Category: Social

Randständiges – Was geschieht im ländlichen Rumänien?

Im ländlichen Rumänien leben nach den geltenden administrativen Kriterien etwa 50% der Landesbevölkerung; andere Zählweisen – bspw. der OECD – kommen auf weit über 3/4…
Die Liste ist ausdrücklich offen auch für rumänische oder englische Beiträge. Keine der gelisteten News muss allerdings unsere Meinung widerspiegeln, allerdings sind wir – wie immer – dankbar für weitere Hinweise.

15.12. 2022
gabot.de: Vertikale Farmen für die Städte der Zukunft

Protest der Anwohner_innen des Uranus-Quartiers. Bukarest, März 2013

Rassismus in Rumänien und anderswo

21.1.2022
Sueddeutsche.de: Verharmloser des Holocaust

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2017

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

27.12.2017
WSWS.org: Wilder Streik bei Ford in Rumänien – Arbeiter werfen Gewerkschaftsführer hinaus und stoppen Produktion

26.12.2017
Freitag.de: Zerschlagenes Recht

21.12.2017

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2016

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020

31.12.2016

30.12.2016

28.12.2016

27.12.2016
Zeit.de: Präsident weist erste Frau als Regierungschefin ab

23.12.2016
EurActiv.de: Erstmals Frau und Muslima als Premierministerin?

21.12.2016

16.12.2016

Monsanto-Tribunal: Medienschau

  Das Monsanto-Tribunal in Den Haag vom 14. – 16. Oktober 2016 war ein ausserordentliches Ereignis und wird sicher in den nächsten Monaten und Jahren noch viele Wellen schlagen. Beiliegend finden Sie einige Presseartikel im Nachgang des Tribunals, auch auf Französisch. Die Schlussrede der Präsidentin des Tribunals, Richterin Tulkens, (siehe oben) sowie diejenige von Marie-Monique

Unterstützungsaufruf für das Projekt Moara Veche/ Alte Mühle in Siebenbürgen, Rumänien

In Holzmengen betreibt der Verein HOSMAN DURABIL (etwa „Nachhaltiges Holzmengen“) die „Alte Mühle/ Moara Veche“ mit Holzofenbäckerei, Mühle und anderen Handwerken sowie für kulturelle Veranstaltungen. Das ist ein konkreter Beitrag dazu, Abwanderung aus dem Dorf und der Region aufzuhalten und Alternativen zu schaffen. Ich selbst gehöre von Anfang an, seit 2004, zum Verein. Im kommenden

Aufruhr #Colectiv: Schon wieder Revolution?

Seit einigen Jahren sind sich die Bürger*innen Rumäniens zunehmend ihrer Stärke bewusst. Jährlich kommt es zu intensiven Massenbewegungen: 2012 wegen der Bedingungen im Gesundheitswesen, 2013 für die Rettung von Roșia Montană, 2014 für den bürgerlichen Präsidentschaftskandidaten Klaus Iohannis.

Jetzt, im Herbst 2015, kam es wieder zu massiven Protesten. Der schreckliche Brand im bekannten Bukarester Club Colectiv forderte über 56 Todesopfer unter den Besucher*innen eines Metal-Konzerts, viele der zumeist jungen Menschen erlitten neben Verbrennungen schwerste Atemwegsverletzungen aufgrund hochgiftiger Materialien in der Schallschutzdecke des Clubs.. Das Unglück hätte nicht so geschehen müssen; die Betriebsgenehmigung des Clubs war aufgrund mafiöser Strukturen illegal erteilt worden. Nach dem Brand lobten Politiker*innen ohne Kenntnis der Realität angebliche Behandlungsmöglichkeiten wie einer kürzlich eröffneten Klinik für Verbrennungsopfer, die nie funktioniert hatte, und verzögerten mögliche Transporte von Verletzten ins Ausland. Die Staatstrauer bot den ersten Anlass für einen Trauermarsch durch die Hauptstadt Bukarest und in den Folgetagen wuchs die Menge der Protestierenden rasch auf mehrere Zehntausend an. Premier Ponta verkündete daraufhin seinen Rücktritt sowie den der gesamten Regierung.

