Tag: Zukunft
Sondermüllverbrennungsanlage in Alzen/ Alţîna – boykottiert von den EinwohnerInnen des Harbachtals/ Valea Hârtibaciului
6. März 2008, Alzen/ Alţîna, Kreis Hermannstadt/ Sibiu – Heute protestierten in Alzen zahlreiche EinwohnerInnen aus Gemeinden der Mikroregion Harbach gegen die Pläne, eine Verbrennungsanlage für medizinische und andere gefährliche Abfälle zu errichten. Die Protestaktion vor dem Alzener Rathaus war die erste Kundgebung, zu der sich die EinwohnerInnen trafen, um gemeinsam und öffentlich ihre Meinung zu einer Verbrennungsanlage in ihrer Gemeinde zu äußern.
Holzmengen – Hosman – Holcmány: Un sat povesteşte… Zalina
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O plimbare teatrală cu locuitorii din Hosman şi actorii Sibieni
În limba Română, tradus în limbile Germană şi Engleză
Cinci artiste din Berlin încep sa caute urme străvechi în România. În Hosman, judeţul Sibiu, oamenii povestesc despre viata lor.
In acest fel s-a născut o piesă de teatru.
ZALINA – Un spectacol fabulos despre adevărata viaţă intr-un sat transilvănean. În lupta pentru iluzii şi impotriva uitării ne ajută doar poveştile pe care le spunem până cand îi mişcam chiar şi pe acei care erau surzi pîna acum.
Tânara Zalina isi caută drumul în viaţa între tradiţii vechi si vise noi. Deznădăjduită cheamă în sat două forţe arhaice: Fat Frumos si Zmeul.
Fiecare dintre aceste două forţe încearcă să o atragă pe Zalina de partea sa, dar ea rămâne neînduplecată si incearcă să gasească un drum spre acei oameni care au fost pană acum în jurul ei şi care s-au închis in faţa tuturor. Ea merge in casele lor, le pune întrebări despre trecut, despre durerile si visele lor. În acest fel ea aude poveşti de care nu avea habar şi care o fac curioasa să audă mai multe poveşti şi să cunoască şi mai mulţi oameni.Relatatul poveştilor şi amintirile nu o schimbă doar pe fată şi dorinţa ei să părăsească acest sat, aceste poveşti dezvoltă o forţă proprie care se va opune celor două forţe străvechi…
Spectatorii sunt invitaţi să o urmărească pe tânăra Zalina în drumul ei prin satul natal, să arunce o privire in spatele fasadelor şi să cunoască un sat românesc autentic. Spectacolul e jucat de locuitorii din Hosman şi actori profesionişti si se incheie cu discuţii si voie bună la moara veche din sat.
Holzmengen – Hosman – Holcmány: Ein Dorf erzählt… ZALINA
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Ein Stationentheater mit den Bewohnern von Holzmengen und Schauspielern aus Hermannstadt
In rumänischer Sprache mit deutscher und englischer Übersetzung
Fünf Berliner Theaterkünstlerinnen begeben sich auf Spurensuche nach Rumänien. In Holzmengen, nahe Hermannstadt, erzählen die Menschen aus ihrem Leben. Entstanden ist ein Theaterstück.
ZALINA – ein märchenhaftes Stück über das wahre Leben in einem transsilvanischen Dorf. Im Kampf um Illusionen, gegen das Vergessen und Verstummen, hilft nur das Erzählen von Geschichten, bis es selbst jene rührt, die still saßen.
Die junge Zalina sucht ihren Weg zwischen alten Traditionen und neuen Träumen … Mit ihrer Verzweiflung ruft sie zwei archaische Mächte herbei: Fat Frumos und Zmeu.
Jeder der beiden versucht Zalina auf seine Seite zu ziehen, doch sie bleibt bei sich und sucht statt dessen den Zugang zu den Menschen. Sie geht in ihre Häuser, stellt Fragen. Dabei hört sie Geschichten, von denen sie nichts ahnte. Das Erzählen der Geschichten, das Erinnern, verändert nicht nur das junge Mädchen und ihren Wunsch, dieses Dorf hinter sich zu lassen, diese Geschichten entwickeln eine ganze eigene Kraft und stellen sich bald schon den beiden Urmächten entgegen…
Die Zuschauer sind eingeladen, die junge Zalina auf dem Gang durch ihren Heimatort zu begleiten, hinter die Fassaden zu schauen und ein rumänisches Dorf in seinem Alltag kennen zu lernen. Das Stationentheater, gespielt von den Bewohnern Holzmengens und professionellen Schauspielern, endet mit einem geselligen Ausklang auf dem Gelände der alten Mühle.
Rumänien und der mögliche EU-Beitritt
Dies ist eine dynamische Zusammenstellung kritischer Beiträge zum EU-Beitritt Rumäniens zwischen Februar 2004 und Dezember 2006. Sämtliche Meldungen enthalten einen Link zum Ort ihrer Publikation im Web. Für weitere Hinweise zu Berichten sind wir dankbar.
