Category: Casa – De la noi…

Fragezeichen zu Nastases Selbstmordversuch

Tage der Hysterie um die endlich erfolgreiche Verurteilung eines führenden Politikers Rumäniens. Ex-Premier Năstase wird per endgültigem Urteil für zwei Jahre (also maximal 8 Monate…) ins Gefängnis geschickt. Grund: eine Scheinkonferenz zur Finanzierung seines Präsidentenwahlkampfs 2004. Was dem einst so hochgelobten Manne blüht, ist harmlos – seine Helfer gehen für jeweils 5 bis 6 hinter die Mauern.
Die JournalistInnen drängeln sich in unappetitlicher Manier auf den Stufen vor dem Haus: Belagerung total, wenig Fakten.

UPDATES

  • 29.6.2012, 10:03: Der Deliquent ist im Gefängnis, die rumänische Öffentlichkeit beruhigt sich… Hier noch ein Artikel zum Thema auf SPON vom 27.6.: „Ex-Premier Nastase sitzt im Gefängnis„

Bucharest revisited (II)

Kurz bevor es das dritte Mal nach Bukarest in die Archive geht, noch einige Worte zum Recherche-Trip vor fast einem Monat. Wie zu erwarten war, hatte ich die Genehmigung fürs Diplomatische Archiv noch nicht erhalten. Sie kam fast punktgenau nach den gesetzlichen 30 Pflicht-Tagen – aber immerhin kam sie; davon nächstes Mal mehr.
Ende März hatte ich hingegen die Möglichkeit, das Archiv des Zentrums zum Studium der Geschichte der Juden Rumäniens (Centrul pentru Studiul Istoriei Evreilor din România, CSIER) zu besuchen.

Bucharest revisited (I)

Die Vorbereitungen zur Abschlussarbeit im Geschichtsstudium (eher zu verschweigen nach mehr als zehn Jahren Dauer…) haben mich wieder einmal nach Bukarest gebracht. Drei Archive standen auf dem Plan, eines konnte ich immerhin betreten. Kurze Eindrücke, später mehr, die vielleicht andern hilfreich sind oder gar Kommentare auslösen…

Nachtrag zur Holocaustleugnung durch (vorläufig-ex-)PSD-Sprecher Șova

Wenigstens gibt es öffentliche Reaktionen – nach dem Statement des Elie-Wiesel-Instituts (INSHR-EW)  haben das MCA (rumänisches Zentrum zur Antisemitismus-Bekämpfung ) und die Roma-Organisation Romani Criss gegen Șova Anzeige erstattet. Die Leugnung der Shoah ist schließlich auch hier Straftatbestand. Parteichef Ponta spricht jedoch nur von einer „vorläufigen“ Amtsenthebung, „bis er [Șova – jfc] nicht umgehend das

Ein Kind des hiesigen Geschichtsdiskurses: PSD-Sprecher leugnet Holocaust

Vorgestern abend liess der Sprecher der rumänischen Sozialdemokraten, Dan Şova, eine altbekannte Katze aus dem Sack: In Rumänien seien „nur“ ein paar Juden ermordet worden und zwar von Deutschen.[1] Da ist also wieder einmal die Behauptung, es hätte gar keinen Holocaust in Rumänien gegeben. Dass sich die nationalistische Geschichtsschreibung im Lande gerne von der Tatsache reinwaschen möchte, dass nahezu die Hälfte der rumänischen Juden ermordet wurde, ist bekannt.[2]

Kurze Rede…

Hendrik Kraft, Betreiber des Blogs sibiuaner.noblogs.org, hat mich jüngst drauf hingewiesen, dass kürzere Blogmeldungen zur Lage im Lande den UserInnen eventuell hilfreicher sein könnten, als „nur“ die Linklisten zu verschiedenen Themen. Ich werd’s versuchen. Im Gegenzug wurde Hendrik zu den Autoren auf cotaru.com hinzugefügt, in der Hoffnung, dass seine Beiträge zu „verschiedene[n] Erscheinungsformen von Ausgrenzung,

ZIUA MORII/ Mühlentag – Hosman/ Holzmengen, 17.9.2011

CONCURSUL CĂRUȚELOR 2011

CONCURSUL CĂRUȚELOR 2011 va avea loc la Marpod pe data de 10 septembrie, începând cu ora 10.

