Tag: UE

Rosia Montana: Leserbrief an das Neue Deutschland

Am 30.7.2010 erschien im „Neuen Deutschland“ unter der Überschrift „Ein Bergdorf zwischen Sekt und Selters“ (www.neues-deutschland.de/artikel/176342.ein-bergdorf-zwischen-sekt-und-selters.html) ein Artikel zum geplanten Goldtagebau in Rosia Montana. Joachim Cotaru hat dazu folgenden Leserbrief verfasst:

Herr Glück, lt. Website „Pressedienstleister“, stösst ins Horn der Zyanid-Kompanie und das ND übernimmt unbesehen dies Material. Bedauerlich für eine sozialistische Tageszeitung, gefährlich für den Widerstand vor Ort.

In eigener Sache: KulturLand SRL wechselt den Besitzer

Nach sechs guten Jahren haben die Gründer der KulturLand SRL ihren Rückzug aus der Firma beschlossen. Sie wird ab August 2010 von Raluca Morar, Sibiu/ Hermannstadt, als Inhaberin geführt. Die wirtschaftliche Lage, negativ dekoriert von den ergriffenen Steuermassnahmen, einerseits wie unser anhaltendes Engagement für das kulturell-unternehmerische Projekt „MOARA VECHE“ (www.moara-veche.ro) mit Bäckerei, Schmiede und Kulturscheune

Aktuelle Publikationen (Seminararbeiten) von Joachim Cotaru

Joachim Cotaru hat kürzlich mehrere historische Seminararbeiten veröffentlicht. Sie können unter folgenden Links eingesehen und bestellt werden.

Antiziganismus: Vorurteil und Diskriminierung Darstellung und Wahrnehmung rumänischer Roma. Wissenschaftliche Tagung veranstaltet vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin – 9.-10. Juli 2010 in Berlin

Quelle: Mailing-Liste „JOE“ (Junge Osteuropa Experten) – www.joe-list.de

Tagungsort
Technische Universität
H 1035
Strasse des 17. Juni 135
10587 Berlin

Information und Anmeldung:
Dr. Brigitte Mihok
Tel. 030/314 23 079
Fax 030/314 21 136
mihok [at] zfa.kgw.tu-berlin.de

Unterschriftensammlung gegen AKW in Siebenbürgen (und anderswo): Petitie impotriva construirii unor reactoare nucleare in Transilvania

Die rumänische Regierung beabsichtigt den Bau eines neuen Kernkraftwerks. Es soll in Siebenbürgen errichtet werden. Bitte untezeichnen auch Sie die Kampagne gegen den Bau! Die in rumänischer Sprache verfasste Petition finden Sie unter dem unten stehenden Link. Din petiție: „Romani, dorim sa traim intr-o tara mai curata, civilizata, intr-un MEDIU SANATOS ! NU AVEM DREPTUL

Archiv 2009: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 Neues Deutschland, 29.12.2009 Rumänien soll Zähne zusammenbeißen junge Welt, 28.12.2009 IWF diktiert Neustart regionews.at, 27.12.2009 Rumäniens freizügige Ministerin unter Korruptionsverdacht: Jetzt verwaltet sie 3,7 EU-Milliarden Ziarul Financiar, 21.12.2009 Zur Lage auf dem rumänischen

WWF: Rumaenien gibt als einziges EU-Mitglied kein Geld fuer Schutzgebiete

Der WWF stellt in einer Pressemitteilung fest, dass Rumänien als einziges EU-Mitgliedsland keinerlei Budgetmittel für seine eigenen Schutzgebiete zur Verfügung stellt und verweist auf die Tatsache, dass das Land bereits im September vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Verstosses gegen die Beitrittsbestimmungen bezüglich des Managements von Schutzgebieten verklagt wurde. Die Schutzgebeiete Rumäniens seien lediglich auf dem

AKW neben dem Harbachtal (oder sonstwo)?

27.10.2009
Romania Newswatch berichtet: „Environmental group Greenpeace won a court case in Romania on Monday that could force the authorities there to make public a list of potential locations for the construction of a nuclear power plant. (…)“
Der ganze Beitrag findet sich unter diesem Link.

