Tag: DBU

Daias bleicher Sohn

Georg Hoprich 29.12.1938 – 9.4.1969

(PDF-Fassung hier zum Download)

Wer von der Straße Sibiu/Hermannstadt – Agnita/Agnetheln zum Dorf  Daia /Thalheim/Dolmany abbiegt, kann auf einer Gedenktafel an der Vorderfront des ersten Hauses im Ort lesen: Mit Gottes Hilfe hat David Petru dieses Haus im Jahre 1959 gebaut. Ein anderer Sohn des Dorfes hatte um diese Zeit begonnen, Fundamente seines Gebäudes aus deutscher Sprache zu errichten[1], daran erinnert hier nichts, und das Haus seiner Eltern Georg sen. und Sofia Hoprich ziert keine Tafel, ist unter der angegebenen Nummer 103[2] vielmehr überhaupt nicht zu finden. Vor Jahrzehnten wurde die Zählung verändert.

Natura2000 in Romania: A fost lansata initiativa PH+

Agnita, 31 octombrie 2008 – Reprezentanţii ministerelor mediului şi agriculturii, ai autorităţilor locale şi ai ONG-urilor din siturile Natura 2000 din zona Sighişoarei şi a Văii Hârtibaciului au dezbătut vineri, 31 octombrie, la Agnita, dificultăţile implementării reţelei ecologice europene Natura 2000 în România şi potenţialele soluţii în beneficiul comunităţilor din zonă.

Im grünen Tal entschleunigen – In der Mikroregion Harbach baut man auf sanften Tourismus

Abseits der Hauptverkehrswege, weit weg von Hotelanlagen und touristischen Vergnügungen erstrecken sich nordöstlich von Hermannstadt/Sibiu inmitten grüner Weidelandschaft 48 kleine Dörfer. Gemeinsam mit der Stadt Agnetheln/Agnita haben sich die dort liegenden 13 Gemeinden in und um das grüne Harbachtal/Valea Hârtibaciului zur Mikroregion Harbach/Microregiunea Hârtibaciu zusammengeschlossen. Eine einzigartig Natur- und Kulturlandschaft erstreckt sich hinter den Hügeln der Thalheimer Höhe. Sie lädt neugierige Besucher ein, in eine kaum erschlossene Region einzutauchen, die sich durch traditionelles Leben und Handwerk auszeichnet.

Sichtbar: Mikroregion Harbach mit Logo und Site

Die Lokale Aktionsgruppe „Micoregiunea Hârtibaciu“ (Mikroregion Harbach) mit Sitz in Agnita/ Agnetheln hat seit kurzem ein eigenes corporate design, sichtbar vor allem durch Logo und die Website www.gal-mh.eu. Die in Marpod ansässige MIMAtelier SRL zeichnet für beide Arbeiten verantwortlich. Der Auftrag wurde mit Mitteln des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) seit 2006 geförderten Projekts

„Gold oder Leben in der Region?“ – Vierte EAS-Ökologie-Konferenz über Rosia Montana mußte unter Polizeischutz tagen

Das geplante Goldabbauprojekt in Rosia Montana erhitzte die Gemüter in- und ausländischer Konferenzteilnehmer

Seit rund zehn Jahren gibt es nun schon die Diskussion über das Goldabbauprojekt der Firma „Gold Corporation“ in Rosia Montana. Dort liegen die größten Goldvorkommen Europas unter der Erde. Mit einem gewaltigen Tagebau will die rumänisch-kanadische Firma dort die Vorkommen ausschöpfen. Doch dazu muß das Dorf weichen, es müssen mehrere Kirchen abgerissen und Gräber verlegt werden. Eine der schönsten Karpatenlandschaften würde dauerhaft zerstört werden. Mehrere Berge müßten komplett abgetragen werden. Und es drohen als Konsequenz zwei riesige Schlackenbecken mit hochgiftigen Zyanidresten aus dem Abbauprozeß.

Auftaktveranstaltung „Microregiunea Hârtibaciului – regiune LEADER“ erfolgreich verlaufen

Die informelle GAL (Grupul de Acţiune Locale – Lokale Aktionsgruppe) der Mikroregion Hârtibaciului/Harbach hat sich auf ihrer ersten Sitzung im breiten Rahmen am 18.10. im Rathaus Agnita/ Agnetheln auf eine Grundsatzstrategie geeinigt, das Gebiet zu einer Modellregion für nachhaltige ländliche Entwicklung in Rumänien machen zu wollen. So wurde ein wichtiger Schritt in getan, die Mikroregion auf die Förderungen entsprechend der Europäischen Fördermaßnahmen (LEADER, ELER) vorzubereiten.

KulturLand schaf(f)t.

Fertiggestellt und dem Projektträger Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vorgelegt haben Schumacher + Herrmann, Berliner Büro für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur, jetzt die Vorstudie „Regionale Entwicklungsstrategie für die Kirchenburgen-Landschaft zwischen Kokel und Alt“. Die KulturLand SRL war als regionaler Partner vor Ort u. a. bei der Kontaktvermittlung, Datenbeschaffung und der Organisation eines Workshops in Agnetheln in dem

Erinnern gegen Vergessen: „Ganz unten, ganz oben“ – Der Journalist Manfred Müller ist tot. (akt. 9.12.2004)

„Manfred Müller ist ganz oben oder ganz unten. Dazwischen gibt es nichts“, beschrieb vor einem Jahrzehnt ein Medienmensch seinen Kollegen. Diese Vereinfachung lässt den Akteur ebenso außer acht wie die Ursachen, die in den gesellschaftlichen Widersprüchen und politischen Kabalen liegen, in die der im Krankenhaus von Aue am 19.09.2004 Verstorbene hineinversetzt war.