Tag: Brukenthal
Broșurã turisticã traseul bisericilor pictate de frații Grecu
La inițiativa asociației GAL Microregiunea Hârtibaciu în cooperare cu Asociația Ecomuzeul Regional Sibiu (dl. Marius Halmaghi) și BTE Tourismus Management a fost publicatã o broșurã turisticã, care descrie traseul cultural al bisericilor ortodoxe pictate de frații Grecu în zona Vãii Hârtibaciului și Țãrii Fãgãrașului. Traseul merge pe urmele pictorilor din trei generații a familiei Grecu din Sasãuș, care au pictat între 1780 și 1873 mai multe bisericii ortodoxe din sudul Transilvaniei.
Global: Für Brukenthal-Kulturweg jetzt GPS-Daten downloaden
Sämtliche Teilstrecken des Brueknthal-Kulturwegs können sich Interessierte jetzt in verschiedenen GPS-Formaten auf ihre Geräte laden bzw. vor der Wanderung im Netzt anschauen. Möglich ist dies auf dem Portal www.gps-tour.info.
Zeitgemäße Interpretation dörflichen Lebens
Der Verein „Hosman Durabil“ bemüht sich um Steigerung der Lebensqualität für die Dorfbevölkerung / Von Karoline Langer
Imposant erheben sich die Gipfel der Fogarascher Berge / Munţii Făgăraş im Rücken des 800-Seelen Ortes. Die prächtige Kirchenburg vor ihren Füßen versucht es ihnen gleich zu tun und ragt aus der Dorfmitte empor. Von außen betrachtet scheint es, als sei in Holzmengen / Hosman wie in unzähligen anderen Dörfern auch, die Zeit stehengeblieben. Wo traditionelles Leben und Handwerk noch den Alltag der Menschen bestimmen, erfährt der Betrachter ein herrlich idyllisches Bild. Auch daraus schöpft sich der Reichtum der einmaligen Kultur- und Naturlandschaft. Jenseits verklärter Blicke aber gestaltet sich die Lebenswirklichkeit der Dorfgemeinschaft in der Gegenwart. Im Zuge von Modernisierungsprozessen, Arbeitsmigration und Verstädterung ist es darum ein wünschenswerter Beitrag, Dorfentwicklungen zu fördern, welche auch durch den Erhalt des baulichen wie kulturellen Erbes die Lebensqualität der Einheimischen absichern.
Im grünen Tal entschleunigen – In der Mikroregion Harbach baut man auf sanften Tourismus
Abseits der Hauptverkehrswege, weit weg von Hotelanlagen und touristischen Vergnügungen erstrecken sich nordöstlich von Hermannstadt/Sibiu inmitten grüner Weidelandschaft 48 kleine Dörfer. Gemeinsam mit der Stadt Agnetheln/Agnita haben sich die dort liegenden 13 Gemeinden in und um das grüne Harbachtal/Valea Hârtibaciului zur Mikroregion Harbach/Microregiunea Hârtibaciu zusammengeschlossen. Eine einzigartig Natur- und Kulturlandschaft erstreckt sich hinter den Hügeln der Thalheimer Höhe. Sie lädt neugierige Besucher ein, in eine kaum erschlossene Region einzutauchen, die sich durch traditionelles Leben und Handwerk auszeichnet.
Für gut befunden: Kreisrat Hermannstadt kauft Kulturpfad-Karten
Der Hermannstädter Kreisrat (Consiliul Judeţean Sibiu) und der Kreistourismusverband (AJTS) werden jeweils mehrere hundert Exemplare der Wanderkarte „Kulturweg Samuel von Brukenthal“ in deutscher und rumänischer Sprache kaufen. Die Karten sollen unter anderem in den entstehenden touristischen Informationszentren des Kreises erhältlich sein. Der „Kulturweg Samuel von Brukenthal“ ist eine Initiative der KulturLand SRL und wurde mit
Bewandert: Brukenthal-Kulturweg, Tour 4 – von Markus Gärtner
„Es gibt wenige Namen, welche heute wie gestern noch durch die Gassen und Höfe von Sibiu wehen, wie der von Samuel von Brukenthal.
