Rassismus Ungarn (vorher: Newswatch Gyöngyöspata/ Ungarn)

Ausgehend von der Eskalation im ungarischen Gyöngyöspata im April 2012 ist es uns wichtig, Meldungen in diesem Kontext hier zusammen zu stellen. Dabei ist (leider) klar, dass die Vorgänge dort nur die Spitze eines Eisbergs zunehmenden Rechtsextremismus und seiner Förderung durch fremdenfeindliche und antizigane Gesetzgebungen in ganz Europa darstellt.

12.6.2013
PesterLloyd.net: Das Beispiel Gyöngöyspata – NGO in Ungarn klagt gegen Kumpanei von Behörden und Neonazis Continue reading

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Rassismus Rumänien und anderswo (vorher: Nachrichten über den zivilisierten Rassismus)

Dass mit dem gutmenschlichen Wechsel von “” in das Schönsprech “” kein einziges Problem gelöst wird, scheint logisch. Wo aber verlaufen die Brüche zwischen der Paria und der sich selbst “zivilisiert” nennenden Mehrheitsgesellschaft? Wie kann eine Integration attraktiv werden, die nicht nur die unkommentierte Übernahme des zweifelhaften rumänischen aka “europäischen” Wertekanons bedeutet, sondern Emanzipation wie Partizipation auch für die marginalisierten BürgerInnen bedeutet? Und überhaupt: Ist Integration überhaupt eine gerechtfertigte Forderung, ausgestoßen von der Mehrheit*?

6.6.2013
Laut Presseschau des deutschen Generalkonsulat in Sibiu/ Hermannstadt berichtet Evenimentul Zilei Folgendes:

“Aktuelles aus : Baia Mare

Das Berufungsgericht Bukarest habe zu Beginn dieser Woche festgelegt, dass die Mauer um die Romasiedlung in Baia Mare, Landkreis Maramures, mit Einhaltung aller gesetzlicher Vorgaben errichtet worden sei. 2011 sei eine zwei Meter hohe Mauer um drei Wohnblocks, in welchen zahlreiche Roma, ohne aber mit zahlreichen Einträgen in das Führungszeugnis, wohnen, errichtet worden. Rumänische und internationale Menschenrechtsorganisationen und Bürgervereine protestierten dagegen, der Romaverein Romani Criss ging gerichtlich dagegen vor, hätte jedoch nicht erhalten. Bürgermeister Cătălin Cherecheş erklärte, er bedauere nicht, die Mauer errichtet zu haben, die Gegend sei sicherer geworden, die Anzahl der Verkehrsunfälle sei zurückgegangen.” Continue reading

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Schengen. Ohne Rumänien.

Eine analytische Betrachtung der Vorgänge um den verschobenen -Beitritt Rumäniens (und Bulgariens) habe ich in Form einer Studienarbeit (Stand April 2011) verfasst. Details dazu finden Sie unter diesem Link.
In der einige Beiträge zum Thema aus und Online-Medien in absteigender :

22.3.2013
KAS.de: Die Schengen-Problematik: Rumänien bleibt außen vor Continue reading

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Randständiges – Was geschieht im ländlichen Rumänien?

Im ländlichen leben nach den geltenden administrativen Kriterien etwa 50% der Landesbevölkerung; andere Zählweisen – bspw. der OECD – kommen auf weit über 3/4…
Die Liste ist ausdrücklich offen auch für rumänische oder englische Beiträge. Keine der gelisteten News muss allerdings unsere Meinung widerspiegeln, allerdings sind wir – wie immer – dankbar für weitere Hinweise.

26.2.2013
ADZ.ro: Trotz Dürre positive Gesamtbilanz

24.2.2013
GEO.de: Die letzten Köhler von Rumänien

23.2.2013
ProPlanta.de: Rumänien birgt großes Potential für Heil- und Gewürzpflanzenanbau Continue reading

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Griechenland? Rumänien! – Linkliste zur “Krise” à la Roumanie

Es scheint sinnvoll, Beiträge zur aktuellen “” in in einem gesonderten Beitrag zu sammeln. Einige Beiträge wurden daher aus dem Eintrag “Quo vadis, Romania? – Krise, Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse” hierher übertragen.

