Tag: Gold
ROSIA MONTANA: Artikel in Kanada erschienen
Canadians go home! Even the promise of a golden payoff isn’t enough to make many of the villagers of Rosia Montana willing to give up their history and move away. They want a Canadian mining company to just go away. –> montrealgazette.com ‚They can blow me up with them‘ montrealgazette.com
ROSIA MONTANA: Neue Pressemitteilung von Alburnus Maior
Return to Sender
Rosia Montana, 28. March 2005 – Alburnus Maior has come into the possession of a document that implies ‘APD’ (1), ‘GEC’ (2) and ‘CENTRAS’ (3), three Bucharest-based NGOs, in the monitoring of public participation for the permitting of the Rosia Montana mine development. The reason for drawing attention to this is that Alburnus Maior has clear indicators that this is a flawed monitoring project.
Gabriel Resources (‘Gabriel’), a junior Canadian mining company, intends to realize Europe’s largest opencast mining development in Rosia Montana (RMGC). It entails, amongst other, the involuntary resettlement of over 2000 people as well as the destruction of unique archaeological and natural sites. In December 2004 ‘Gabriel’ initiated the procedure to modify the Zoning Plan for the Rosia Montana Industrial Development area as well as the environmental impact assessment (EIA) procedure to obtain an environmental agreement for its mining project.
Representatives of APD, GEC and CENTRAS first appeared in Rosia Montana in RMGC cars in December 2004. Given that none of them explained their role in the public consultations, Alburnus Maior wrote to APD and CENTRAS to enquire about their mission. Since none of them replied, Alburnus Maior contacted them by phone. Cristian Pirvulescu, APD’s president stated during several conversations that his NGO had no project with regards to the Rosia Montana permitting procedure. Regarding CENTRAS it is interesting to note that Dan Petrescu, a founder of this NGO, now is RMGC’s director for permitting.
Fünf Jahre nach der Katastrophe von Baia Mare
Der Goldabbau in Rumänien fünf Jahre nach dem Zyanid-Unglück von Baia Mare
Von Thomas Wagner
Anfang 2000 sorgte die rumänische Bergwerk-Stadt Baia Mare europaweit für Negativ-Schlagzeilen: Nach heftigen Regenfällen und Tauwetter brach der Damm eines Zyanid-Auffangbeckens, das mit einer Goldmine verbunden war. Folge: Über 100.000 Kubikmeter zyanidverseuchten Wassers gelangten in die Flüsse Somes, Theiss und schließlich in die Donau. Fünf Jahre nach dem Unfall, ist es ruhig geworden um Baia Mare – und das, obwohl die Unglücks-Goldmine immer noch in Betrieb ist.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter dieser URL.
ROSIA MONTANA: Gemeinsame Pressekonferenz der Umweltminister Rumäniens und Ungarns am 17.01.2005
Am 17. Januar 2005 traf Sulfina Barbu, neue rumänische Umweltministerin, ihren ungarischen Amtskollegen Miklos Persanyi. In den Gesprächen ging es unter anderem um die geplante Goldmine in Rosia Montana. Alburnus Maior stellt einen Mitschnitt der PK (in Rumänisch und Ungarisch) auf www.rosiamontana.org/documents/mp3/rec05.wav zum Download bereit.
ROSIA MONTANA: Studie zu Ivestmentrisiken veröffentlicht
Alburnus Maior hat heute, gemeinsam mit elf weiteren rumänischen und internationalen NGOs, eine Studie zu den Goldtagebauplänen der Rosia Montana Gold Corporation vorgelegt. Anbei der englische Text der Pressemitteilung sowie die Studie Anticipating Surprise: Assessing Risk – Making sense of Gabriel’s intentions (230 kB) zum Download.
Europa in Siebenbürgen – Konversation und Verhör der Kulturen: Eginald Schlattner (*13.9.1933), Dichter in Europa
„Was ist ein ‚Kotzen’?“, frage ich die sonntägliche Kaffeerunde vor der Sommerküche auf dem Hof von Sophia Schneider, der 75-jährigen Bäuerin, Witwe die Hälfte ihres Lebens. Das Wort findet sich mehrfach in Eginald Schlattners Roman „Rote Handschuhe“ von 2001 (dtv 2003), und gerade hatte in der „Hermannstädter Zeitung“ gestanden, dass auf einem bekannten Jahrmarkt die Kotzenhändler ihre Stände aufbauen würden. Ohne Rücksicht auf das siebenbürgische Deutsch das fremde Wort ausgesprochen, konnte es mir von keinem Einheimischen erklärt werden. „Aber Eginald Schlattner gebraucht dieses Wort oft.“ Auf diesen Hinweis reagiert Thomas Drotleff, Bruder von Tante Sophia, Bauer und Kurator der Kirchenburg in Holzmengen/Hosman/Holcmány, knochentrocken: „Ja, wenn Sie’s vom Schlattner gehört haben, mag das sein. Der gebraucht viele Wörter.“ Ein Marburger Musikstudent, der mit seiner Freundin zur Kaffeerunde ebenso wie im Sommer angereiste Geschwister und Kinder aus Deutschland gehört, hat schon einmal früher nach dem Wort im Lexikon gesucht: Es ist eine Pferdedecke. Das also ist die Schlafstatt im Gefängnis für den Protagonisten aus Schlattners Roman!
