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ROSIA MONTANA: Artikel in der FINANCIAL TIMES

Am 8.April schrieb Harry Eyres in der Financial Times zur Mine von Rosia Montana: Wenn es ein Goldrausch ist, dann kommt er 2000 Jahre zu spät.“ Mehr in der Online-Fassung des Artikels.

Info-Package: Rosia Montana – Der Wert des Goldes

Zur Kampagne “Rettet Rosia Montana”

Das Peace, Action, Training und Research Institut Rumaeniens (PATRIR) hat die “Save Rosia Montana!” – Kampagne ins Leben gerufen, um zwei Ziele miteinander vereinbar zu machen: den Erhalt der natuerlichen Umwelt in Rosia Montana und die Idee nachhaltigen Wachstums fuer die Region zu bewerben. Die Kampagne basiert auf der Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen „Aktoren“ (Individuen, Organisationen und Institutionen) auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, deren Interesse eine breite Mobilisierung der Oeffentlichkeit ist, so das sie konsruktiv, gewaltfrei und demokratisch wirken kann mit Aktionen im Hinblick auf das gemeinsame Ziel.

Ueberblick zur Situation in Rosia Montana
Das Projekt hat nationale und internationale Kontroversen ausgeloest und die lokale Bevoelkerung veranlasst eine Widerstandsbewegung zu gruenden um sich gegen das Vorhaben zu wehren, zu dem unter anderem auch folgende Aspekte zaehlen:
1. Oekologische Probleme
2. Soziale Probleme
3. Archaeologische Probleme
4. Oekonomische Probleme
5. Juristische Probleme

Freie Medien in Rumänien: D-Media, Radio FF, IMC-RO

Auch 15 Jahre nach dem Sturz Ceausescus ist unabhängige Berichterstattung in Rumäniens Medien kaum zu finden. Journalistische Arbeit ist auch heute noch ständig von Selbstzensur begleitet.

MAHNWACHE MIT DER ORTHODOXEN KIRCHE, POLIZEI…

BUKAREST. Von Freitag zu Sonnabend, am 07. und 08. November 2003, fand sich eine Gruppe von Menschen vor der orthodoxen Hauptkathedrale zusammen, um fuer Rosia Montana zu beten. Ein Brief, der dieses Vorhaben ankuendigte, war zuvor an den Patriarchen der Kirche gesandt worden…

Rumänien: Gold oder Leben (Radioversion)

Der Vollständigkeit halber der Verweis zum entsprechenden Beitrag in der Radiosendung „Europa von unten“ zu den Aktivitäten gegen die geplante größte Goldmine Europas im rumänischen Rosia Montana.

Rosia Montana kommt nach Deutschland

Bild vom Solidaritätsmarsch Anfang Oktober (Quelle: rosiamointana.org)Alle Termine sind jetzt klar: Zwei VetreterInnen des Peace, Action, Training & Research Institutes Rumäniens (PATRIR) kommen Anfang Dezember nach Deutschland, um auf die Situation in Rosia Montana und den Widerstand gegen die geplante Goldmine aufmerksam zu machen.

Anfang Dezember soll für den Widerstand der BewohnerInnen von Rosia Montana mit einer kleinen Tournee in Deutschland geworben werden. Weitere Informationen gibt es über daskleinesymposium@web.de Bis jetzt stehen folgende Orte fest:

  • Dresden, 3.12.: 19.00 Uhr, „Projekttheater“, Luisenstr. 42
  • Halle, 4.12.: 19.30 Uhr, „VL“, Ludwigstr. 37
  • Nürnberg, 5.12.: 20.00 Uhr, „Villa Leon“, Philipp-Korper-Weg 1
  • Marburg, 6.12.: 20.30 Uhr, Cafe am Gruen, Am Gruen 28
  • Potsdam, 8.12.: 19.00 Uhr, „Chamaeleon e.V.“, Hermann-Elflein-Str. 32
  • Cottbus, 10.12.: 19.30 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.