Licht und Schatten – Rumänien in der EU

Europäische Kommission, 22.07.2009
REPORT FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT AND THE COUNCIL: On Progress in Romania under the Co-operation and Verification Mechanism

Wiesbadener Kurier, 27.07.2009
EU-Milliardenhilfe für Lettland und Rumänien

Global: Für Brukenthal-Kulturweg jetzt GPS-Daten downloaden

Sämtliche Teilstrecken des Brueknthal-Kulturwegs können sich Interessierte jetzt in verschiedenen GPS-Formaten auf ihre Geräte laden bzw. vor der Wanderung im Netzt anschauen. Möglich ist dies auf dem Portal www.gps-tour.info.

Bukarest fördert erneuerbare Energien… doch nicht

Wie die Hermannstädter Tageszeitung „Tribuna“ am 16. Februar 2009 meldet, wurde das im November angekündigte „Grüne Häuser“-Programm jetzt ersatzlos gestrichen.

Di Goldene Feder / די גאָלדענע פֿעדער în Sighişoara

29 noiembrie 2008, 21:00 – 22:30
Music Pub of Burg Hostel, str. Bastionului 4-6, Sighişoara, România

Duetul „Di Goldene Feder“ format din Benjy Fox-Rosen (voce, bas, banjo) şi Sarah Alden (voce, vioară) din New York City prezintă „A Redele iz di Gore Velt“, Întreaga Lume este o Roată Mică, un program de cântece idiş din Europa de Est. Programul va include cântece populare dar şi cântece compuse de unii dintre cei mai iubiţi compozitori şi poeţi idiş.

Natura2000 in Rumaenien: Harbach-Hochland-Initiative PH+ gegruendet

Agnita/Agnetheln, 31 Oktober 2008 – Vertreter von Landwirtschafts- und Umweltministerium, Lokalverwaltungen und NGO’s aus Natura2000-Gebieten des Schäßburger Gebiets und des Harbachtals haben am Freitag, 31. Oktober, in Agnetheln die Schwierigkeiten bei der Implementierung des europäischen Natura2000-netzwerkes in Rumänien sowie Lösungsansätze zum Nutzen der ansässigen Bevölkerung diskutiert.

Update: Kostenexplosion bei umstrittenem Bau der Siebenbürgen-Autobahn

Die Tageszeitung „Bihoreanul“ berichtet in ihrer Ausgabe vom 7. Juli 2008, dass die Kosten für denBau der Siebenbürgen-Autobahn von 2,2 Mrd. Euro auf mittlerweile 7,17 Mrd. Euro gestiegen seien. Die Länge der zumeist nach Kriterien des „geringen Raumwiderstands“ geplanten Trasse durch große Gebiete hoher Biodiversität (u. a. Natura2000-Gebiete) beträgt 415km und zählte bereits 2002 zu

Wo das Feuer brennt. Kulturlandschaft in Siebenbürgen jenseits der Kulturmetropolen

von Jens Langer

Eginald Schlattner zum 75. Geburtstag am 13.9.2008

Am Horizont lodern zwei mächtige Holzstöße zum Himmel. Damit versuchen auch in dieser Augustnacht 2007 die Bauern in der Ferne das Maisfeld am Waldrand vor den Wildschweinen zu schützen. Von der Galerie eines Bauernhauses im rumänischen Transilvanien aus ein archaischer Anblick! Diese Archaik wird von den Schauern des gegen Mitternacht einsetzenden Landregens gelöscht und ertränkt, so sehr sich die Dorfbewohner auch mühen, das Feuer erneut anzufachen und zu erhalten, wie selbst aus der Ferne eine Zeit lang an einzelnen, mit frischer Kraft auflodernden Feuerschüben zu erkennen ist.
Um solche Feuer hatten sich in der Steppe der Verbannung die rumänischen Zigeuner in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts versammelt wie seit Urzeiten in ihren Zeltlagern, und sie suchten Schutz vor den Klauen des Krieges, die sie dennoch immer wieder tödlich trafen. So sah es der mörderische Deportationsplan der Regierenden vor, ursprünglich in diesem Krieg Deutschland verbündet, in der Endphase mit dessen Feindmächten alliiert.

Neben den urtümlichen Flammen jener Augustnacht werden täglich unzählige Holzfeuer in Küchen und Stuben, auf Höfen und Feldern angefacht und gehütet; denn auch sie werden gebraucht, um zu überleben.

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