Bukarest fördert erneuerbare Energien… doch nicht

Wie die Hermannstädter Tageszeitung „Tribuna“ am 16. Februar 2009 meldet, wurde das im November angekündigte „Grüne Häuser“-Programm jetzt ersatzlos gestrichen.

Absatzchancen für Solar- und Photovoltaik-Anlagen, thermische Pumpen und Kleinwindanlagen werden steigen / Von Annika Pattberg

(: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 30.10., Ihr Ansprechpartner in der bfai: Herr Lorenz, Ruf: 0221/2057-204)

(bfai) – Mit ihrem neuen Programm „Green House“ will die rumänische Regierung den Kauf von Anlagen aus dem Bereich erneuerbare Energien fördern. Bis zu 90% Zuschüsse sollen Privatpersonen und NGOs erhalten, wenn sie eine Solar- oder Photovoltaik-Anlage, eine thermische Pumpe oder eine Kleinwindanlage erwerben. Das erklärte vor kurzem der rumänische Minister für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Attila Korodi. Auch Unternehmen erhalten Subventionen, allerdings nur bis zu 50% und maximal 250.000 Lei.

Aufgrund der staatlichen Zuschüsse ist mit einem steigenden Absatz von thermischen Pumpen und Solar-, Photovoltaik- und Windanlagen zu rechnen. Bedingung für die Förderung ist allerdings, dass die Antragssteller die umweltschonenden Anlagen bei Unternehmen kaufen, die von der Verwaltungsbehörde für Umwelt (Administratia Fondului pentru Mediu) ausgewählt wurden. Insgesamt soll es 20 solche Anbieter geben. Die Liste der Unternehmen wird nach Angaben des Ministers Ende Dezember 2008 unter anderem auf den Internetseiten des Umweltministeriums ( www.mmediu.ro) und der Verwaltungsbehörde für Umwelt ( www.afm.ro) veröffentlicht werden, außerdem in der örtlichen .

(…)Um von der Förderung profitieren zu können, müssen die Antragssteller ihre Bewerbungsunterlagen bei einem der 20 Unternehmen vorlegen. Außerdem sollen die Bewerber einen ebenfalls durch die Behörde genehmigten Installateur auswählen, der den Antrag begutachten und genehmigen muss.

Die Anmeldung für das Programm soll ab dem 5.1.09 möglich sein. Das gesamt Budget für die erste Phase, die bis zum 5.12.09 laufen wird, beträgt nach Angaben des Ministers 520 Mio. Lei, umgerechnet rund 141,50 Mio. Euro. Danach soll das Programm jährlich wiederholt werden.

Das Geld werden die Antragssteller nicht direkt erhalten. Stattdessen soll es dem staatlich beauftragten Installateur überwiesen werden, wenn die Anlage betriebsfähig ist.

Kontaktanschriften:

Ministerul Mediului si Dezvoltarii Durabile
(Ministerium für Umwelt und Nachhaltige Entwicklung)
B-dul Libertatii nr. 12, cod postal 140129, sector 5, Bucuresti
Tel./Fax: 0040 21/316 38 74
E-Mail: srp@mmediu.ro, Internet: www.mmediu.ro

Administratia Fondului pentru Mediu
(Verwaltungsbehörde für Umwelt)
Splaiul Independentei nr. 294, Corp A, cod postal 060031, sector 6, Bucuresti
Tel./Fax: 0040 21/317 02 87, -317 02 89, -319 48 49, -319 48 50
E-Mail: afm@afm.ro, Internet: www.afm.ro

(A.P.)

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