Tag: Land
ROSIA MONTANA: Drilling on RMGC’s last nerve
Rosia Montana, Romania; 16. April 2004 – As part of the procedures necessary for obtaining an environmental permit to commence 39 drillings in the Rosia Montana perimeter, Rosia Montana Gold Corporation (RMGC) yesterday afternoon organized a public consultation at the local town hall. It was attended by roughly 100 people. Members of Alburnus Maior attending the debate wore red clown noses; drawing to the illegality inherent to this puppet consultation. Given this and given the technical irregularities inherent to this proposed project, Alburnus Maior is determined to contest the environmental permit; that is if granted.
Info-Package: Rosia Montana – Der Wert des Goldes
Zur Kampagne “Rettet Rosia Montana”
Das Peace, Action, Training und Research Institut Rumaeniens (PATRIR) hat die “Save Rosia Montana!” – Kampagne ins Leben gerufen, um zwei Ziele miteinander vereinbar zu machen: den Erhalt der natuerlichen Umwelt in Rosia Montana und die Idee nachhaltigen Wachstums fuer die Region zu bewerben. Die Kampagne basiert auf der Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen „Aktoren“ (Individuen, Organisationen und Institutionen) auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, deren Interesse eine breite Mobilisierung der Oeffentlichkeit ist, so das sie konsruktiv, gewaltfrei und demokratisch wirken kann mit Aktionen im Hinblick auf das gemeinsame Ziel.
Ueberblick zur Situation in Rosia Montana
Das Projekt hat nationale und internationale Kontroversen ausgeloest und die lokale Bevoelkerung veranlasst eine Widerstandsbewegung zu gruenden um sich gegen das Vorhaben zu wehren, zu dem unter anderem auch folgende Aspekte zaehlen:
1. Oekologische Probleme
2. Soziale Probleme
3. Archaeologische Probleme
4. Oekonomische Probleme
5. Juristische Probleme
MAHNWACHE MIT DER ORTHODOXEN KIRCHE, POLIZEI…
BUKAREST. Von Freitag zu Sonnabend, am 07. und 08. November 2003, fand sich eine Gruppe von Menschen vor der orthodoxen Hauptkathedrale zusammen, um fuer Rosia Montana zu beten. Ein Brief, der dieses Vorhaben ankuendigte, war zuvor an den Patriarchen der Kirche gesandt worden…
Rumänien: Gold oder Leben (Radioversion)
Der Vollständigkeit halber der Verweis zum entsprechenden Beitrag in der Radiosendung „Europa von unten“ zu den Aktivitäten gegen die geplante größte Goldmine Europas im rumänischen Rosia Montana.
Rosia Montana kommt nach Deutschland
Alle Termine sind jetzt klar: Zwei VetreterInnen des Peace, Action, Training & Research Institutes Rumäniens (PATRIR) kommen Anfang Dezember nach Deutschland, um auf die Situation in Rosia Montana und den Widerstand gegen die geplante Goldmine aufmerksam zu machen.
Anfang Dezember soll für den Widerstand der BewohnerInnen von Rosia Montana mit einer kleinen Tournee in Deutschland geworben werden. Weitere Informationen gibt es über daskleinesymposium@web.de Bis jetzt stehen folgende Orte fest:
- Dresden, 3.12.: 19.00 Uhr, „Projekttheater“, Luisenstr. 42
- Halle, 4.12.: 19.30 Uhr, „VL“, Ludwigstr. 37
- Nürnberg, 5.12.: 20.00 Uhr, „Villa Leon“, Philipp-Korper-Weg 1
- Marburg, 6.12.: 20.30 Uhr, Cafe am Gruen, Am Gruen 28
- Potsdam, 8.12.: 19.00 Uhr, „Chamaeleon e.V.“, Hermann-Elflein-Str. 32
- Cottbus, 10.12.: 19.30 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.
UPDATE: Links zu Rosia Montana
Die Links zum Thema Goldmine sind ergänzt um einen Aktionsaufruf von Alburnus Maior in englischer Sprache anläßlich der kommenden Synode der rum.-orthodoxen Kirche. Bitte unterstützen Sie weiterhin hin die Aktionen des Europäischen Bürgerforums und Alburnus Maior, um Rosia zu retten!
Goldfieber in Rumänien: Das verfluchte Gold
In Siebenbürgen will eine kanadische Firma die grösste Goldmine Europas erstellen. Vier Berge sollen abgetragen und tausend Familien umgesiedelt werden. Das lassen sich nicht alle bieten. 350 Familien wollen Rosia Montana im Westen Rumäniens auf keinen Fall verlassen.
