Interkulturelle Projekte in „national befreiten Zonen“ – ein Lokalaugenschein in Mecklenburg-Vorpommern

Im 2001 publizierte die Hamburger Zeitschrift „Die Woche“ eine Landkarte mit den sogenannten „National befreiten Zonen“. Die Gebiete bezeichnen aus Sicht der Betroffenen rechtsextremer und rassistischer Gewalt, Angst- und Bedrohungsräume, die sich zumeist im östlichen Teil Deutschlands befinden. Diskriminierende und ausgrenzende Tendenzen bis hin zu körperlicher Gewalt sind dort vorzufinden.
In Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich hierbei um ein flächendeckendes Problem. Trotzdem sind einzelne Gebiete im letzten verstärkt durch fremdenfeindlich motivierte Übergriffe in Erscheinung getreten. Dazu zählen die Städte Wismar und Greifswald.
Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist als aktivste rechtsextreme Partei durch Demonstrationen und Infotische in Erscheinung getreten. So auch in Greifswald. Hier versucht sich die NPD verstärkt ein bürgerliches Image aufzubauen. Vor dem Hintergrund drohender Schulschließungen im kommunalen Bereich erweitert die Partei ihre Aktivitäten auch um scheinbar unabhängige Schülerinitiativen.
Es gibt auch gegenläufige Entwicklungen – beispielsweise das „Internationale Kultur- und Wohnprojekt“ (IKUWO) in Greifswald und das TIKO in Wismar. Björn Kluger und Jochen Langer haben sie besucht.

Ein Beitrag für „Europa von unten“ (07/2001).‘, ‚

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