Obwohl schon 200 Jahre nicht mehr auf Erden lässt sich sein Name an vielen Ecken finden. Nicht zu übersehen ist z.B. das Brukenthal-Museum mitten in Sibiu am Großen Ring/Piata Mare, ebenso das Brukenthal-Lyzeum gegenüber der evangelischen Kirche. Nicht zu vergessen die nach von Brukenthal benannte Straße oder etwa 30km entfernt die Sommerresidenz in Avrig.
Und etwa 35km östlich von Sibiu, im Harbachtal, steht in Nocrich/Leschkirch das Geburtshaus Brukenthals.
Brukenthal-Kulturweg: Wandern mit Reky Travel am 11.8.
Geführte Wanderung am 11. August 2007: Cornăţel/Harbachdorf, Wanderung zum Apfelbaum (Blick ins Alttal), nach Johannisberg/Nucet und am Harbach nach Holzmengen/Hosman. Buchen Sie über Reky Travel Hermannstadt). Die Teilnahmegebühr beträgt etwa 30 Euro.
Brukenthal-Kulturweg auf WDR 5
Ein Beitrag von Jaqueline Hene über den Brukenthal-Kulturwanderweg war am 24. Juli auf WDR 5 zu hören und zwar als 11-minütiger Schwerpunkt in der Stunde zwischen 12 und 13 Uhr MESZ (siehe Programm). die Sendung kann nun als WDR-Podcast aus Internet hier heruntergeladen werden.
Informationen zum Brukenthal-Kulturweg finden Sie hier.
Traseul Cultural Brukenthal: Prezentarea hărţii, 26.5.2007
La 26 mai 2007 va avea loc prezentărea hărţii „Calatorind între Culturi: Traseul Cultural Brukenthal“ la ora 15.00 la „Centrul de Informare pentru Patrimoniu” din sala Thalia. Ideea unui traseu cultural Brukenthal între localităţile Nochrich, Sibiu şi Avrig s-a născut în urmă cu câţiva ani. Scopul ei este crearea unei oferte de drumeţie pentru turiştii
Wandern durch die Kulturen: Karte zum Brukenthalweg wird am 26.5. vorgestellt
Am 26. Mai 2007 wird die Karte ”Wandern durch die Kulturen: Brukenthal-Kulturweg” um 15.00 Uhr im „Centru de Informare pentru Patrimoniu” im Thalia-Gebäude präsentiert. Die Idee eines Brukenthal-Kulturweges zwischen den Orten Leschkirch, Hermannstadt und Freck ist bereits einige Jahre alt. Ziel ist die Schaffung eines Angebotes für heimische wie auswärtige Wanderer im Harbachtal. Diese wunderschöne
Wandern durch die Kulturen: Brukenthal-Kulturweg
Mit der Hermannstädter Tourismus-Firma Reky-Travel ist die Equipe komplett geworden, die den Brukenthal-Kulturweg im Rahmen des Hermannstädter Kulturhauptstadt-Programmes 2007 verwirklicht. Die für das laufende Jahr vorgesehenen geführten Wanderungen auf Teilabschnitten des Kulturweges, können bei hier Reky-Travel gebucht werden. Von KulturLand stammt das Projekt „Brukenthal-Kulturweg“, das wir im Rahmen unseres Ansatzes „Wandern durch die Kulturen“ entwickelt
Angenommen: Brukenthal-Kulturweg wird im Rahmen von SIBIU2007 realisiert
Mit heutigem Tage ist es schriftlich: das 2004 von KulturLand entworfene und mit der Samuel von Brukenthal Stiftung gemeinsam eingereichte Projekt Traseul Cultural Brukenthal | Brukenthal-Kulturweg im Rahmen des Ansatzes „Calatorind între Culturi | Wanderung durch die Kulturen“ ist als Kulturhauptstadtjahr-Projekt bestätigt. Verantwortlich für das Projekt zeichnet der Verein „Hosman Durabil“. Informationen zum Projekt sowie
Transsilvanien braucht viel Auferstehung (von Jens Langer)
Nach der vierten europäischen Grenze suchen wir – der schwarzweiße Münsterländer-Mischling Linus, eine dunkelblonde Kandidatin der Politik- und Sportwissenschaft und ein grauer Prediger – im rumänischen Arad eine Tankstelle, bei der die Aufkleber für die Straßenbenutzung gekauft werden können. Ein Mann in einem stabilen Landrover mit württembergischen Kennzeichen fragt nach Woher und Wohin. Er stammt aus einer deutschen Familie in Kasachstan. Und hat anscheinend Glück gehabt in der neuen Heimat. Wir einigen uns schnell über Bürokratie in Deutschland, den ungewöhnlichen Fahrstil in Rumänien, über Freiräume und den Sinn von persönlichem Einsatz.