Goldfieber in Rumänien: Das verfluchte Gold

In Siebenbürgen will eine kanadische Firma die grösste Goldmine Europas erstellen. Vier Berge sollen abgetragen und tausend Familien umgesiedelt werden. Das lassen sich nicht alle bieten. 350 Familien wollen Rosia Montana im Westen Rumäniens auf keinen Fall verlassen.

UPDATE: Webressourcen zum NoBorder in Temesvár

Es hat inzwischen noch einige Bilder und Eindrücke zum ersten NoBorder in Rumänien mehr im Netz.

Selbstwert Sarajevo

Richard Schuberth nimmt in seinem Theaterstück „Freitag in Sarajevo“ all jene aufs Korn, die sich während der siége in die bosnische Hauptstadt begaben, um ihre kleinen kulturellen Scharmützel zu führen. Er beläßt es nicht bei Andeutungen und nennt die Belagerungsromantiker beim Namen.

Tödliche Idylle

In die Nähe Kusturicas meinte jemand Kim Mehmetis Roman „Das Dorf der verfluchten Kinder“ rücken zu müssen. Wenn Underground zur Idylle geworden ist, wird Mehmetis Buch womöglich als Liebeslied verstanden. Das ist es nicht.

Vom Schreiben als Befreiung

Hajrija Hrustanovic stammt aus einem Dorf in Bosnien. Mit ihren Kindern flüchtet sie zu Beginn des Krieges nach Österreich und findet Arbeit in einem Gasthof. Dort unterstellen ihr die Eigentümer einen Diebstahl. Das Trauma dieser Kränkung zwingt sie eines Tages dazu, ihre Geschichte niederzuschreiben.

Reise zu den Opfern Großeuropas

Karl-Markus Gauß unterwegs zu vergessenen Kulturen.

Wer schon ahnt in Deutschland mehr von den Lausitzer Sorben als ein vage aufsteigendes Bild kahnstakender Trachtenträger im Spreewald? Denen muß es ja gut gehen, sagt der Mehrheitsdeutsche und lehnt zufrieden zurück. Die albanisch sprechenden Arbëreshe in Kalabrien? Jüdische Sepharden in Sarajevo? Aromunen, Ruthe-nen? Rumäniens Siebenbürger Sachsen oder die Gotscheer in Slowe-nien – deutsch außerhalb des germanischen Monolithen? – Nein, bitte nicht, das geht zu weit.

Blick nach Alzen

Ich bin in Alzen gewesen. Das Schild am Ortseingang sagt mir Altîna, sagt weniger Willkommen! als wo ich bin. Die Häuser an der Straße stehen stumm und sagen Sachsenland, Altes Land – schau, wo du bist. Die Kirche, die der Protestanten, thront über ihrer eigenen Geschichte: Früher ein typisches Sachsendorf, heute rumänische Sprache und neue Mehrheiten. Rechterhand an einem Hang, als hätte jemand mit der Hand etwas zur Seite geschoben, liegt Klein-Berlin. Eine Zigeunersiedlung, so höre ich. Welche Zunge ihr diesen Namen verlieh, erfahre ich nicht, genauso wenig, welche Idee sich mit der Taufe verband. Das verfallene Bürgermeisteramt – einst ein k.u.k.-Prachtbau, wird erzählt – in der Mitte Alzens ist verschwunden, und so ist, von Hermannstadt kommend, der Blick frei: halb durch den Ort hindurch, halb über ihn hinweg.

Rumänien po polsku

Drei Wochen sind wir mittlerweile hier und kommen immer noch an. Der Frühling hat sich so langsam durchgerungen, die Dorfhirten sind vergangene Woche neu gewählt worden; das Vieh zieht wie gewohnt des Morgens aus dem Dorf, tagsüber in Sichtkontakt um selbiges herum, bevor gegen sieben Uhr abends ein blökende, grunzende und muhende rush-hour einsetzt.

Rechtsextremismus und Geschichtsumdeutung in Rumänien

William Totok, rumänischer Publizist erläutert die Zusammenhänge zwischen den Wahlerfolgen des rechtsextremen Parteiführers Tudor und der latenten Verharmlosung der rumänischen Kolaborationsregierung 1938 – 1945.

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