen Bildern und Infos

En français: „Défendons le massif Svydovets!“

In English: „Defend Svydovets!“

Im Jahr 2016 hat man zum ersten Mal vom Plan eines Skizentrum auf dem Svydovets gehört. Es soll größer und schicker werden als ‘Bukovel’, die bekannteste Skistation in der Ukraine, eine Art Doppelgänger nur noch grandioser. Der Gouverneur von Transkarpatien, Guenady Moskal, nannte zu dem neuen Tourismus-komplex unglaubliche Zahlen: geplant sind mehr als 60 Hotels, 120 Restaurants, 33 Lifte, die zu Pisten mit einer Gesamtlänge von 230 km führen. All das wird von Investoren finanziert, deren Namen er nicht nennen will.

Kurs- und Veranstaltungszentrum Kulturscheune Hosman

Vielen Dank an Silviu Naicu und Marius Grunca: ein kurzer Film über das SOLID.E.D.-Projekt auf der Alten Mühle/ Moara Veche und die Kulturscheune von Hosman Durabil. Jetzt endlich mit deutschen Untertiteln!

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Discrimination2.jpg, User: אופק3152

Weil es sein muss…

…zitiere ich hier Rainer Trampert. Leider gibt es derzeit selten solch treffsichere Einschätzungen zum identitären Gesellschaftsautismus, zum Rückwärtskrawall in den Köpfen unter Beibehaltung des Konsumrauschs.

Das Eigene und das Fremde

Beobachtungen zu Andreea Dumitru, Inter- und Multikulturalität in Eginald Schlattners Romantrilogie Versunkene Gesichter, Honterus: Hermannstadt 2017, 179 S. 29,- Lei   9,90  Euro

 

Noch schwärmen Siebenbürger Sachsen von ihrem großartigen Treffen in Hermannstadt Anfang August 2017 (Vgl. B.Ungar, Von Heimat und Apfelbäumchen: HZ 11.8.2017; Siebenbürgen aktuelles Thema  für siebenbürgisch-sächsische Jugend im  Ausland: ADZ-Gespräch mit E.Drottleff (…): ADZ 6.9.2017 ) Werden die Enkel  der Ausgewanderten nach dieser Inspiration mit neuem Schwung mehr und mehr Aufgaben  auch in der süßen Heimat übernehmen und diese auf sächsische Art stärken? Mir ist diese Sicht auf die Zukunft genauso kürzlich freundschaftlich  mitgeteilt worden. Hierbei handelt es sich selbstredend um eine  spontane Äußerung nach einem  aktuellen Ereignis. Andererseits gibt es immer  noch festgefahrene Positionen. Eine solche Haltung wird  beispielsweise von einer kritischen Sächsin zitiert, die den  Kontakt zu  ihrer Herkunftskultur bewußt abgebrochen hat:“Die Sachsen sind alles, die anderen sind minderwertig.“ (S.Pichotta, Schicksale –  Deutsche Zeitzeugen in Rumänien, Schiller:Hermannstadt 2013, S. 111). Seinerzeit ist kein Aufschrei des Für und Wider gegenüber dieser  Einstellung zu hören gewesen, aber ganz  unabhängig von Ethnozentrismus und Event hat Andreea Dumitru 2017 ein Buch vorgelegt, das den Beziehungen, Wechselwirkungen und Ergebnissen im Zusammenleben  der verschiedenen Völker in Rumänien  nachgeht, und zwar anhand von Eginald Schlattners Romantrilogie. Die Autorin enfaltet eingängig und schlüssig, wie  Schlattner die Welt des  Mit-, Neben- und bisweilen auch  Gegeneinander in nuce veranschaulicht. Schlattner weiß, wovon er schreibt; denn er  hat diesen farbenprächtigen grandiosen Mikrokosmos, in dem das siebenbürgische Leben spielt, ausgelebt und durchlitten. So hat er insgesamt ohne Besserwisserei, aber im Mitleiden, Ausharren und Durchstehen  ein spannendes Lehrstück entworfen, aus dem Zukunftswissen geschöpft werden kann.