13.2.3013
Badische-.de: Die unbeachtete Krise

17.1.2013
Ostpol.de: Im Schatten der Eurokrise Continue reading

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Zwei Augenblicke in SüdostEuropa (II): Zum Wochenend in Czernowitz

Endlich in Stadt voller Bücher und Menschen

Der Germanist Joachim Müller in bot im Herbst 1960 eine Vorlesung für Hörer aller Fakultäten an mit dem Thema “Ausgewählte Lyrik des 20. Jahrhunderts”. Ich kannte ihn nicht. Erst 1963 wurde seine verständnisvolle Interpretation expressionistischer Dichtung öffentlich in der angegriffen. 2006 wurde bekannt, daß er sich auf Anfrage brieflich zu seinen Verstrickungen in der NS-Zeit bekannte. So schlau waren die Studierenden damals nicht, als sie sich am späten Nachmittag des 14.10. 1960 zur ersten Vorlesung in einem kleinen Hörsaal des Hauptgebäudes der Universität Jena trafen. Aus dem überschaubaren Kreis erinnere ich mich u.a. an die Theologen Waldemar Schewe aus dem Eichsfeld und Karl-Heinrich Bieritz aus dem damals kirchlich noch immer hessischen Schmalkalden. Von den Mathematikern war zumindest Gerhard Maess präsent,nach 1989 erster frei gewählter Rektor der Rostocker Universität, ein Mann der Orientierung in Zeiten schöner Ideale und peinsamer Irrtümer. Joachim Müller begann mit einer Einfühlung in die lyrische . Dann lasen wir auf hektographierten Blättern die TODESFUGE von Paul Celan, und wir hörten von Czernowitz, wo nach den Worten seines berühmtesten Dichters Menschen und Bücher lebten, wir hörten von Deportationen und KZs in der Bukowina. Die Frage wurde gestellt, ob Celan mit seinem Gedicht die These widerlege, nach Auschwitz sei keine Dichtung mehr möglich. Kurzum: Seitdem hat mich das Gedicht, seine , die seines Verfassers und vön dessen Stadt nicht losgelassen. Ich wußte, niemals würde ich nach Czernowitz kommen, soviel ich auch darüber läse. Continue reading

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Daias bleicher Sohn

29.12.1938 – 9.4.1969

(PDF-Fassung hier zum Download)

Wer von der Straße /Hermannstadt – Agnita/Agnetheln zum   //Dolmany abbiegt, kann auf einer Gedenktafel an der Vorderfront des ersten Hauses im lesen: Mit Gottes Hilfe hat David Petru dieses Haus im Jahre 1959 gebaut. Ein anderer Sohn des Dorfes hatte um diese begonnen, Fundamente seines Gebäudes aus deutscher zu errichten[1], daran erinnert hier nichts, und das Haus seiner Eltern Georg sen. und Sofia Hoprich ziert keine Tafel, ist unter der angegebenen Nummer 103[2] vielmehr überhaupt nicht zu finden. Vor Jahrzehnten wurde die Zählung verändert. Continue reading

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Archiv 2011: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

: 2009 | 2010 | 2011 | 2012

27.12.2011
ADZ.ro: Krötenschlucken Continue reading

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Pressemitteilung: Vergessene Gewalt. Tagung zur drittgrößten faschistischen Bewegung Europas, Uni Wien

Aus der Pressemitteilung:

» Massenbewegungen haben das europäische 20. Jahrhundert entscheidend geprägt. Doch nur wenig ist über die bedeutendste faschistische Gruppierung der außerhalb Deutschlands und Italiens bekannt, die rumänische “ Erzengel Michael”. Von 23. bis 25. 2011 widmen sich – erstmals vereint – WissenschafterInnen aus mehreren Staaten dieser Periode bei der Tagung “‘Vergessene Gewalt’. Die ‘Legion Erzengel Michael’ im Rumänien der Jahre 1918/27 bis 1938″ am Campus der Universität Wien. Continue reading

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Archiv 2010: Quo vadis, Romania? Wirtschaft und Gesellschaft im Blick der Presse

: 2009 | 2010 | 2011 | 2012

hermannstadt.evang.ro, 21.12.2010
Hospiz am Ende der Kräfte

.com, 22.12.2010
Schengen: Rumänien erzürnt über dt.-frz. Blockade

punkto.ro , 21.12.2010

Guardian.co.uk, 20.12.2010
US embassy cables: US-Romania relations threatened by musician’s death Continue reading

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