Tag: Wahl

Griechenland? Rumänien! – Linkliste zur „Krise“ à la Roumanie

Es scheint sinnvoll, Beiträge zur aktuellen „Krise“ in Rumänien in einem gesonderten Beitrag zu sammeln. Einige Beiträge wurden daher aus dem Eintrag „Quo vadis, Romania? – Krise, Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse“ hierher übertragen.

13.2.3013
Badische-Zeitung.de: Die unbeachtete Krise

17.1.2013
Ostpol.de: Im Schatten der Eurokrise

Archiv 2012: Quo vadis, Romania? Rumänien in den Medien

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

22.12.2012
Neues-Deutschland.de: Ponta muss seine Versprechen einlösen

Neue Publikationen: „Johannis-Effekt“ (2004), Regierungskommunikation Rumänien (2010)

Joachim Cotaru hat zwei weitere Seminararbeiten veröffentlicht. Sie können unter folgenden Links eingesehen und als Buch oder eBook bestellt werden.

Archiv 2010: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

hermannstadt.evang.ro, 21.12.2010
Hospiz am Ende der Kräfte

euractiv.com, 22.12.2010
Schengen: Rumänien erzürnt über dt.-frz. Blockade

punkto.ro , 21.12.2010

Guardian.co.uk, 20.12.2010
US embassy cables: US-Romania relations threatened by musician’s death

Archiv 2009: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 Neues Deutschland, 29.12.2009 Rumänien soll Zähne zusammenbeißen junge Welt, 28.12.2009 IWF diktiert Neustart regionews.at, 27.12.2009 Rumäniens freizügige Ministerin unter Korruptionsverdacht: Jetzt verwaltet sie 3,7 EU-Milliarden Ziarul Financiar, 21.12.2009 Zur Lage auf dem rumänischen

Licht und Schatten – Rumänien in der EU

Europäische Kommission, 22.07.2009
REPORT FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL: On Progress in Romania under the Co-operation and Verification Mechanism

Wiesbadener Kurier, 27.07.2009
EU-Milliardenhilfe für Lettland und Rumänien

EU-Bürger in Rumänien: Sie haben ein Wahlrecht!

Am 1. Juni sind Kommunal- und Kreisratswahlen. EU-BürgerInnen dürfen an diesen Wahlen aktiv und passiv (als Gemeinde- bzw. Kreisratsmitglieder) teilnehmen. Sollten Sie sich unsicher fühlen, nehmen Sie sich den Auszug aus folgender „Ordonanta de urgenta“/ Dringlichen Regierungserlaß Nr. 20 vom 27. Februar 2008 (veröffentlicht im Monitorul Oficial/Amtsblatt Nr. 177 vom 7. März 2008) zu Herzen bzw. mit ins Wahllokal:

Einfach, aber kompliziert und konfliktuell: Chancen in Transsilvanien

„Was wollt ihr hier“, verwundert sich der Mann vom Film, „hier gibt es ja nicht mal eine Bar.“ Seit über 20 Jahren tourt er sommers durch Rumänien und Siebenbürgen, ent-lang dem Transeuropäischen Korridor der atemberaubenden Verkehrsströme zwischen Skandinavien und Türkei. Zum ersten Mal landet er nun abseits von den Magistralen in einem siebenbürgischen Dorf bei Sibiu/Hermannstadt, trifft auf die Bekannten von Bekannten und wundert sich. Die Antwort der anderen: „Wir wollen hier leben.“

Europa in Siebenbürgen – Konversation und Verhör der Kulturen: Eginald Schlattner (*13.9.1933), Dichter in Europa