Das Gelächter der Deklassierten
Siebenbürgen-Drama, 2. Akt – E. Schlattners „Das Klavier im Nebel“
Um 6.00 Uhr früh am Montag, dem 04. April 2005, schließt Eginald Schlattner in sei-nem Schreibzimmer in Roşia/Rothberg die achte und endgültige Überarbeitung seines Romans „Das Klavier im Nebel“ ab. Im Februar hatte es von dem Buch noch gehei-ßen: „Es liegt in den letzten Zügen, löst sich von mir, wird fremd.“ Er hatte das Manu-skript durch einen Freund an den Verlag von Rumänien nach Wien bringen lassen. Das war vor 4 Jahren, und die letzte Hälfte davon hatte er dem Text immer wieder zugesetzt und dieser ihm. Nun sind es über 500 Seiten geworden. Nach allen damit verbundenen Strapazen schrieb er an jenem Morgen unter sein drittes Buch über Eu-ropa in Siebenbürgen nur noch ein einziges Wort: „Kaputt!“ Bei wiederholtem An-schauen schien es ihm am falschen Platz. „Ich habe es durchgestrichen und wie in alten Zeiten geschrieben SOLI DEO GLORIA“, erzählte er drei Wochen später in sei-nem Haus. Diesen Zusatz strich der Verlag. Schlattner aber nimmt in aller Herrgotts-frühe sich selbst beim Wort, geht zum Hoftor hinaus, das er im Schreibzimmer mittels einer einfachen Spiegelkonstruktion immer im Blick haben kann, und schließt die Kir-che auf, deren Informationstafel er mit dem Hinweis „Vor 1220 – älter als Berlin!“ ver-sehen hat. Eingetreten, legt er die Hände vors Gesicht und spricht: „Mein Herr und Gott, lass mir bitte nichts mehr einfallen zu dem neuen Buch!“
Europa in Siebenbürgen – Konversation und Verhör der Kulturen: Eginald Schlattner (*13.9.1933), Dichter in Europa
„Was ist ein ‚Kotzen’?“, frage ich die sonntägliche Kaffeerunde vor der Sommerküche auf dem Hof von Sophia Schneider, der 75-jährigen Bäuerin, Witwe die Hälfte ihres Lebens. Das Wort findet sich mehrfach in Eginald Schlattners Roman „Rote Handschuhe“ von 2001 (dtv 2003), und gerade hatte in der „Hermannstädter Zeitung“ gestanden, dass auf einem bekannten Jahrmarkt die Kotzenhändler ihre Stände aufbauen würden. Ohne Rücksicht auf das siebenbürgische Deutsch das fremde Wort ausgesprochen, konnte es mir von keinem Einheimischen erklärt werden. „Aber Eginald Schlattner gebraucht dieses Wort oft.“ Auf diesen Hinweis reagiert Thomas Drotleff, Bruder von Tante Sophia, Bauer und Kurator der Kirchenburg in Holzmengen/Hosman/Holcmány, knochentrocken: „Ja, wenn Sie’s vom Schlattner gehört haben, mag das sein. Der gebraucht viele Wörter.“ Ein Marburger Musikstudent, der mit seiner Freundin zur Kaffeerunde ebenso wie im Sommer angereiste Geschwister und Kinder aus Deutschland gehört, hat schon einmal früher nach dem Wort im Lexikon gesucht: Es ist eine Pferdedecke. Das also ist die Schlafstatt im Gefängnis für den Protagonisten aus Schlattners Roman!