Tag: Entwicklung
Licht und Schatten – Rumänien in der EU
Europäische Kommission, 22.07.2009
REPORT FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL: On Progress in Romania under the Co-operation and Verification Mechanism
Wiesbadener Kurier, 27.07.2009
EU-Milliardenhilfe für Lettland und Rumänien
Trappold / Apold (MS): „Gartenatelier“ vom 09.-13. April 2009 (Pressemitteilung transage)
Im Rahmen eines interkulturellen Gartenworkshops über das Osterwochenende vom 09.-13. April 2009 wird im Kirchenburggarten Apolds gegärtnert, im Garten gekünstlert und Ostern gefeiert. Die Teilnehmer sind 13 Fachleute und Studenten aus den Disziplinen Landschaftsarchitektur, Biologische Landwirtschaft und Kunst kommen aus Rumänien, Deutschland und Österreich. Sie werden 5 Tage in verschiedenen Aktivitäten auf kreative Art und Weise das Dorf und besonders den Garten der Apolder Kirchenburg entdecken und auch selber aktiv werden. Verschiedene Gartenbereiche, momentan verwahrlost und ungenutzt, werden Schauplatz einer Garteninstallation und temporären Nutzbarmachung. Zudem finden verschiedene Aktivitäten mit Kindern aus dem Dorf statt. Das Feiern verschiedener Oster-Bräuche stellt einen weiteren Schwerpunkt des Programms dar.
Natura2000 in Rumaenien: Harbach-Hochland-Initiative PH+ gegruendet
Agnita/Agnetheln, 31 Oktober 2008 – Vertreter von Landwirtschafts- und Umweltministerium, Lokalverwaltungen und NGO’s aus Natura2000-Gebieten des Schäßburger Gebiets und des Harbachtals haben am Freitag, 31. Oktober, in Agnetheln die Schwierigkeiten bei der Implementierung des europäischen Natura2000-netzwerkes in Rumänien sowie Lösungsansätze zum Nutzen der ansässigen Bevölkerung diskutiert.
Zeitgemäße Interpretation dörflichen Lebens
Der Verein „Hosman Durabil“ bemüht sich um Steigerung der Lebensqualität für die Dorfbevölkerung / Von Karoline Langer
Imposant erheben sich die Gipfel der Fogarascher Berge / Munţii Făgăraş im Rücken des 800-Seelen Ortes. Die prächtige Kirchenburg vor ihren Füßen versucht es ihnen gleich zu tun und ragt aus der Dorfmitte empor. Von außen betrachtet scheint es, als sei in Holzmengen / Hosman wie in unzähligen anderen Dörfern auch, die Zeit stehengeblieben. Wo traditionelles Leben und Handwerk noch den Alltag der Menschen bestimmen, erfährt der Betrachter ein herrlich idyllisches Bild. Auch daraus schöpft sich der Reichtum der einmaligen Kultur- und Naturlandschaft. Jenseits verklärter Blicke aber gestaltet sich die Lebenswirklichkeit der Dorfgemeinschaft in der Gegenwart. Im Zuge von Modernisierungsprozessen, Arbeitsmigration und Verstädterung ist es darum ein wünschenswerter Beitrag, Dorfentwicklungen zu fördern, welche auch durch den Erhalt des baulichen wie kulturellen Erbes die Lebensqualität der Einheimischen absichern.
Im grünen Tal entschleunigen – In der Mikroregion Harbach baut man auf sanften Tourismus
Abseits der Hauptverkehrswege, weit weg von Hotelanlagen und touristischen Vergnügungen erstrecken sich nordöstlich von Hermannstadt/Sibiu inmitten grüner Weidelandschaft 48 kleine Dörfer. Gemeinsam mit der Stadt Agnetheln/Agnita haben sich die dort liegenden 13 Gemeinden in und um das grüne Harbachtal/Valea Hârtibaciului zur Mikroregion Harbach/Microregiunea Hârtibaciu zusammengeschlossen. Eine einzigartig Natur- und Kulturlandschaft erstreckt sich hinter den Hügeln der Thalheimer Höhe. Sie lädt neugierige Besucher ein, in eine kaum erschlossene Region einzutauchen, die sich durch traditionelles Leben und Handwerk auszeichnet.
Sichtbar: Mikroregion Harbach mit Logo und Site
Die Lokale Aktionsgruppe „Micoregiunea Hârtibaciu“ (Mikroregion Harbach) mit Sitz in Agnita/ Agnetheln hat seit kurzem ein eigenes corporate design, sichtbar vor allem durch Logo und die Website www.gal-mh.eu. Die in Marpod ansässige MIMAtelier SRL zeichnet für beide Arbeiten verantwortlich. Der Auftrag wurde mit Mitteln des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) seit 2006 geförderten Projekts
Sondermüllverbrennungsanlage in Alzen/ Alţîna – boykottiert von den EinwohnerInnen des Harbachtals/ Valea Hârtibaciului
6. März 2008, Alzen/ Alţîna, Kreis Hermannstadt/ Sibiu – Heute protestierten in Alzen zahlreiche EinwohnerInnen aus Gemeinden der Mikroregion Harbach gegen die Pläne, eine Verbrennungsanlage für medizinische und andere gefährliche Abfälle zu errichten. Die Protestaktion vor dem Alzener Rathaus war die erste Kundgebung, zu der sich die EinwohnerInnen trafen, um gemeinsam und öffentlich ihre Meinung zu einer Verbrennungsanlage in ihrer Gemeinde zu äußern.
