Konzertreise des deutsch-niederländischen Ensembles „Barocco Locco“ vom 30.7. bis 6.8.2006

Jul 25 2006 Published by under Casa - De la noi...

Barocco Locco ist ein internationales Ensemble mit Musikern aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Es wurde 1985 von Fritz Heller gegründet und setzt sich zum Ziel, des 16. und 17. Jahrhunderts auf Originalinstrumenten in authentischer aufzuführen. Jedem Programm geht ein umfangreiches Quellenstudium voraus; die spielen soweit möglich aus Facsimiles oder eigenen Bearbeitungen der Originale. Continue Reading »

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Einfach, aber kompliziert und konfliktuell: Chancen in Transsilvanien

Jun 08 2006 Published by under Cultura

„Was wollt ihr hier“, verwundert sich der Mann vom Film, „hier gibt es ja nicht mal eine Bar.“ Seit über 20 Jahren tourt er sommers durch Rumänien und Siebenbürgen, ent-lang dem Transeuropäischen Korridor der atemberaubenden Verkehrsströme zwischen Skandinavien und Türkei. Zum ersten Mal landet er nun abseits von den Magistralen in einem siebenbürgischen bei /Hermannstadt, trifft auf die Bekannten von Bekannten und wundert sich. Die Antwort der anderen: „Wir wollen hier leben.“ Continue Reading »

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Kirchenburgen in Siebenbürgen – Fotoausstellung

Mai 18 2006 Published by under Casa - De la noi...

Gemeinsam mit der rumänischen Nicht-Regierungs-Organisation ‘Mioritics’ präsentiert die Deutsche Stiftung Welterbe eine Fotoausstellung über die Kulturlandschaft Siebenbürgen in Rumänien. Charakteristisch für diese Landschaft sind die ehemals über 250 befestigten Dorfkirchen, welche den Bewohnern über Jahrhunderte Schutz vor feindlichen Angriffen boten. Sieben von ihnen zählen zum UNESCO-Welterbe; viele sind dennoch heute in ihrem Erhalt gefährdet, da seit den 90er Jahren mehr und mehr abwandern.

Ausstellungsdaten:

  • Wismar (Rathaus/Gerichtslaube): 22. Mai – 1. Juni 2006
  • Stralsund (Rathaus/Alte Wache): 4. Juni – 16. Juni 2006

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Pressemitteilung zum Werkstatt-Treffen Burghüter Neuen Typs II „Der Schlüssel liegt in unsrer Hand!“

Apr 13 2006 Published by under Casa - De la noi...

In den Räumen des zur Jugendherberge umgenutzten Pfarrhauses Arbegen / Agîrbiciu fand am 08. April 2006 das zweite Werkstatt-Treffen zum Thema „Burghüter Neuen Typs“ statt. Nach einem ersten Treffen im Juni 2005 stand es diesmal unter dem Motto „Der Schlüssel liegt in unserer Hand!“. Eingeladen hatten die , das „Friedrich-Teutsch“-Haus der Evang. Kirche A.B. und das Evang. Bezirkskonsistorium Mediasch A.B.

Unter den TeilnehmerInnen waren u.a. Bezirksdechant Reinhard Guib, Pf. Gerhard Servatius-Depner, Bezirkskirchenkurator Wilhelm Untch und Stadtkirchenkurator Hugo Schneider, Mediasch, Lauren Bohatka und Brian King der US-amerikanischen Firma „Community Habitat Finance International“ Rumänien (CHF, ), sowie Dagmar Mazur von CORONA e.V. Berlin und Sebastian Szaktilla, GTZ. Continue Reading »

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Transsilvanien braucht viel Auferstehung (von Jens Langer)

Mrz 14 2006 Published by under Cultura

Nach der vierten europäischen Grenze suchen wir – der schwarzweiße Münsterländer-Mischling Linus, eine dunkelblonde Kandidatin der Politik- und Sportwissenschaft und ein grauer Prediger – im rumänischen Arad eine Tankstelle, bei der die Aufkleber für die Straßenbenutzung gekauft werden können. Ein Mann in einem stabilen Landrover mit württembergischen Kennzeichen fragt nach Woher und Wohin. Er stammt aus einer deutschen Familie in Kasachstan. Und hat anscheinend Glück gehabt in der neuen . Wir einigen uns schnell über Bürokratie in Deutschland, den ungewöhnlichen Fahrstil in Rumänien, über Freiräume und den Sinn von persönlichem Einsatz. Continue Reading »

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Das Gelächter der Deklassierten

