Tag: rumänien
Email – Subject: Konferenz der BW-Landesvertretung in Brüssel „Advancing with the Restoration Agenda“, Sponsoring durch die Rosia Montana Gold Corporation
Sent: Friday, March 23, 2012 10:49 PM
To: nicola.schelling@bruessel.bwl.de
Sehr geehrte Frau Schelling,
mit Entsetzen habe ich erfahren, dass die von der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU mitorganisierte Tagung „Advancing with the Restoration Agenda“ am 27. März 2012 von der Rosia Montana Gold Corporation (RMGC) gesponsort werden soll.
Die alte Leier: Eine neue Filmkollektion über das Harbachtal
Vor einigen Tagen präsentierte Günter Czernetzky die von ihm koordinierte Film-DVD „Oh Jammer im Harbachtal“ im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums. Nachdem der Titel bereits die Reproduktion einer ermüdend vertrauten Sichtweise vermuten liess, übertraf das Gesehene leider die Erwartungen. In der ADZ kommentierte Holger Wermke das Ereignis nüchtern. Die Diskussion im Anschluss an die Vorführung blieb leider zu kurz und war von gewissen Verhärtungen der gegensätzlichen Positionen bestimmt. Die Filmschaffenden und ihr Mentor haben allerdings einiges getan, um dies auch so zu lassen.
Jedes einzelne Filmchen könnte Anlass bieten zu spezifischen Diskussionen und wäre für sich genommen – von technischen Schwächen einmal abgesehen – auch nicht sonderlich dramatisch. Doch der Produzent hat es ja mit der DVD auf ein vermeintliches Gesamtbild abgesehen und so ist das Material dann auch zu behandeln.
Unhaltbare Zustände im Arader Transborder-Camp?
Migreurop hat auf ihrer Website eine Nachricht von Insassen des Gefangenenlagers für EU-Asylantragstellende in der Gemeinde Horia veröffentlicht. Das Camp liegt in der Nähe der westlichen Grenzstadt Arad. Wie aus der Meldung zu entnehmen ist, scheinen in dem Camp katastrophale Zustände zu herrschen. So klagen die Insassen über fehlende medizinische Betreuung, schlechte Ernährung sowie drastisch
„Save Roșia Montană!“ und Re-Generation blockieren Bukarester Umweltministerium
Heute gab es eine gute Aktion am Umweltministerium in Bukarest: AktivistInnen der Kampagne „Save Roșia Montană!“ und und von Re-Generation blockierten kurzzeitig den Eingang Gebäudes. Als „Gesundheitsinspektoren“ wollten sie dieses wegen eines Infektionsherdes von Korruption und Inkompetenz unter Quarantäne stellen. Die überforderten Sicherheitskräfte beförderten die Aktion letzlich mit in verschiedene News-Kanäle. Die AktivistInnen kündigeten ihre Rückkehr an – der Widerstand geht weiter!
Salvați Roșia Montană! Save Roșia Montană! Rettet Roșia Montană!
Bucharest revisited (I)
Die Vorbereitungen zur Abschlussarbeit im Geschichtsstudium (eher zu verschweigen nach mehr als zehn Jahren Dauer…) haben mich wieder einmal nach Bukarest gebracht. Drei Archive standen auf dem Plan, eines konnte ich immerhin betreten. Kurze Eindrücke, später mehr, die vielleicht andern hilfreich sind oder gar Kommentare auslösen…
Putzfrauen der Globalisierung
Ifa-Koordinatorin über Berliner Haushalthilfen aus Rumänien
„Radio Neumarkt auf Deutsch“ vermeldete es, die Hermannstädter und die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (20.1.12, 11.12.2011) ebenso: Es gibt eine neue Regionalkoordinatorin des Instituts für Auslandsbeziehungen, die sich seit Anfang November um die IfA-Kulturmanager in Serbien, Ungarn und Rumänien kümmert. Davon gibt es allein in Rumänien vier, wobei allerdings die Stelle in der Evangelischen Akademie Siebenbürgens vakant ist. Die Neue ist Friederike Binder (37). Zu den Angaben über Biografisches kommt in den Meldungen auch die Berufsbezeichnung als Diplom-Sozialarbeiterin. Studiert hat sie an der Fachhochschule Potsdam und dort auch ihre Abschlußarbeit geschrieben, die 2008 in Saarbrücken veröffentlicht worden ist.