„Was ist ein ‚Kotzen’?“, frage ich die sonntägliche Kaffeerunde vor der Sommerküche auf dem Hof von Sophia Schneider, der 75-jährigen Bäuerin, Witwe die Hälfte ihres Lebens. Das Wort findet sich mehrfach in Eginald Schlattners Roman „Rote Handschuhe“ von 2001 (dtv 2003), und gerade hatte in der „Hermannstädter Zeitung“ gestanden, dass auf einem bekannten Jahrmarkt die Kotzenhändler ihre Stände aufbauen würden. Ohne Rücksicht auf das siebenbürgische Deutsch das fremde Wort ausgesprochen, konnte es mir von keinem Einheimischen erklärt werden. „Aber Eginald Schlattner gebraucht dieses Wort oft.“ Auf diesen Hinweis reagiert Thomas Drotleff, Bruder von Tante Sophia, Bauer und Kurator der Kirchenburg in Holzmengen/Hosman/Holcmány, knochentrocken: „Ja, wenn Sie’s vom Schlattner gehört haben, mag das sein. Der gebraucht viele Wörter.“ Ein Marburger Musikstudent, der mit seiner Freundin zur Kaffeerunde ebenso wie im Sommer angereiste Geschwister und Kinder aus Deutschland gehört, hat schon einmal früher nach dem Wort im Lexikon gesucht: Es ist eine Pferdedecke. Das also ist die Schlafstatt im Gefängnis für den Protagonisten aus Schlattners Roman!

Jeder Tag ein Bild – Tägliche Kultur mitten am Rande Europas

Warum niemand mehr im Dorf Marmelade mache, frage ich. Die Holländer mit ihren Lkws voll Hilfsgütern würden ja wieder kommen, antwortet die Nachbarin. Manche waschen gar nicht mehr ihre Wäsche, sondern verbrennen sie, wenn der Haufen groß genug ist. Aer curat şi apă bună – saubere Luft und gutes Wasser – hätten sie, sagen Alte wie Junge und schütteln den Kopf, wenn ihnen jemand eine chemische Analyse zeigt, die das Gegenteil behauptet. Wir haben das immer getrunken, uns geht’s gut. Während ein netter Herr mittleren Alters eine Handvoll Düngergranulat neben seine Kartoffel in die Erde legt, versichert er ernsthaft: „100 Prozent biologisch.“

Rumänien, Land voll widersprüchlicher Bilder. Ich bin nun das dritte Jahr hier in einem Dorf Siebenbürgens. Die Gegend ist geschlagen von Abwanderung, vergessen von der Politik, besucht von wenigen – doch grundverschiedenen – Reisenden – und schlägt sich, wie der weite Rest des Landes, mit etlichen Problemen herum.

Border 04-Projekt, unterwegs in Osteuropa …

Ein Beitrag von Hagen, Hanau: Border 04 ist ein vielgestaltiges Kontakt- und Untersuchungsprojekt, das von Juli bis September 04 vom Balkan bis ins Baltikum entlang der neuen EU-Außengrenzen unterwegs sein wird. In Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen, Medien- und Kulturzentren, sollen die alten und neuen Grenzen des amtlichen Europa erkundet, umrundet und durchlöchert werden. Befindet sich jenseits der politischen Grenzen ein virtuelles Europa? Ein offenes Europa, dem es nicht länger um Ein- oder Ausschluss geht, sondern vielmehr um Kommunikations- und Bewegungsfreiheit?

Tödliche Idylle

In die Nähe Kusturicas meinte jemand Kim Mehmetis Roman „Das Dorf der verfluchten Kinder“ rücken zu müssen. Wenn Underground zur Idylle geworden ist, wird Mehmetis Buch womöglich als Liebeslied verstanden. Das ist es nicht.

Rumänien po polsku

Drei Wochen sind wir mittlerweile hier und kommen immer noch an. Der Frühling hat sich so langsam durchgerungen, die Dorfhirten sind vergangene Woche neu gewählt worden; das Vieh zieht wie gewohnt des Morgens aus dem Dorf, tagsüber in Sichtkontakt um selbiges herum, bevor gegen sieben Uhr abends ein blökende, grunzende und muhende rush-hour einsetzt.

Rechtsextremismus und Geschichtsumdeutung in Rumänien

William Totok, rumänischer Publizist erläutert die Zusammenhänge zwischen den Wahlerfolgen des rechtsextremen Parteiführers Tudor und der latenten Verharmlosung der rumänischen Kolaborationsregierung 1938 – 1945.

Montenegro: Auch nach den Wahlen bleibt die montenegrinische Gesellschaft gespalten

Eine Einschätzung von Drasko Duranovic Chefredakteur des unabhängigen Wochenmagazins „Monitor“ und der AIM-Redaktion in Podgorica/Montenegro.

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