Tag: jena

Buchtipp: „Niederschriften aus dem 20. und 21. Jahrhundert“ von Jens Langer

Quelle: http://www.buechercafe.ro/artikel.html?cat=31&idx=2&nummer=57353, Weiterleitung bei Kauf zu buechercafe.ro Niederschriften aus dem 20. und 21. Jahrhundert von Jens Langer Versammelte Texte zur Theologie in DDR und BRD, Mecklenburg und Siebenbürgen Preis pro Stück: Lei 69 / € 17,90 Inkl. Mwst.: 9% (Lei) / 7% (EUR) zzgl. Versandkosten auf Lager   Kategorie: Bücher Seiten / Format: 455 S.; 15,4×21,3

Erklärung: Weihnachtsgruß von Neunundachtziger*innen 25 Jahre nach dem Mauerfall

*** In Solidarität hier übernommen ***

PEGIDA – Nie wieda!

Wir sind das Volk ruft ihr
Freiheit Toleranz Welt offen meinte das ’89
Visa frei bis Hawai war die Devise
Und: Die Mauer muss weg

Ihr aber wollt:
Visa frei nur für uns
Die Mauer muss weg nur für uns
Die Mauer muss her am Mittelmeer
25 Jahre nach Mauerfall

Zwei Augenblicke in SüdostEuropa (II): Zum Wochenend in Czernowitz

Endlich in Stadt voller Bücher und Menschen

Der Germanist Joachim Müller in Jena bot im Herbst 1960 eine Vorlesung für Hörer aller Fakultäten an mit dem Thema „Ausgewählte Lyrik des 20. Jahrhunderts“. Ich kannte ihn nicht. Erst 1963 wurde seine verständnisvolle Interpretation expressionistischer Dichtung öffentlich in der Presse angegriffen. 2006 wurde bekannt, daß er sich auf Anfrage brieflich zu seinen Verstrickungen in der NS-Zeit bekannte. So schlau waren die Studierenden damals nicht, als sie sich am späten Nachmittag des 14.10. 1960 zur ersten Vorlesung in einem kleinen Hörsaal des Hauptgebäudes der Universität Jena trafen. Aus dem überschaubaren Kreis erinnere ich mich u.a. an die Theologen Waldemar Schewe aus dem Eichsfeld und Karl-Heinrich Bieritz aus dem damals kirchlich noch immer hessischen Schmalkalden. Von den Mathematikern war zumindest Gerhard Maess präsent,nach 1989 erster frei gewählter Rektor der Rostocker Universität, ein Mann der Orientierung in Zeiten schöner Ideale und peinsamer Irrtümer. Joachim Müller begann mit einer Einfühlung in die lyrische Sprache. Dann lasen wir auf hektographierten Blättern die TODESFUGE von Paul Celan, und wir hörten von Czernowitz, wo nach den Worten seines berühmtesten Dichters Menschen und Bücher lebten, wir hörten von Deportationen und KZs in der Bukowina. Die Frage wurde gestellt, ob Celan mit seinem Gedicht die These widerlege, nach Auschwitz sei keine Dichtung mehr möglich. Kurzum: Seitdem hat mich das Gedicht, seine Geschichte, die seines Verfassers und vön dessen Stadt nicht losgelassen. Ich wußte, niemals würde ich nach Czernowitz kommen, soviel ich auch darüber läse.

Festival de Film Sud-Est-European la Iena/ Jena: CALL FOR DVDs

Cineva dintre Voi/Dumneavoastrã este regizoarã/regizor unui film (lung-/scurtmetraj, documentar, animat, experimental …)? Acest film doriþi sã fie prezentat la un festival de film sud-est-european în Germania?