Nachtrag zur Holocaustleugnung durch (vorläufig-ex-)PSD-Sprecher Șova
Wenigstens gibt es öffentliche Reaktionen – nach dem Statement des Elie-Wiesel-Instituts (INSHR-EW) haben das MCA (rumänisches Zentrum zur Antisemitismus-Bekämpfung ) und die Roma-Organisation Romani Criss gegen Șova Anzeige erstattet. Die Leugnung der Shoah ist schließlich auch hier Straftatbestand. Parteichef Ponta spricht jedoch nur von einer „vorläufigen“ Amtsenthebung, „bis er [Șova – jfc] nicht umgehend das
Ein Kind des hiesigen Geschichtsdiskurses: PSD-Sprecher leugnet Holocaust
Vorgestern abend liess der Sprecher der rumänischen Sozialdemokraten, Dan Şova, eine altbekannte Katze aus dem Sack: In Rumänien seien „nur“ ein paar Juden ermordet worden und zwar von Deutschen.[1] Da ist also wieder einmal die Behauptung, es hätte gar keinen Holocaust in Rumänien gegeben. Dass sich die nationalistische Geschichtsschreibung im Lande gerne von der Tatsache reinwaschen möchte, dass nahezu die Hälfte der rumänischen Juden ermordet wurde, ist bekannt.[2]
Explodiert die Mamaliga? Proteste in Rumänien
Links zu den Protesten in Rumänien. Ausgangspunkt war der Rücktritt des Staatssekretärs für Gesundheitsfragen, Raed Arafat.
Der TV-Sender Antena 3 bietet einen Livestream unter der Adresse www.antena3.ro/live.php an, ebenso Realitatea unter webtv.realitatea.net/live. Hinweis: Die Sender sind nicht als unabhängig einzuschätzen.
7.2.2012
Auf Facebook sind eine Vielzahl von Gruppen, die in etlichen Städten Rumäniens zu Kundgebungen im Rahmen des europaweiten STOP-ACTA-Aktionstages aufrufen. Es wird behauptet, dass mit Zehntausenden DemonstrantInnen zu rechnen sei. Das wird abzuwarten sein.
Vorerst Links zur Lage nach der Beauftragung von Mihai-Razvan Ungureanu mit der Regierungsbildung:
- ORF.at: Misstrauen gegen politische Klasse
- punkto.ro: Aus Alt mach Neu: Voraussichtliche Zusammensetzung der Regierung Ungureanu
- WienerZeitung.at (vom 6.2.): Nach dem Rücktritt der Regierung muss der neue Permier Auflagen der internationalen Geldgeber erfüllen: Rumänien hält an Sparkurs fest
- Focus.de (vom 6.2.): Ungureanu soll das Volk beruhigen
Roșia Montană: Es geht um mehr als nur Gold
Die vergangenen Wochen waren geprägt von einer verschärften Auseinandersetzung um Europas grössten geplanten Goldtagebau. Die Befürworter geben sich grün und wollen eine Kulturlandschaft opfern. Die Bedingungen für das Goldprojekt waren nie so günstig wie jetzt. Aber auch der Widerstand für die Rettung des Ortes ist reifer geworden.
Quelle: http://voxpublica.realitatea.net/politica-societate/ce-am-castigat-la-rosia-montana-bonus-cum-a-reinviat-noi-muncim-nu-gandim-66701.html
„Cu minerii rezolvăm problema mediului, culturii, socială” („Mit den Bergleuten lösen wir das Umwelt-, Kultur- und Sozialproblem”): Dieser Gruss im Stil der berüchtigten Mineriaden empfing Mitte August die zum FânFest der Kampagne „Salvaţi Roșia Montană!” („Rettet Roșia Montană!”) angereisten Teilnehmer. Zu der dreitägigen Veranstaltung kamen die Gegner des von der Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) betriebenen Projekts. Die gut 2.000 Jahre alte Ortschaft im Herzen der Westkarpaten/ Munţii Apuseni soll, geht es nach der RMGC, 300 Tonnen Gold geopfert werden.
Roșia Montană, heute in der TAZ: Wo Gold mehr wert ist als Leben
Vor knapp zehn Tagen war ich auf dem „FânFest” der Kampagne zur Rettung von Roșia Montană. Wenn ich mich auch die letzten Jahre in der Sache etwas zurück gehalten haben mag – das FânFest 2011 hat mich mehr denn je davon überzeugt, dass der geplante Goldabbau dort ein Irrsinn ist. Es gibt eine Reihe von ernst zu nehmenden Alternativen für diesen Ort, der gar nicht so arm ist, wie es in der Öffentlichkeit erscheinen soll. Nun ja, die Berichterstattung in Rumänien zum Thema ist sehr einseitig, hängen die Medien doch zu sehr von potentiellen Werbeeinnahmen ab (siehe Artikel in der Washington Post).
Server-Umzug
Liebe UserInnen, unsere Website mit Daten samt den Domains cotaru.com, kulturland.net und rumaenienservice.eu ziehen gerade von Deutschland zu einem Provider in Rumänien. Wir bitten für zwischenzeitliche Ausfälle vielmals um Entschuldigung!!