Kennt ein rumänischer Bauer seine Nachbarn noch?

von Attila Szocs, Aktivist für Landrechte, Eco Ruralis, Rumänien

Vor  kurzem ging das  „Jahr für familiär betriebene Landwirtschaft“ (2014) zu Ende und 2015, das „Jahr der Erde“, begann. Für die Zukunft unseres Ernährungssystems und für ein nachhaltiges Management unserer natürlichen Ressourcen sind sie gleich wichtig. Doch wie sieht die Realität aus?

Archiv 2014: Quo vadis, Romania? Rumänien in den Medien

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28.12.2014
Pro-Linux.de: Rumäniens digitale Agenda setzt auf Open Source

27.12.2014

24.12.2014

23.12.2014

22.12.2014

21.12.2014
FAZ.net: Johannis vereidigt – Hohe Erwartungen an eine Wende in Rumänien

19.12.2014
Deutschlandfunk.de: Hoffnung auf den Ruck

Forum gegen Grossprojekte: 2014 in Roșia Montană

Vom 8. bis 11. Mai findet das 4. Forum gegen unnütze und aufgezwungene Großprojekte statt. Diesmal im rumänischen Roșia Montană.

Nichts kann die Kampagne zur Rettung des westkarpatischen Bergdorfes Roșia Montană neben dem Widerstand der rumänischen Bürger_innen mehr brauchen als internationale Aufmerksamkeit. Die ist schwer zu erreichen, wenn es um die Ausbeutung von Bodenschätzen in einem strukturschwachen Land geht. Diese Feststellung gilt für ganz Osteuropa, auf dem in diesem Jahr auch der Fokus des Forums liegen soll. Nicht nur hat sich die freiheitliche Variante nach den Jahrzehnten kommunistischer Diktaturen für viele Bewohner_innen mittlerweile in einen „demokratischen Albtraum“ verwandelt, wie es im Aufruf heisst. Mehr noch, die gesamte östliche Grenzregion der Festung Europa steht mittlerweile unter Dampf. Nichts ist mehr gut von Kiew bis Damaskus und Europa scheint nicht aktiv an Entspannung, geschweige denn: Verbesserung dieser Lage interessiert.

Chevron, frack off: News 8.12.2013

Einige Posts und News von heute, alle Zeiten in rumänischer Ortszeit: Video: Sicherheitskräfte des Wachdienstes SSG werfen mit Steinen auf Demonstranten Meldung der Nachrichtenagentur Hotnews.ro, eigene Übersetzung: „Die Gemeinde Pungesti (Vaslui) wurde zu einem Sonderbereich öffentlicher Sicherheit erklärt. Gemäß einem Auftrag der Gendarmerie werden besondere Maßnahmen in Bereichen ergriffen, in denen es zu gewalttätigen Ereignissen

Chevron, frack off: Live Stream TV Pungesti + Newsticker 7.12.2013

Live streaming video by Ustream

Thanks to: Virgil Iordache.

Newsticker

8.12., 10:55 +++ Ich bitte um Pardon, dass ich gestern nicht mehr weiter gepostet habe. Bin am Vorbereiten von weiterem Material. +++

16:21 +++ Die Polizei gibt an, Feuerwerkskörper und anderes Material im geräumten Camp gefunden zu haben. Der Vorsitzende des Vereins, der das Gelände gepachtet hat, wartet derzeit auf einen Anwalt und wird nur mit diesem das Gelände betreten. +++ Die Zahl der Verhafteten liegt bei mindestens 20 Personen, so Digi24.

16:04 +++ Es hat insgesamt  mehrere Dutzende Verhaftungen gegeben. Restliche Demonstranten sind jetzt im Dorf Silistea und berichten von grosser Dankbarkeit, die ihnen die örtliche Bevölkerung entgegen bringt.

15:38 +++ Willy Schuster und seine 17-jährige Tochter wurden vom Ort ihrer Festnahme direkt wegtransportiert. Zur Zeit ist nicht klar, wo sie sind.

