Tag: Tat

Überraschender Erfolg im Widerstand gegen die Mine

Die Orthodoxe Kirche Rumaeniens bezieht Position fuer Rosia Montana: Entscheidung im Rahmen des Treffens „Sfintul Sinod“ am 11. November 2003 heute bekannt gegeben…

ROSIA MONTANA: Kanada hat Position bezogen

Bukarest/Rumänien, 11. November 2003. Grob geschaetzt 60 Menschen nahmen gestern morgen an einer bunten Aktion vor der kanadischen Botschaft in Bukarest teil. Anliegen war es , den neuen Botschafter Kanada’s in Rumaenien willkommen zu heissen und auf einige der furchtbaren Risiken hinzuweisen…

MAHNWACHE MIT DER ORTHODOXEN KIRCHE, POLIZEI…

BUKAREST. Von Freitag zu Sonnabend, am 07. und 08. November 2003, fand sich eine Gruppe von Menschen vor der orthodoxen Hauptkathedrale zusammen, um fuer Rosia Montana zu beten. Ein Brief, der dieses Vorhaben ankuendigte, war zuvor an den Patriarchen der Kirche gesandt worden…

UPDATE: Links zu Rosia Montana

Die Links zum Thema Goldmine sind ergänzt um einen Aktionsaufruf von Alburnus Maior in englischer Sprache anläßlich der kommenden Synode der rum.-orthodoxen Kirche. Bitte unterstützen Sie weiterhin hin die Aktionen des Europäischen Bürgerforums und Alburnus Maior, um Rosia zu retten!

Goldfieber in Rumänien: Das verfluchte Gold

In Siebenbürgen will eine kanadische Firma die grösste Goldmine Europas erstellen. Vier Berge sollen abgetragen und tausend Familien umgesiedelt werden. Das lassen sich nicht alle bieten. 350 Familien wollen Rosia Montana im Westen Rumäniens auf keinen Fall verlassen.

UPDATE: Webressourcen zum NoBorder in Temesvár

Es hat inzwischen noch einige Bilder und Eindrücke zum ersten NoBorder in Rumänien mehr im Netz.

Selbstwert Sarajevo

Richard Schuberth nimmt in seinem Theaterstück „Freitag in Sarajevo“ all jene aufs Korn, die sich während der siége in die bosnische Hauptstadt begaben, um ihre kleinen kulturellen Scharmützel zu führen. Er beläßt es nicht bei Andeutungen und nennt die Belagerungsromantiker beim Namen.

Tödliche Idylle

In die Nähe Kusturicas meinte jemand Kim Mehmetis Roman „Das Dorf der verfluchten Kinder“ rücken zu müssen. Wenn Underground zur Idylle geworden ist, wird Mehmetis Buch womöglich als Liebeslied verstanden. Das ist es nicht.

Per Bus und Bahn nach Skopje

Das Reisen mit dem Zug gehört wirklich zum Erfahren. Mag einer die Strapazen überfüllter Waggons beklagen, jemand anders ewig verdreckte Klos: ich genieße die Veränderung der Landschaft, der Architektur, Sprache und menschlichen Habitus von Station zu Station. Auch die ganz normalen Grenz-Erfahrungen gehören mit dazu. Diesmal war es aber mehr ein Binnen-Erlebnis. In Belgrad stieg ich um in einen Kurswagen, der von Ljubljana über Skopje bis Thessaloniki fuhr. Mit dabei eine Polizei-Patroullie, denn der Zug fährt durch Bujanovac und das Pre¨evo-Tal, jene südserbische Region, in der albanische Nationalisten bis zum vergangenen Sommer eine zweite Ausgabe des Kosovo-Konfliktes zu lancieren versuchten. Nach intensiven Bemühungen konnte das Gebiet vorerst beruhigt werden; eine angemessene Vertretung der albanischen Bevölkerung, ein Fernsehprogramm und anderes waren der angemessene Preis. Dennoch ist weiterhin viel Polizei präsent.

Interview mit György Konrád

Als der Schriftsteller, Soziologe und Psychologe György Konrád am 24. Mai den diesjährigen Karlspreis erhielt, verzichtete er in seiner Dankesrede nicht darauf, daran zu erinnern, daß dieser Preis zuvor zwei wichtigen Repräsentanten für die NATO-Bombardierungen Jugoslawiens 1999 zugesprochen worden war. Konrád hatte diesen Krieg auf das Schärfste kritisiert.

Hin und Her

Mitte Februar fuhr ich von Kärnten durch Slowenien, Kroatien und die Vojvodina im Zug nach Belgrad – mit Bozas Einladung, dem Visa und allerlei dingend empfohlenen wie überflüssigen Halbdokumenten im Gepäck. Mein zweites Visum überhaupt; im November 1989 einmal Stunden schlangestehen, um mir von spätpreussischen Beamten ein „Visum zur Ausreise in die BRD“ in den Personalausweis stempeln zu lassen. Februar 2001: Visum, die zweite.

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