ROSIA MONTANA: „Sie werden das Gold nehmen und Zyanid zurücklassen“ – Premier Nastase äußert sich ablehnend zum RMGC-Projekt
Alburnus Maior hat eine Pressemitteilung zu jüngsten Äußerungen des rumänischen Premierministers, Adrian Nastase, herausgegeben. Nastase erklärte in einem Interview mit Alpha TV, daß der Goldabbau nichts zum Abbau der Armut im Lande beitragen würde. Hingegen würde das Gold abgebaut und dafür Zynaid zurückbleiben. Es folgt die Pressemitteilung im englischen Wortlaut.
Jeder Tag ein Bild – Tägliche Kultur mitten am Rande Europas
Warum niemand mehr im Dorf Marmelade mache, frage ich. Die Holländer mit ihren Lkws voll Hilfsgütern würden ja wieder kommen, antwortet die Nachbarin. Manche waschen gar nicht mehr ihre Wäsche, sondern verbrennen sie, wenn der Haufen groß genug ist. Aer curat şi apă bună – saubere Luft und gutes Wasser – hätten sie, sagen Alte wie Junge und schütteln den Kopf, wenn ihnen jemand eine chemische Analyse zeigt, die das Gegenteil behauptet. Wir haben das immer getrunken, uns geht’s gut. Während ein netter Herr mittleren Alters eine Handvoll Düngergranulat neben seine Kartoffel in die Erde legt, versichert er ernsthaft: „100 Prozent biologisch.“
Rumänien, Land voll widersprüchlicher Bilder. Ich bin nun das dritte Jahr hier in einem Dorf Siebenbürgens. Die Gegend ist geschlagen von Abwanderung, vergessen von der Politik, besucht von wenigen – doch grundverschiedenen – Reisenden – und schlägt sich, wie der weite Rest des Landes, mit etlichen Problemen herum.
ROSIA MONTANA: Die RMGC soll Strafe zahlen (AM Presserklärung)
Weil die Rosia Montana Gold Corporation offensichtlich ohne Genehmigung Bohrungen und Wege anlegte, soll sie nun Strafe zahlen. In einer Presseerklärung in formiert Alburnus Maior über den Vorgang. (Anmerkung aus dem kultur:land – 2.300 $ wegen illegalem Wegebau, da könnte ja manch Straßenbauunternehmen schwach werden…)
ROSIA MONTANA: No mining project in Rosia Montana
Neueste Presseinformation von Alburnus Maior in englischer Sprache: Rosia Montana, Romania; 12. June 2004 – Speranta Ianculescu, the Romanian minister for the Environment and Miklos Persanyi, her Hungarian counterpart yesterday visited Rosia Montana. The scope of their visit was to find out whether there exists a gold mining project proposed by Rosia Montana Gold Corporation (RMGC). In particular, the delegation wished to find out more details about the operation’s current development stage.
ROSIA MONTANA: Chronicle of a Death Foretold
Die Rosia Montana Gold Corporation hat eine Warnung an potentielle Investoren gegeben, berichtet der Verein Alburnus Maior in seiner jüngsten Aussendung. Dahinter wird vermutet, daß die RMGC inzwischen seriöse Risiken erkennt, daß der geplante Goldtagebau nicht produzieren wird.
ROSIA MONTANA: Rosia Montana Gold Corporation muß 1.8 Milliarden Lei Steuern zahlen
Die RGMC hat Steuern zu zahlen, dafür gibt es Zahlen, die der Verein der Minen-GegnerInnen Alburnus Maior in einer zur Verfügung gestellten Presseerklärung vom 23.4. 2004 kommentiert.
ROSIA MONTANA: Artikel in der FINANCIAL TIMES
Am 8.April schrieb Harry Eyres in der Financial Times zur Mine von Rosia Montana: Wenn es ein Goldrausch ist, dann kommt er 2000 Jahre zu spät.“ Mehr in der Online-Fassung des Artikels.
ROSIA MONTANA: Drilling on RMGC’s last nerve
Rosia Montana, Romania; 16. April 2004 – As part of the procedures necessary for obtaining an environmental permit to commence 39 drillings in the Rosia Montana perimeter, Rosia Montana Gold Corporation (RMGC) yesterday afternoon organized a public consultation at the local town hall. It was attended by roughly 100 people. Members of Alburnus Maior attending the debate wore red clown noses; drawing to the illegality inherent to this puppet consultation. Given this and given the technical irregularities inherent to this proposed project, Alburnus Maior is determined to contest the environmental permit; that is if granted.
ROSIA MONTANA: Minus 110 Drilling Results
Alburnus Maior, der Verein der GegnerInnen des Goldminenprojekts in Rosia Montana, hat Ende März im Eilverfahren den Stop für mehr als hundert Bohrungen der Rosia Monatana Gold Corp. (RMGC) erreichen können. Lesen Sie hier die Presseerklärung in englischer Sprache des Vereins.