15:35 +++ Der Aktivist Stefan Vaida meldet sich aus dem „Duba“ genannten Fahrzeug zum Gefangenentransport. Zwölf Personen seien so auf dem Weg nach Vaslui. Erwin Albu dabei sowie einige Leute aus der näheren Umgebung und Brasov/ Kronstadt.

15:14 +++ Vor Ort in Pungesti ist eine zweiköpfige Delegation von Friends Of The Earth International aus Brüssel um die Ereignisse zu monitorisieren.

15:10 +++ Auf dem Facebook-Account der Asociatia AVIRA wurde vor knapp einer Stunde vermeldet, dass die Gendarmen Leute durch den Wald jagen würden.

14:59 +++ Sämtliche Personen, Dorfbewohner oder bspw. die Aktivisten von Vama Verde, mussten jetzt das Camp verlassen. Nur Personen mit Aufnahmegeräten und Kameras mussten blieben zwecks vrogeblicher Überprüfungen, heisst es von Augenzeugen. Die Protestierenden werden von den Gendarmen aus dem gebiet „gedrängt“, heisst es. Ein Aufenthalt wird ihnen untersagt, so sei die Order von oben, es gebe hier nichts zu sehen.

14:38 +++ Erwin Albu ist festgenommen worden. Die Polizei verlangt die freiwillige Räumung des Camps.

14:20 +++ Willy Schuster und drei Begleiter sind verhaftet worden während sie für „mehr Geist für die Polizisten“ beteten.

14:18 +++ Die Leute im Camp sind isoliert.  Mit George Silvestru ist ein weiterer bekannter Aktivist festegenommmen worden.

Geburt des neuen Rumänien?

Rumänische Zivilgesellschaft formiert sich – auch Kirchen zeigen Flagge

Es gibt ein sinnvolles Ziel für die Gesellschaften,auf das hin sie sich entwickeln. Jede Revolution ist Ausdruck einer nicht assistierten oder resistierten Evolution auf dieses Ziel hin. Das sind Worte des Philosophen, Arztes, Bergbauingenieurs und Philosophen Franz von Baader (1765-1841), den ich notgedrungen aus dem Gedächtnis zitiere. (Seine uns Heutigen fremde Wortwahl unterstützt mein Gedächtnis, um nicht in dieser Tradition zu sagen: hilft ihm auf). Gut, er lebte im Zeitalter der Romantik!Könnte er dennoch mit seiner These den Puls der Zeit fühlen? Ich mußte in jüngerer Zeit oft an ihn denken. Wieso? Durch Begegnung mit gesellschaftlichen Wirklichkeiten:

Interview auf Radio RaBe, Bern (CH) zu Roșia Montană und den Protesten

Habe heute ein kurzes Interview für die Sendung RaBe-Info auf dem Berner Freien Radio RaBe gegeben. Thema waren die nun schon zwei Monate anhaltenden Proteste in Rumänien und weltweit gegen das Sondergesetz für die Zerstörung von  Roșia Montană. Die Sendung kann per Podcast unter diesem Link hier nachgehört werden. Das Interview beginnt bei Min. 15:45.

Roșia Montană: Gefährlicher Polit-Zirkus um verfassungsfeindliches Gesetz

Rumänien im Aufruhr. Acht Wochen seit Beginn der friedlichen Massenproteste. Die rumänische Politszene kriminalisiert vermehrt die Strassenproteste.

Foto: daniel@vrabioiu.ro

Foto: daniel@vrabioiu.ro

Im September waren die Proteste in Rumänien noch von der Euphorie getragen, erstmals zehntausende Menschen für eine Forderung auf die Strassen gebracht zu haben und nicht gegen eine_n bestimmte_n Politiker_in. Die Konzentration auf die Forderung „Rettet Roșia Montană!“ wird inzwischen zwar von Rücktrittsforderungen begleitet – es ist aber allen Protestierenden klar, dass es sich bei den Volksvertreter_innen in Bukarest um eine prinzipiell geschlossene Kaste handelt. Das „erwachte Dornröschen“, wie eine Bloggerin die Masse der Demonstrant_innen treffend bezeichnete, wusste von Anbeginn, dass personelle Konsequenzen zwar Teilerfolge sichern, das Goldtagebau-Projekt der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) jedoch nicht aufhalten würde.

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