Ce treabă are Valea Hârtibaciului cu Roșia Montană?

Despre solidaritatea cu țăranii roșieni care nu vor să-și vândă pământul

 

„Cu minerii rezolvăm problema mediului, culturii, socială” – acest panou afișat în centrul localității apusene, cu stilul său lingval de mineriadă, a fost salutul adresat de susținătorii proiectului minier propus de Roșia Montană Gold Corporation (RMGC) pentru participanți FânFest-ului de 12 – 14 august. M-am dus și eu la FânFest, împreună cu soția și fii noștri, pentru că sunt convins că nici pentru câteva miliarde de euro nu merită să distrugi o localitate atât de frumoasă, atât de veche (unii spun că ar fi chiar cea mai veche localitate minieră atestată documentar din România). Ce am văzut acolom-a convins că există o societate civilă în România, că merită în continuare să trăiesc aici.

Roșia Montană, heute in der TAZ: Wo Gold mehr wert ist als Leben

Vor knapp zehn Tagen war ich auf dem „FânFest” der Kampagne zur Rettung von Roșia Montană. Wenn ich mich auch die letzten Jahre in der Sache etwas zurück gehalten haben mag – das FânFest 2011 hat mich mehr denn je davon überzeugt, dass der geplante Goldabbau dort ein Irrsinn ist. Es gibt eine Reihe von ernst zu nehmenden Alternativen für diesen Ort, der gar nicht so arm ist, wie es in der Öffentlichkeit erscheinen soll. Nun ja, die Berichterstattung in Rumänien zum Thema ist sehr einseitig, hängen die Medien doch zu sehr von potentiellen Werbeeinnahmen ab (siehe Artikel in der Washington Post).

Server-Umzug

Liebe UserInnen, unsere Website mit Daten samt den Domains cotaru.com, kulturland.net und rumaenienservice.eu ziehen gerade von Deutschland zu einem Provider in Rumänien. Wir bitten für zwischenzeitliche Ausfälle vielmals um Entschuldigung!!

Dringend – Rosia Montana

Der bereits 14 Jahre anhaltende Kampf gegen den geplanten größten Gold-Tagebau in Europa hat an Dramatik zugenommen. Jüngst erteilte das Kulturministerium unter Hunor Kelemen (zugleich Vorsitzender des Koalitionspartners UDMR/ RMDSz) der Rosia Montana Gold Corporation eine Genehmigung zur „Sicherung historischer Stätten“. Dies ist allerdings nicht weniger als ein großer Schritt hin zur Zyanidflutung des Ortes…

Zu vermieten in Bukarest/ Obor: 2 Zimmer, 47qm

Ab 1. August: 2-Raum-Wohnung mit Bad/ Küche, 47 qm, 3. Etage. Teilweise modernisiert (Laminat). Ausgestattet mit Waschmaschine, Kühlschrank, Doppelbett, Kleiderschrank und Schrankwand. 3 Minuten bis zur Metro. Kontakt: Gabriela Cotaru, 0748.800049 oder über unser Kontaktformular.

De închiriat la București/ Obor: 2 camere, 47 mp

Din 1 august: Apartament 2 camere/ baie/ bucaterie cu 47 mp la et. 3. Parțial modernizat, laminat. Dotat cu mașinã de spãlat, frigider, pat dublu, dulap, biblioteca. 3 min la metro. Contact: Gabriela Cotaru, 0748.800049 sau prin formularul de contact.

cotaru.com

Im vergangenen Jahr trennten wir uns von der KulturLand SRL. Langsam also wirklich Zeit, sich auch in der Webpräsenz von ihr zu trennen. Vor einigen Wochen bekamm die Website das aktuell gültige Übergangs-Layout aus dem WordPress-Bestand – im Sommer noch wird das Marpoder Büro MIMAtelier/ Manfred Mehrer î.i. ihr ein frisches Kleid verpassen. Heute aber:

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