DiePresse.com, 21.12.2006
Regierung strauchelt vor EU-Ziellinie
DW-World.de, 20.12.2006
Rumänien vor dem EU-Beitritt: Korruption auf allen Ebenen
Pressemitteilung zum Werkstatt-Treffen Burghüter Neuen Typs II „Der Schlüssel liegt in unsrer Hand!“
In den Räumen des zur Jugendherberge umgenutzten Pfarrhauses Arbegen / Agîrbiciu fand am 08. April 2006 das zweite Werkstatt-Treffen zum Thema „Burghüter Neuen Typs“ statt. Nach einem ersten Treffen im Juni 2005 stand es diesmal unter dem Motto „Der Schlüssel liegt in unserer Hand!“. Eingeladen hatten die KulturLand SRL, das „Friedrich-Teutsch“-Haus der Evang. Kirche A.B. und das Evang. Bezirkskonsistorium Mediasch A.B.
Unter den TeilnehmerInnen waren u.a. Bezirksdechant Reinhard Guib, Pf. Gerhard Servatius-Depner, Bezirkskirchenkurator Wilhelm Untch und Stadtkirchenkurator Hugo Schneider, Mediasch, Lauren Bohatka und Brian King der US-amerikanischen Firma „Community Habitat Finance International“ Rumänien (CHF, Sibiu), sowie Dagmar Mazur von CORONA e.V. Berlin und Sebastian Szaktilla, GTZ.
Transsilvanien braucht viel Auferstehung (von Jens Langer)
Nach der vierten europäischen Grenze suchen wir – der schwarzweiße Münsterländer-Mischling Linus, eine dunkelblonde Kandidatin der Politik- und Sportwissenschaft und ein grauer Prediger – im rumänischen Arad eine Tankstelle, bei der die Aufkleber für die Straßenbenutzung gekauft werden können. Ein Mann in einem stabilen Landrover mit württembergischen Kennzeichen fragt nach Woher und Wohin. Er stammt aus einer deutschen Familie in Kasachstan. Und hat anscheinend Glück gehabt in der neuen Heimat. Wir einigen uns schnell über Bürokratie in Deutschland, den ungewöhnlichen Fahrstil in Rumänien, über Freiräume und den Sinn von persönlichem Einsatz.
Burghüter Neuen Typs II – Der Schlüssel liegt in unsrer Hand !
Evangelisches Pfarrhaus Arbegen/ Agîrbiciu
Samstag, den 8. April 2006, 10 – 16 Uhr
Eine Kooperation von KulturLand SRL, „Friedrich-Teutsch“-Haus (Hermannstadt/ Sibiu) und dem Evangelischen Bezirkskonsistorium A.B. Mediasch
Das Gelächter der Deklassierten
Siebenbürgen-Drama, 2. Akt – E. Schlattners „Das Klavier im Nebel“
Um 6.00 Uhr früh am Montag, dem 04. April 2005, schließt Eginald Schlattner in sei-nem Schreibzimmer in Roşia/Rothberg die achte und endgültige Überarbeitung seines Romans „Das Klavier im Nebel“ ab. Im Februar hatte es von dem Buch noch gehei-ßen: „Es liegt in den letzten Zügen, löst sich von mir, wird fremd.“ Er hatte das Manu-skript durch einen Freund an den Verlag von Rumänien nach Wien bringen lassen. Das war vor 4 Jahren, und die letzte Hälfte davon hatte er dem Text immer wieder zugesetzt und dieser ihm. Nun sind es über 500 Seiten geworden. Nach allen damit verbundenen Strapazen schrieb er an jenem Morgen unter sein drittes Buch über Eu-ropa in Siebenbürgen nur noch ein einziges Wort: „Kaputt!“ Bei wiederholtem An-schauen schien es ihm am falschen Platz. „Ich habe es durchgestrichen und wie in alten Zeiten geschrieben SOLI DEO GLORIA“, erzählte er drei Wochen später in sei-nem Haus. Diesen Zusatz strich der Verlag. Schlattner aber nimmt in aller Herrgotts-frühe sich selbst beim Wort, geht zum Hoftor hinaus, das er im Schreibzimmer mittels einer einfachen Spiegelkonstruktion immer im Blick haben kann, und schließt die Kir-che auf, deren Informationstafel er mit dem Hinweis „Vor 1220 – älter als Berlin!“ ver-sehen hat. Eingetreten, legt er die Hände vors Gesicht und spricht: „Mein Herr und Gott, lass mir bitte nichts mehr einfallen zu dem neuen Buch!“
Neue Autobahn gefährdet Land und Leute
Im Winter 2003/ 2004 bekam der US-Konzern BECHTEL per nachgeschobenem Dringlichkeitserlaß die Lizenz zum Bau einer Autobahn. Sie soll von Bros an der ungarischen Grenze über Cluj (Klausenburg), Tîrgu Mures (Neumarkt) und Brasov (Kronstadt) nach Bukarest führen.
