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Archiv: Medienrundschau zu Rumänien – 2018

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31.12.2018

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2017

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27.12.2017
WSWS.org: Wilder Streik bei Ford in Rumänien – Arbeiter werfen Gewerkschaftsführer hinaus und stoppen Produktion

26.12.2017
Freitag.de: Zerschlagenes Recht

21.12.2017

Land, das ferne leuchtet

„Tagträumer in einem verborgenen Land. Fotografien aus Rumänien“ in Rostock

Der Verein migra in Rostock ist die Anlaufstelle für alle, die sich als Zugewanderte darum mühen,heimisch zu werden in der neuen Gesellschaft, die Mehrheitssprache zu lernen, Arbeit zu finden, nach und nach ein Zuhause zu haben (so gut es geht). Besucht man das Vereinszentrum mitten in einer beliebten Wohngegend für Mittelstand und Studierende, trifft man alsbald Menschen aus anderen Ländern, die einschlägige Beratung wünschen.Ins Auge sticht ebenso das vielsprachige Informationsmaterial zur gelingenden Integration. In diesem Vereinszentrum findet sich auch die „Kleine interkulturelle Galerie“. Hier hat Fernande Stein (Jahrgang 1991) ihre erste Einzelausstellung nach etlichen Gemeinschaftsunternehmungen platziert: Gut zwei Dutzend Farbfotos sind noch bis Ende April zu sehen. Dazu gibt es einen wunderschönen Katalog. Die Lehramtsstudentin ( Kunst, Germanistik,Pädagogik) aus dem binnendeutschen Sachsenlande nennt ihre Schau: Tagträumer in einem verborgenen Land. Fotografien aus Rumänien. Wo träumen rumänische Staatsbürger was? Sie zeigen sich in weiter Graslandschaft, wurden fotografiert am Kiosk und auf dem Flohmarkt, obdachlos in Bukarester Stadtszene, vorm Hoftor im Gespräch zwischen Alt und Jung; festgehalten sind natürlich auch Hirten mit Einzelkuh oder Schafherde. Wir schauen auf ein Land, das die Sehnsucht nach Stille und Entschleunigung beflügelt, einfach liebenswert. Fernande Stein hat Rumänien mehrfach besucht, bevor sie 2015/16 in Klausenburg ein Studium absolvierte.Zu der gut besuchten Vernissage kamen übrigens u.a. neben Politprominenz und dem Frauenklub der Jüdischen Gemeinde auch zwei rumänische Migrantinnen, die sich freuten, mit der Künstlerin in ihrer Muttersprache reden zu können.

Archiv: Medienspiegel Rumänien 2016

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31.12.2016

30.12.2016

28.12.2016

27.12.2016
Zeit.de: Präsident weist erste Frau als Regierungschefin ab

23.12.2016
EurActiv.de: Erstmals Frau und Muslima als Premierministerin?

21.12.2016

16.12.2016

Solange Leute so reden, bin ich ‪#‎Gutmensch‬…

…bin ich für politische Korrektheit. Heute auf SPON.de gelesen: Zsolt Bayer, Freund von Viktor Orbán: „Die deutsche Presse sei unter den Diktaturen freier und anständiger gewesen. „Es gibt keine verfluchteren und zerstörerischeren Bastarde zwischen Himmel und Erde als diese migrationsfreundlichen, liberalen Schweine, die Totengräber Europas“.“ Robert Fico: „(…) Zeitungen wie „Sme“ oder „Dennik N“ geben

http://jugendantifadortmund.blogsport.de/images/refugees_final_02.jpg

Nachtrag: Pegida ist Deutschland ist Lichtenhagen ist Solingen ist der Normalzustand.

Operation gelungen, Patient tot?

Der wütende Text der 89er hat mich gefreut, ehrlich. Hingerotzte Worte, östlicher Hauch von Religiosität, deutlich die Forderungen von einst. Ein Aufbegehren – das hätte doch wie wild durch die Medien gehen müssen. Hätte, hätte: Ist es nicht.

Sich von einem rumänischen Dorf durch die Netzmeldungen zu Pegida zu wühlen, hat etwas Skurriles. Aufgezählt wurde, wie viele brave Bürger*innen gegen die Bösis demonstrierten. Begeisterte Verlautbarungen, an welchem unnützen Gebäude welcher Pleitekommune das Licht ausgeschaltet wurde. Alles im Rahmen, Deutschland ist bunt. Pegida gespalten, alles wieder gut?

„Bundesarchiv Bild 146-1991-039-11, Richard v. Weizsäcker“ von Bundesarchiv, Bild 146-1991-039-11 / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1991-039-11,_Richard_v._Weizs%C3%A4cker.jpg#mediaviewer/File:Bundesarchiv_Bild_146-1991-039-11,_Richard_v._Weizs%C3%A4cker.jpg

Am Tage des Staatsakts für Richard von Weizsäcker

Als Richard von Weizsäcker nach Rostock kam, war ich siebzehn. Wenige Wochen zuvor nahm ich am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten in Bonn teil: Die Einladung dazu halte ich heute noch für ein freundlich-vorsätzliches Büroversehen. Es war die Zeit nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen, als die Ordnungsmacht willig versagt hatte und zum Totschlag auf das Asylrecht ausholte. Zum 30.1. 1993 – was für ein Jubiläum! – kam Richie nun nach Rostock zu einer Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit, zu den jungen Leuten, wie er sagte, die ihn eingeladen hatten.