Tag: 1918

Aktualisiert – Online: „Die Forderung nach Verleihung der Staatsbürgerschaft für die jüdische Bevölkerung Rumäniens im Friedensvertrag von Bukarest 1918”

Interessierten LeserInnen möchte ich hiermit meine Magisterarbeit „Die Forderung nach Verleihung der Staatsbürgerschaft für die jüdische Bevölkerung Rumäniens im Friedensvertrag von Bukarest 1918” zur Verfügung stellen. Sie kann – mit der selbstverständlichen Bitte um korrekte Zitierweise 🙂 – unter diesem Link als PDF-Datei (Juli 2012, mit leicht korr. Fassung vom April 2013, veröffentlicht unter der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0) heruntergeladen werden.

Bucharest revisited (III)

Im Frühjahr schrieb ich nach meinem ersten Aufenthalt in den Diplomatischen Archiven:

„Das Diplomatische Archiv gehört zum Aussenministerium und befindet sich im Palatul Victoria/ Victoriapalast. Dort hoffe ich Material zu den Friedensverhandlungen mit Deutschland 1918 zu finden. Mein Antrag auf Nutzung wird nach weniger als 24 Stunden beantwortet. Da ich kein rumänischer Staatsbürger bin, muss ich mich direkt an die Öffentlichkeitsabteilung des Ministeriums wenden – Rumänen stellen den Antrag ans Archiv selbst. Die gesetzlich vorgesehene Bearbeitungszeit, so wird mir mitgeteilt, beläuft sich auf bis zu 30 Tage. Daran ist nichts zu ändern. Ich komme in einem Monat wieder.

Die online erfassten Bestände scheinen besser strukturiert zu sein als im Nationalarchiv. Aber dies ist nur ein erster Eindruck.“

Die weiteren Eindrücke bin ich an dieser Stelle noch schuldig geblieben. Das soll jetzt nachgeholt werden.

Pressemitteilung: Vergessene Gewalt. Tagung zur drittgrößten faschistischen Bewegung Europas, Uni Wien

Aus der Pressemitteilung:

» Rechtsextreme Massenbewegungen haben das europäische 20. Jahrhundert entscheidend geprägt. Doch nur wenig ist über die bedeutendste faschistische Gruppierung der Zwischenkriegszeit außerhalb Deutschlands und Italiens bekannt, die rumänische „Legion Erzengel Michael“. Von 23. bis 25. Februar 2011 widmen sich – erstmals vereint – WissenschafterInnen aus mehreren Staaten dieser Periode bei der Tagung „‚Vergessene Gewalt‘. Die ‚Legion Erzengel Michael‘ im Rumänien der Jahre 1918/27 bis 1938“ am Campus der Universität Wien.

Aktuelle Publikationen (Seminararbeiten) von Joachim Cotaru

Joachim Cotaru hat kürzlich mehrere historische Seminararbeiten veröffentlicht. Sie können unter folgenden Links eingesehen und bestellt werden.

Buchempfehlung: Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu. Rumäniendeutsche in der Waffen-SS (von Paul Milata)

Die jüngere Vergangenheit der Deutschen im östlichen und südöstlichen Teil Europas ist in den letzten Jahren wiederholt Gegenstand von Auseinandersetzungen gewesen. Osteuropäische Staaten haben aus unterschiedlichen Anlässen auf die NS-Sympathien der »Volksdeutschen« zwischen 1933 und 1945 hingewiesen, während von bundesdeutscher Seite die Geschichte der Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg in die Debatte gebracht wurde. Was aber ist wirklich über das Verhalten der Deutschen in diesen Regionen Europas bekannt? Für das Gebiet von Rumänien bietet nun der vorliegende Band Antworten auf diese Frage. So zeigt sich, dass sowohl die erste als auch die größte SS-Auslandsrekrutierung bei den deutschen Gruppen in Rumänien stattfand. Der freiwillige Eintritt der Rumäniendeutschen in die Waffen-SS kann dabei nicht nur als eine Unterstützung NS-Deutschlands – trotz oder wegen Hitlers – gewertet werden, sondern auch als Reaktion auf den Nationalismus des Heimatstaates und als ein deutliches Zeichen gegen das sowjetische System stalinistischer Prägung.