Selbstwert Sarajevo
Richard Schuberth nimmt in seinem Theaterstück „Freitag in Sarajevo“ all jene aufs Korn, die sich während der siége in die bosnische Hauptstadt begaben, um ihre kleinen kulturellen Scharmützel zu führen. Er beläßt es nicht bei Andeutungen und nennt die Belagerungsromantiker beim Namen.
IRLAND: Don’t Attack Iraq
Der Protest gegen die US-Kriegsvorbereitungen gegen den Irak konzentrieren sich in Irland auf den Flughafen Shannon. Vor dem Zivilflughafen Shannon der von den Amerikanern zum Auftanken ihrer Militärtransporter am Weg in die Golfregion mißbraucht wird, wächst das Shannon Peace Camp.
Vom Schreiben als Befreiung
Hajrija Hrustanovic stammt aus einem Dorf in Bosnien. Mit ihren Kindern flüchtet sie zu Beginn des Krieges nach Österreich und findet Arbeit in einem Gasthof. Dort unterstellen ihr die Eigentümer einen Diebstahl. Das Trauma dieser Kränkung zwingt sie eines Tages dazu, ihre Geschichte niederzuschreiben.
Reise zu den Opfern Großeuropas
Karl-Markus Gauß unterwegs zu vergessenen Kulturen.
Wer schon ahnt in Deutschland mehr von den Lausitzer Sorben als ein vage aufsteigendes Bild kahnstakender Trachtenträger im Spreewald? Denen muß es ja gut gehen, sagt der Mehrheitsdeutsche und lehnt zufrieden zurück. Die albanisch sprechenden Arbëreshe in Kalabrien? Jüdische Sepharden in Sarajevo? Aromunen, Ruthe-nen? Rumäniens Siebenbürger Sachsen oder die Gotscheer in Slowe-nien – deutsch außerhalb des germanischen Monolithen? – Nein, bitte nicht, das geht zu weit.
Blick nach Alzen
Ich bin in Alzen gewesen. Das Schild am Ortseingang sagt mir Altîna, sagt weniger Willkommen! als wo ich bin. Die Häuser an der Straße stehen stumm und sagen Sachsenland, Altes Land – schau, wo du bist. Die Kirche, die der Protestanten, thront über ihrer eigenen Geschichte: Früher ein typisches Sachsendorf, heute rumänische Sprache und neue Mehrheiten. Rechterhand an einem Hang, als hätte jemand mit der Hand etwas zur Seite geschoben, liegt Klein-Berlin. Eine Zigeunersiedlung, so höre ich. Welche Zunge ihr diesen Namen verlieh, erfahre ich nicht, genauso wenig, welche Idee sich mit der Taufe verband. Das verfallene Bürgermeisteramt – einst ein k.u.k.-Prachtbau, wird erzählt – in der Mitte Alzens ist verschwunden, und so ist, von Hermannstadt kommend, der Blick frei: halb durch den Ort hindurch, halb über ihn hinweg.
Per Bus und Bahn nach Skopje
Das Reisen mit dem Zug gehört wirklich zum Erfahren. Mag einer die Strapazen überfüllter Waggons beklagen, jemand anders ewig verdreckte Klos: ich genieße die Veränderung der Landschaft, der Architektur, Sprache und menschlichen Habitus von Station zu Station. Auch die ganz normalen Grenz-Erfahrungen gehören mit dazu. Diesmal war es aber mehr ein Binnen-Erlebnis. In Belgrad stieg ich um in einen Kurswagen, der von Ljubljana über Skopje bis Thessaloniki fuhr. Mit dabei eine Polizei-Patroullie, denn der Zug fährt durch Bujanovac und das Pre¨evo-Tal, jene südserbische Region, in der albanische Nationalisten bis zum vergangenen Sommer eine zweite Ausgabe des Kosovo-Konfliktes zu lancieren versuchten. Nach intensiven Bemühungen konnte das Gebiet vorerst beruhigt werden; eine angemessene Vertretung der albanischen Bevölkerung, ein Fernsehprogramm und anderes waren der angemessene Preis. Dennoch ist weiterhin viel Polizei präsent.
Interkulturelle Projekte in „national befreiten Zonen“ – ein Lokalaugenschein in Mecklenburg-Vorpommern
Im Februar 2001 publizierte die Hamburger Zeitschrift „Die Woche“ eine Landkarte mit den sogenannten „National befreiten Zonen“. Die Gebiete bezeichnen aus Sicht der Betroffenen rechtsextremer und rassistischer Gewalt, Angst- und Bedrohungsräume, die sich zumeist im östlichen Teil Deutschlands befinden. Diskriminierende und ausgrenzende Tendenzen bis hin zu körperlicher Gewalt sind dort vorzufinden.