Dez 23 2005 Published by under Cultura

Siebenbürgen-Drama, 2. Akt – E. Schlattners „Das Klavier im Nebel“

Um 6.00 Uhr früh am Montag, dem 04. April 2005, schließt Eginald in sei-nem Schreibzimmer in Roşia/Rothberg die achte und endgültige Überarbeitung seines Romans „Das Klavier im Nebel“ ab. Im hatte es von dem Buch noch gehei-ßen: „Es liegt in den letzten Zügen, löst sich von mir, wird fremd.“ Er hatte das Manu-skript durch einen Freund an den Verlag von Rumänien nach Wien bringen lassen. Das war vor 4 Jahren, und die letzte Hälfte davon hatte er dem Text immer wieder zugesetzt und dieser ihm. Nun sind es über 500 Seiten geworden. Nach allen damit verbundenen Strapazen schrieb er an jenem Morgen unter sein drittes Buch über Eu-ropa in Siebenbürgen nur noch ein einziges Wort: „Kaputt!“ Bei wiederholtem An-schauen schien es ihm am falschen Platz. „Ich habe es durchgestrichen und wie in alten Zeiten geschrieben SOLI DEO GLORIA“, erzählte er drei Wochen später in sei-nem Haus. Diesen Zusatz strich der Verlag. Schlattner aber nimmt in aller Herrgotts-frühe sich selbst beim Wort, geht zum Hoftor hinaus, das er im Schreibzimmer mittels einer einfachen Spiegelkonstruktion immer im Blick haben kann, und schließt die Kir-che auf, deren Informationstafel er mit dem Hinweis „Vor 1220 – älter als Berlin!“ ver-sehen hat. Eingetreten, legt er die Hände vors Gesicht und spricht: „Mein Herr und Gott, lass mir bitte nichts mehr einfallen zu dem neuen Buch!“ Continue Reading »

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Neue Autobahn gefährdet Land und Leute

Dez 23 2005 Published by under Mediu

Im Winter 2003/ 2004 bekam der US-Konzern BECHTEL per nachgeschobenem Dringlichkeitserlaß die Lizenz zum Bau einer . Sie soll von Bros an der ungarischen Grenze über (Klausenburg), Tîrgu Mures (Neumarkt) und Brasov (Kronstadt) nach führen.
Per Staatsschulden finanziert, soll die Trasse 2,6 Milliarden Euro kosten. Angesichts der rumänischen Verhältnisse eine unglaubliche Summe. Schätzungen gehen davon aus, dass die Gesamtkosten für den rumänischen Staat bis zu 4 Milliarden Euro erreichen könnten.
Wen interessiert, was unter den großen Brücken geschieht? Hier eine Liste mit Web-Beiträgen zum Thema. Continue Reading »

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“Sicherung der Kirchenburgen in Siebenbürgen”. Kulturkapital retten & nutzen.

Sep 07 2005 Published by under Casa - De la noi...

Mitteilung des Friedrich-Teutsch-Hauses, / Hermannstadt vom 07. September 2005:

Hiermit möchten wir Sie bitten, folgende Veranstaltung im “Friedrich Teutsch” – Haus, - und Begegnungszentrum der Evang. A.B. in Rumänien, Str. Mitropoliei Nr. 30, in Ihrer Umgebung freundlicherweise rechtzeitig publik zu machen und, wenn irgend möglich, selbst teilnehmen zu wollen. Am kommenden

Montag, den 12.09. 2005, 18.00 h, im “Teutsch”-Haus, Vortragssaal im 1. OG,

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…als ich jung war. Nachruf auf einen Unbekannten

Nov 12 2004 Published by under Casa - De la noi...

Als vor nun fast drei Jahren sein Volk zählen ließ, begab es sich, daß die Gesandten ein für tot erklärten. Nicht nur eines – eines aber lebte sicher noch zu jener . Es lebte und war doch schon gestorben.

Engenthal – rumänisch Mighindoala, ungarisch Ingodály – liegt versteckt zwischen Bell und Petersdorf nördlich des Kaltbachtales. Der Bericht über ein aufgegebenes Dorf in der Nähe weckte Abenteuerlust, Erzählungen von sächsischen Schäfern ließen aufhorchen. Im Frühjahr wanderten wir dort hinauf. In Bell glaubte man seinen Ohren nicht zu hören, als wir nach dem Weg fragten… Continue Reading »

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Europa in Siebenbürgen – Konversation und Verhör der Kulturen: Eginald Schlattner (*13.9.1933), Dichter in Europa

Okt 06 2004 Published by under Casa - De la noi...

„Was ist ein ‚Kotzen’?“, frage ich die sonntägliche Kaffeerunde vor der Sommerküche auf dem Hof von Sophia Schneider, der 75-jährigen Bäuerin, Witwe die Hälfte ihres Lebens. Das Wort findet sich mehrfach in Eginald Schlattners Roman „Rote Handschuhe“ von 2001 (dtv 2003), und gerade hatte in der „Hermannstädter Zeitung“ gestanden, dass auf einem bekannten Jahrmarkt die Kotzenhändler ihre Stände aufbauen würden. Ohne Rücksicht auf das siebenbürgische Deutsch das fremde Wort ausgesprochen, konnte es mir von keinem Einheimischen erklärt werden. „Aber Eginald Schlattner gebraucht dieses Wort oft.“ Auf diesen Hinweis reagiert Thomas Drotleff, Bruder von Tante Sophia, und Kurator der Kirchenburg in /Hosman/Holcmány, knochentrocken: „Ja, wenn Sie’s vom Schlattner gehört haben, mag das sein. Der gebraucht viele Wörter.“ Ein Marburger Musikstudent, der mit seiner Freundin zur Kaffeerunde ebenso wie im Sommer angereiste Geschwister und Kinder aus Deutschland gehört, hat schon einmal früher nach dem Wort im Lexikon gesucht: Es ist eine Pferdedecke. Das also ist die Schlafstatt im Gefängnis für den Protagonisten aus Schlattners Roman! Continue Reading »

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