Tag: Justiz
„Wir haben Sie gewählt, wir stürzen Sie…“ – Zur Wahl des neuen rumänischen Präsidenten
Zur Wahl des neuen rumänischen Präsidenten1 November 2014 in Rumänien – das waren heisse Wochen. Nur wenige konnten sich der aufgeladenen Stimmung entziehen, noch weniger sich der Zuspitzung der Fragen nach Rumäniens Zukunft auf die Pole Ponta oder Iohannis2 entziehen. Am Ende dann der von niemandem erwartete, deutliche Sieg des Siebenbürgers über den Bukarester. Er
Veranstaltung in Berlin: Proteste gegen Goldabbau in Rosia Montana/Rumänien
Am 13.11.2014 (Donnerstag) 14.11.2014, ab 19. 30 im Freien Museum Berlin, Bülowstrasse. 90,
im Rahmen der Ausstellung „40 Jahre Longo mai“
Rumänien ist bekannt als Schmuddelkind in der EU. In vielen Bereichen trifft diese Stigmatisierung auf den ersten Blick zu – allerdings tun die europäischen Institutionen trotz eines Monitorings in den Problembereichen Justiz und Korruption schrecklich wenig, um die politische Kaste in ihre Schranken zu weisen. Andererseits gibt es in Rumänien eine junge und erstarkende Zivilgesellschaft, die sich auch vor Kämpfen mit internationalen Akteuren wie im Falle des Goldminenprojekts von Rosia Montana nicht scheut. Zudem ist Rumänien auf vielen Ebenen eine spannende Schnittstelle zwischen dem Westen, Osteuropa und dem Nahen Osten.
Joachim Cotaru kommt aus Mecklenburg, lebte auf der LM-Kooperative in Kärnten und seit zwölf Jahren in Rumänien als Mitglied einer dörflichen Gruppe.
Stephanie Roth wuchs in der Schweiz auf und prägte u. a. die Save-Rosia-Montana-Kampagn
Archiv 2013: Quo vadis, Romania? Rumänien in den Medien
Archive: 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020
19.12.2013
ADZ.ro: Deutschsprachiger Unterricht – DFDR-Abgeordneter Ovidiu Ganț setzte sich bei Bildungsminister Remus Pricopie ein
18.12.2013
ADZ.ro: Viviane Reding – Rumänien auf dem falschen Weg
Fragezeichen zu Nastases Selbstmordversuch
Tage der Hysterie um die endlich erfolgreiche Verurteilung eines führenden Politikers Rumäniens. Ex-Premier Năstase wird per endgültigem Urteil für zwei Jahre (also maximal 8 Monate…) ins Gefängnis geschickt. Grund: eine Scheinkonferenz zur Finanzierung seines Präsidentenwahlkampfs 2004. Was dem einst so hochgelobten Manne blüht, ist harmlos – seine Helfer gehen für jeweils 5 bis 6 hinter die Mauern.
Die JournalistInnen drängeln sich in unappetitlicher Manier auf den Stufen vor dem Haus: Belagerung total, wenig Fakten.
UPDATES
- 29.6.2012, 10:03: Der Deliquent ist im Gefängnis, die rumänische Öffentlichkeit beruhigt sich… Hier noch ein Artikel zum Thema auf SPON vom 27.6.: „Ex-Premier Nastase sitzt im Gefängnis„

