Tag: Schutz

Die „Wusch“ ist Denkmal!

Die seit 2001 stillgelegte Schmalspurbahn Hermannstadt-Agnetheln und die dazugehörige Nebenstrecke Cornăţel-Burgberg sind inklusive der dazugehörigen Bauten (Brücken, Bahnhöfe etc.) zum Denkmal der B-Kategorie erklärt worden. Dies wurde am gestrigen Monta, 11. Juni, auf einer Pressekonferenz der Hermannstädter Denkmalschutzkomission mitgeteilt, der auch Bürgermeister aus dem Harbachtal und des Vereins „Valea Hârtibaciului“ beiwohnten. Informationen zur Bahn finden

Rumänien und der mögliche EU-Beitritt

Dies ist eine dynamische Zusammenstellung kritischer Beiträge zum EU-Beitritt Rumäniens zwischen Februar 2004 und Dezember 2006. Sämtliche Meldungen enthalten einen Link zum Ort ihrer Publikation im Web. Für weitere Hinweise zu Berichten sind wir dankbar.

DiePresse.com, 21.12.2006
Regierung strauchelt vor EU-Ziellinie

DW-World.de, 20.12.2006
Rumänien vor dem EU-Beitritt: Korruption auf allen Ebenen

Kirchenburgen in Siebenbürgen – Fotoausstellung

Gemeinsam mit der rumänischen Nicht-Regierungs-Organisation ‚Mioritics‘ präsentiert die Deutsche Stiftung Welterbe eine Fotoausstellung über die Kulturlandschaft Siebenbürgen in Rumänien. Charakteristisch für diese Landschaft sind die ehemals über 250 befestigten Dorfkirchen, welche den Bewohnern über Jahrhunderte Schutz vor feindlichen Angriffen boten. Sieben von ihnen zählen zum UNESCO-Welterbe; viele sind dennoch heute in ihrem Erhalt gefährdet, da seit den 90er Jahren mehr und mehr Dorfbewohner abwandern.

Ausstellungsdaten:

  • Wismar (Rathaus/Gerichtslaube): 22. Mai – 1. Juni 2006
  • Stralsund (Rathaus/Alte Wache): 4. Juni – 16. Juni 2006

Transsilvanien braucht viel Auferstehung (von Jens Langer)

Nach der vierten europäischen Grenze suchen wir – der schwarzweiße Münsterländer-Mischling Linus, eine dunkelblonde Kandidatin der Politik- und Sportwissenschaft und ein grauer Prediger – im rumänischen Arad eine Tankstelle, bei der die Aufkleber für die Straßenbenutzung gekauft werden können. Ein Mann in einem stabilen Landrover mit württembergischen Kennzeichen fragt nach Woher und Wohin. Er stammt aus einer deutschen Familie in Kasachstan. Und hat anscheinend Glück gehabt in der neuen Heimat. Wir einigen uns schnell über Bürokratie in Deutschland, den ungewöhnlichen Fahrstil in Rumänien, über Freiräume und den Sinn von persönlichem Einsatz.

Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen

Das Projekt „Feldstudie Harbachtal zur Vernetzung lokaler Initiativen“ wurde von zwei Initativen in Trappold/ Apold Ms. und Holzmengen/ Hosman entwickelt und beim British Council Rumänien im Namen von CORONA Berlin – Verein zur Förderung lokaler Initativen e.V. eingereicht. Die KulturLand SRL ist als Partner in dieses Projekt involviert.

Shooting at the Gates – Phototour zu den Kirchenburgen

Eine Gruppe junger Leute -StädterInnen allesamt – hat sich auf den Weg gemacht, die Kirchenburgen zu erkunden, sie und das Drumherum in Bildern festzuhalten. Neben vielen guten Eindrücken wohl auch der, daß die meisten Burgen leider tot sind, weil sie eben ihren sakral-spirituellen Charakter nur noch im Schweigen äußern. Dennoch eine wunderbare der Idee der Echipe von dordeduca.ro.

Info-Package: Rosia Montana – Der Wert des Goldes

Zur Kampagne “Rettet Rosia Montana”

Das Peace, Action, Training und Research Institut Rumaeniens (PATRIR) hat die “Save Rosia Montana!” – Kampagne ins Leben gerufen, um zwei Ziele miteinander vereinbar zu machen: den Erhalt der natuerlichen Umwelt in Rosia Montana und die Idee nachhaltigen Wachstums fuer die Region zu bewerben. Die Kampagne basiert auf der Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen „Aktoren“ (Individuen, Organisationen und Institutionen) auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene, deren Interesse eine breite Mobilisierung der Oeffentlichkeit ist, so das sie konsruktiv, gewaltfrei und demokratisch wirken kann mit Aktionen im Hinblick auf das gemeinsame Ziel.

Ueberblick zur Situation in Rosia Montana
Das Projekt hat nationale und internationale Kontroversen ausgeloest und die lokale Bevoelkerung veranlasst eine Widerstandsbewegung zu gruenden um sich gegen das Vorhaben zu wehren, zu dem unter anderem auch folgende Aspekte zaehlen:
1. Oekologische Probleme
2. Soziale Probleme
3. Archaeologische Probleme
4. Oekonomische Probleme
5. Juristische Probleme

Goldfieber in Rumänien: Das verfluchte Gold

In Siebenbürgen will eine kanadische Firma die grösste Goldmine Europas erstellen. Vier Berge sollen abgetragen und tausend Familien umgesiedelt werden. Das lassen sich nicht alle bieten. 350 Familien wollen Rosia Montana im Westen Rumäniens auf keinen Fall verlassen.

Reise zu den Opfern Großeuropas

Karl-Markus Gauß unterwegs zu vergessenen Kulturen.

Wer schon ahnt in Deutschland mehr von den Lausitzer Sorben als ein vage aufsteigendes Bild kahnstakender Trachtenträger im Spreewald? Denen muß es ja gut gehen, sagt der Mehrheitsdeutsche und lehnt zufrieden zurück. Die albanisch sprechenden Arbëreshe in Kalabrien? Jüdische Sepharden in Sarajevo? Aromunen, Ruthe-nen? Rumäniens Siebenbürger Sachsen oder die Gotscheer in Slowe-nien – deutsch außerhalb des germanischen Monolithen? – Nein, bitte nicht, das geht zu weit.

Hin und Her

Mitte Februar fuhr ich von Kärnten durch Slowenien, Kroatien und die Vojvodina im Zug nach Belgrad – mit Bozas Einladung, dem Visa und allerlei dingend empfohlenen wie überflüssigen Halbdokumenten im Gepäck. Mein zweites Visum überhaupt; im November 1989 einmal Stunden schlangestehen, um mir von spätpreussischen Beamten ein „Visum zur Ausreise in die BRD“ in den Personalausweis stempeln zu lassen. Februar 2001: Visum, die zweite.

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