Das Beste: „ZALINA“ als „Bestes Programm des Kulturhauptstadtjahres Hermannstadt 2007“ ausgezeichnet
Die Hermannstädter Tageszeitung „Sibiu Standard“ verlieh am 15. November im Rahmen eines Empfangs von mehreren hundert Persönlichkeiten den Preis für das „Beste Programm des Kulturhauptstadtjahres Hermannstadt 2007“ für das Theaterstück „Ein Dorf erzählt… ZALINA„. In der Begründung heißt es: „Das Theaterstück in Holzmengen, heute zumeist von Roma bewohnt, war ein sehr einfaches Beispiel dafür, wie
Presseerklärugn ifa: Die Botschaft heißt Öffnung und Zusammenarbeit – Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung verabschiedet die „Erklärung von Hermannstadt“
Stuttgart, 24.09.2007 – Mit der Verabschiedung der Erklärung von Hermannstadt ging am Sonntag die dreitägige Konferenz zur kulturellen Vielfalt und Regionalentwicklung im rumänischen Hermannstadt/Sibiu zu Ende. Auf Initiative des Instituts für Auslandsbeziehungen diskutierten rund 80 Regionalentwickler, Bürgermeister, Kulturmanager und Vertreter von Minderheiten aus zwölf europäischen Ländern die Potenziale von Regionen in Europa. Dabei spielen die kulturelle und ethnische Vielfalt für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung eine wesentliche Rolle.
Die Verschiedenartigkeit der Kulturen und multiethnische Zusammensetzung der Gesellschaft sind zu Tatsachen in nahezu allen Regionen Europas geworden. Auch entlegene Gebiete können ihr Entwicklungspotenzial nur noch im Austausch mit anderen europäischen Regionen entfalten. Dazu bedürfen sie eines Verständnisses für den Wert von Unterschiedlichkeit, das sie am besten entwickeln können, wenn sie Vielfalt und kulturelle Unterschiede „zu Hause“ als Ressource nutzen. Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und kulturelle Eigenheiten lassen im Zusammenspiel einen auch ökonomisch nachweisbaren Kreativitätsschub entstehen. Über diese Ressourcen verfügen besonders Regionen mit Minderheitsbevölkerungen als wesentliche Kompetenz.
„Gold oder Leben in der Region?“ – Vierte EAS-Ökologie-Konferenz über Rosia Montana mußte unter Polizeischutz tagen
Seit rund zehn Jahren gibt es nun schon die Diskussion über das Goldabbauprojekt der Firma „Gold Corporation“ in Rosia Montana. Dort liegen die größten Goldvorkommen Europas unter der Erde. Mit einem gewaltigen Tagebau will die rumänisch-kanadische Firma dort die Vorkommen ausschöpfen. Doch dazu muß das Dorf weichen, es müssen mehrere Kirchen abgerissen und Gräber verlegt werden. Eine der schönsten Karpatenlandschaften würde dauerhaft zerstört werden. Mehrere Berge müßten komplett abgetragen werden. Und es drohen als Konsequenz zwei riesige Schlackenbecken mit hochgiftigen Zyanidresten aus dem Abbauprozeß.
Rettet die „Wusch“/Mocăniţa: Unterschreiben Sie jetzt!
In scopul dezvoltarii rurale durabile, comunitatile de pe Valea Hartibaciului doresc reintrarea in folosinta a mocanitei. Acest mijloc de transport este o alternativa ecologica si durabila fata de cele care folosesc alte resurse epuizabile si mult mai poluante. De asemena ar contribui considerabil la dezvoltarea turismului in Valea Hartibaciului. Doresc sa semnez aceasta petitie in
Gemeinsam: „Hosman Durabil“ mit deutschen Partnern
Der 2005 gegründete Dorfentwicklungsverein „Hosman Durabil“ (dt. „Nachhaltiges Holzmengen“) wird seit längerem von den Freunden der Rumänienhilfe im VIP Chemnitz e.V. mit Rat und tat unterstützt. Die Freundinnen und Freunde des Vereins bieten nun über den ebenfalls aus Chemnitz stammenden Verein Freundeskreis Rumänienhilfe e.V. ein deutsches Spendenkonto für „Hosman Durabil“ an. Darüber können natürlich auch
Antiziganismuskongress 01.-03.12. 2006, KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Kongressthema:
- Holocaust Nachwirken im Nachkriegsdeutschland
- Die Vernichtung der Roma in Europa während der Zeit des Nationalsozialismus
Kongresssprachen: Englisch, Deutsch, Romanes
Kongress Website: www.ezaf.org/IIIIAZK/index.html
Congress Topic:
- Continue to have an effect Holocaust in the post war Germany
- The destruction of the Roma in Europe during the time of the German Nationalism
Congress Languages: English, Deutsch and Romanes
Congress website: www.ezaf.org/IIIIAZK/indexen.html
Auftaktveranstaltung „Microregiunea Hârtibaciului – regiune LEADER“ erfolgreich verlaufen
Die informelle GAL (Grupul de Acţiune Locale – Lokale Aktionsgruppe) der Mikroregion Hârtibaciului/Harbach hat sich auf ihrer ersten Sitzung im breiten Rahmen am 18.10. im Rathaus Agnita/ Agnetheln auf eine Grundsatzstrategie geeinigt, das Gebiet zu einer Modellregion für nachhaltige ländliche Entwicklung in Rumänien machen zu wollen. So wurde ein wichtiger Schritt in getan, die Mikroregion auf die Förderungen entsprechend der Europäischen Fördermaßnahmen (LEADER, ELER) vorzubereiten.