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Rosia Montana kommt nach Deutschland

Bild vom Solidaritätsmarsch Anfang Oktober (Quelle: rosiamointana.org)Alle Termine sind jetzt klar: Zwei VetreterInnen des Peace, Action, Training & Research Institutes Rumäniens (PATRIR) kommen Anfang Dezember nach Deutschland, um auf die Situation in Rosia Montana und den Widerstand gegen die geplante Goldmine aufmerksam zu machen.

Anfang Dezember soll für den Widerstand der BewohnerInnen von Rosia Montana mit einer kleinen Tournee in Deutschland geworben werden. Weitere Informationen gibt es über daskleinesymposium@web.de Bis jetzt stehen folgende Orte fest:

  • Dresden, 3.12.: 19.00 Uhr, „Projekttheater“, Luisenstr. 42
  • Halle, 4.12.: 19.30 Uhr, „VL“, Ludwigstr. 37
  • Nürnberg, 5.12.: 20.00 Uhr, „Villa Leon“, Philipp-Korper-Weg 1
  • Marburg, 6.12.: 20.30 Uhr, Cafe am Gruen, Am Gruen 28
  • Potsdam, 8.12.: 19.00 Uhr, „Chamaeleon e.V.“, Hermann-Elflein-Str. 32
  • Cottbus, 10.12.: 19.30 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.

Goldfieber in Rumänien: Das verfluchte Gold

In Siebenbürgen will eine kanadische Firma die grösste Goldmine Europas erstellen. Vier Berge sollen abgetragen und tausend Familien umgesiedelt werden. Das lassen sich nicht alle bieten. 350 Familien wollen Rosia Montana im Westen Rumäniens auf keinen Fall verlassen.

Selbstwert Sarajevo

Richard Schuberth nimmt in seinem Theaterstück „Freitag in Sarajevo“ all jene aufs Korn, die sich während der siége in die bosnische Hauptstadt begaben, um ihre kleinen kulturellen Scharmützel zu führen. Er beläßt es nicht bei Andeutungen und nennt die Belagerungsromantiker beim Namen.

Reise zu den Opfern Großeuropas

Karl-Markus Gauß unterwegs zu vergessenen Kulturen.

Wer schon ahnt in Deutschland mehr von den Lausitzer Sorben als ein vage aufsteigendes Bild kahnstakender Trachtenträger im Spreewald? Denen muß es ja gut gehen, sagt der Mehrheitsdeutsche und lehnt zufrieden zurück. Die albanisch sprechenden Arbëreshe in Kalabrien? Jüdische Sepharden in Sarajevo? Aromunen, Ruthe-nen? Rumäniens Siebenbürger Sachsen oder die Gotscheer in Slowe-nien – deutsch außerhalb des germanischen Monolithen? – Nein, bitte nicht, das geht zu weit.

Rumänien po polsku

Drei Wochen sind wir mittlerweile hier und kommen immer noch an. Der Frühling hat sich so langsam durchgerungen, die Dorfhirten sind vergangene Woche neu gewählt worden; das Vieh zieht wie gewohnt des Morgens aus dem Dorf, tagsüber in Sichtkontakt um selbiges herum, bevor gegen sieben Uhr abends ein blökende, grunzende und muhende rush-hour einsetzt.

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