Geburtstagswunsch :-) #SeitIchFortBin

Ich hab da einen Geburtstagswunsch in die soziale Medienrunde: Henriette Vásárhelyis Buch „Seit ich fort bin“ lesen und dann bei Amazon eine Rezension schreiben: https://www.amazon.de/Seit-ich-fort-V%C3%A1s%C…/…/3038200417 Auch 3Zeiler sind okay Danke! Das Buch am besten beim Dörlemann-Verlag kaufen, dann hat der Verlag mehr davon: http://www.doerlemann.com/?id=585&k=2&sk=2&tb=&bioid=290 #SeitIchFortBin

Land, das ferne leuchtet

„Tagträumer in einem verborgenen Land. Fotografien aus Rumänien“ in Rostock

Der Verein migra in Rostock ist die Anlaufstelle für alle, die sich als Zugewanderte darum mühen,heimisch zu werden in der neuen Gesellschaft, die Mehrheitssprache zu lernen, Arbeit zu finden, nach und nach ein Zuhause zu haben (so gut es geht). Besucht man das Vereinszentrum mitten in einer beliebten Wohngegend für Mittelstand und Studierende, trifft man alsbald Menschen aus anderen Ländern, die einschlägige Beratung wünschen.Ins Auge sticht ebenso das vielsprachige Informationsmaterial zur gelingenden Integration. In diesem Vereinszentrum findet sich auch die „Kleine interkulturelle Galerie“. Hier hat Fernande Stein (Jahrgang 1991) ihre erste Einzelausstellung nach etlichen Gemeinschaftsunternehmungen platziert: Gut zwei Dutzend Farbfotos sind noch bis Ende April zu sehen. Dazu gibt es einen wunderschönen Katalog. Die Lehramtsstudentin ( Kunst, Germanistik,Pädagogik) aus dem binnendeutschen Sachsenlande nennt ihre Schau: Tagträumer in einem verborgenen Land. Fotografien aus Rumänien. Wo träumen rumänische Staatsbürger was? Sie zeigen sich in weiter Graslandschaft, wurden fotografiert am Kiosk und auf dem Flohmarkt, obdachlos in Bukarester Stadtszene, vorm Hoftor im Gespräch zwischen Alt und Jung; festgehalten sind natürlich auch Hirten mit Einzelkuh oder Schafherde. Wir schauen auf ein Land, das die Sehnsucht nach Stille und Entschleunigung beflügelt, einfach liebenswert. Fernande Stein hat Rumänien mehrfach besucht, bevor sie 2015/16 in Klausenburg ein Studium absolvierte.Zu der gut besuchten Vernissage kamen übrigens u.a. neben Politprominenz und dem Frauenklub der Jüdischen Gemeinde auch zwei rumänische Migrantinnen, die sich freuten, mit der Künstlerin in ihrer Muttersprache reden zu können.

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2016

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

31.12.2016

30.12.2016

28.12.2016

27.12.2016
Zeit.de: Präsident weist erste Frau als Regierungschefin ab

23.12.2016
EurActiv.de: Erstmals Frau und Muslima als Premierministerin?

21.12.2016

16.12.2016

"Empört Euch!" - Bukarest, 15. September 2013. Foto: Daniel Vrăbioiu

Rumänien: (K)Ein enttäuschendes Wahlergebnis

Am 11. Dezember haben die rumänischen Bürger_innen die Abgeordnetenkammer und den Senat neu gewählt. Etliche gute Freund_innen waren am Tag nach der Wahl fast am Kofferpacken, so tief enttäuschte sie das Wahlergebnis. Die PSD mit einem historischen Wahlsieg – nein, das hatte sich niemand träumen lassen. Es lohnt sich dennoch, genauer zu schauen, was passiert ist.

Ab 15. Februar 2017 erhältlich: Henriette Vásárhelyis neues Buch „Seit ich fort bin“

Monsanto-Tribunal: Medienschau

  Das Monsanto-Tribunal in Den Haag vom 14. – 16. Oktober 2016 war ein ausserordentliches Ereignis und wird sicher in den nächsten Monaten und Jahren noch viele Wellen schlagen. Beiliegend finden Sie einige Presseartikel im Nachgang des Tribunals, auch auf Französisch. Die Schlussrede der Präsidentin des Tribunals, Richterin Tulkens, (siehe oben) sowie diejenige von Marie-Monique

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