Per Staatsschulden finanziert, soll die Trasse 2,6 Milliarden Euro kosten. Angesichts der rumänischen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtkosten für den rumänischen Staat bis zu 4 Milliarden Euro erreichen könnten.
Wen interessiert, was unter den großen Brücken geschieht? Hier eine Liste mit Web-Beiträgen zum Thema.
Spenden Sie für ein „Nachhaltiges Holzmengen“ an „Hosman Durabil“!
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Es hat lange gedauert, aber endlich haben wir es hinter uns: Die Betreiber der KulturLand SRL konnten mit FreundInnen aus Holzmengen (rum.: Hosman, ung.: Holcmány) den Verein HOSMAN DURABIL (dt.: „Nachhaltiges Holzmengen“) gründen. Unterstützt hat uns dabei wiederum der Mihai Eminescu Trust (MET), dem wir an dieser Stelle dafür und für die aufgebrachte Geduld herzlich danken!
HOSMAN DURABIL hat sich vorgenommen, das Whole Village project üfr Holzmengen umzusetzen. Das heisst nicht nur, bauliches und kulturelles Erbe zu bewahren. Das heisst vielmehr, einen Beitrag zu leisten, um das Dorf lebenswert zu machen – die Geschichte mit dem Heute zu verbinden und ihm eine Chance für die Zukunft zu geben. Keine leichte Sache also – aber eine, die sich lohnt. Dabei will sich HOSMAN DURABIL nicht einfach auf den Horizont des „eigenen“ Dorfes beschränken, sondern immer im Blick haben, dass andere Dörfer dicht bei liegen und dennoch von „aller Welt vergessen“ zu sein scheinen.
Dorfverein „Hosman Durabil“ in Holzmengen gegründet
Der Mihai Eminescu Trust, London teilt auf seiner Website folgendes mit: „The MET has helped the establishment of a village association in Hosman, led by Joachim Cotaru. The “Hosman Durabil” Association („Nachhaltiges Holzmengen“ – d.R.) is now up and running and is starting to implement small conservation projects in the village with a grant from
Burgüter neuen Typs: Ein Kanon für die Zukunft?
Am 04. Juni 2005 trafen sich auf Einladung der KulturLand SRL, unterstützt von CORONA Berlin – Verein zur Förderung lokaler Initiativen e.V., auf der Kirchenburg zu Trappold/ Apold bei Schäßburg/ Sighişoara etwa 20 Interessierte, um über neue Ansätze in der Belebung der Kirchen und Kirchenburgen zu diskutieren.
Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen
Das Projekt „Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen“ wurde von zwei Initativen in Trappold/ Apold Ms. und Holzmengen/ Hosman entwickelt und beim British Council Rumänien im Namen von CORONA Berlin – Verein zur Förderung lokaler Initativen e.V. eingereicht. Die KulturLand SRL ist als Partner in dieses Projekt involviert.
Europa in Siebenbürgen – Konversation und Verhör der Kulturen: Eginald Schlattner (*13.9.1933), Dichter in Europa
„Was ist ein ‚Kotzen’?“, frage ich die sonntägliche Kaffeerunde vor der Sommerküche auf dem Hof von Sophia Schneider, der 75-jährigen Bäuerin, Witwe die Hälfte ihres Lebens. Das Wort findet sich mehrfach in Eginald Schlattners Roman „Rote Handschuhe“ von 2001 (dtv 2003), und gerade hatte in der „Hermannstädter Zeitung“ gestanden, dass auf einem bekannten Jahrmarkt die Kotzenhändler ihre Stände aufbauen würden. Ohne Rücksicht auf das siebenbürgische Deutsch das fremde Wort ausgesprochen, konnte es mir von keinem Einheimischen erklärt werden. „Aber Eginald Schlattner gebraucht dieses Wort oft.“ Auf diesen Hinweis reagiert Thomas Drotleff, Bruder von Tante Sophia, Bauer und Kurator der Kirchenburg in Holzmengen/Hosman/Holcmány, knochentrocken: „Ja, wenn Sie’s vom Schlattner gehört haben, mag das sein. Der gebraucht viele Wörter.“ Ein Marburger Musikstudent, der mit seiner Freundin zur Kaffeerunde ebenso wie im Sommer angereiste Geschwister und Kinder aus Deutschland gehört, hat schon einmal früher nach dem Wort im Lexikon gesucht: Es ist eine Pferdedecke. Das also ist die Schlafstatt im Gefängnis für den Protagonisten aus Schlattners Roman!
Shooting at the Gates – Phototour zu den Kirchenburgen
Eine Gruppe junger Leute -StädterInnen allesamt – hat sich auf den Weg gemacht, die Kirchenburgen zu erkunden, sie und das Drumherum in Bildern festzuhalten. Neben vielen guten Eindrücken wohl auch der, daß die meisten Burgen leider tot sind, weil sie eben ihren sakral-spirituellen Charakter nur noch im Schweigen äußern. Dennoch eine wunderbare der Idee der Echipe von dordeduca.ro.


